vierzehn strophen gott 1. Von dem das wenigste gewusstund das meistegesagt wird, der ist es. Den einen fällt in dieser … Mehr
Kategorie: Theologie
Gunda Schneider-Flume (1941-2024), Meditation zu Psalm 139,5: „Fragment deshalb auch die Theologie, / Bruchstück geschulten Denkens / in der Fülle der Geschichte Gottes.“
Meditation zu Psalm 139,5 „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir … Mehr
Karl Barth, Liberale Theologie. Ein Interview (1968): „Ich verstehe unter «liberal» – wenn ich mich jetzt auch einbegreifen darf als Liberaler – eine Haltung vor allen Dingen der Verantwortlichkeit. Denn die wahre Freiheit ist immer eine verantwortliche Sache. Und das bedingt nun, dass ich dann allerdings auch offen sein muss – jetzt kommt das herein, nicht wahr, was man gewöhnlich unter Freiheit versteht.“
Liberale Theologie. Ein Interview[1] Von Karl Barth Herr Professor Barth, als ich Sie um Ihre Teilnahme an dieser Sendereihe «Was … Mehr
Johann Baptist Metz, Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens (1972): „Es ist das Leid, das einer affirmativen Theorie der Versöhnung zwischen Mensch und Natur widersteht. Jeder derartige Versuch entartet am Ende in eine schlechte Ontologisierung der Gequältheit des Menschen. Leid kontrastiert Natur und Geschichte, Teleologie und Eschatologie. Zwischen beiden gibt es keine «objektive» Versöhnung, keine durchschaubare und verwaltbare Einheit.“
Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens. Eine gegenwärtige Gestalt der Verantwortung des Glaubens Von Johann Baptist Metz I. Das Vertrauen … Mehr
Jürgen Roloff über das Lamm im Buch der Offenbarung: „Jesus ist Herr über Welt und Geschichte nur aufgrund seiner Selbsthingabe in das Sterben. Denkbar ist im übrigen, daß Johannes das Wort arnion bewußt im Blick darauf gewählt hat, daß es durch seine Bedeutungsbreite besonders geeignet war, beiden sich im Bilde des Lammes vereinigenden Aspekten, Opfer und Herrschaft, gleichermaßen Raum zu geben.“
Das Lamm im Buch der Offenbarung Von Jürgen Roloff Das «Lamm» ist die häufigste Bezeichnung Jesu in der Apk. Ihr … Mehr
John Henry Newman, Die Idee der Universität (The Idea of a University 1852/59): „Die Universität ist eine Stätte, an der Menschen aus der Welt für die Welt befähigt und ausgerüstet werden. Wir können die Menschen, wenn ihre Zeit kommt, unmöglich daran hindern, in die Welt hinauszugehen und Anschauungen oder Lebensgewohnheiten kennen zu lernen, die von den ihrigen weit verschieden sind; aber wir können ihnen im Voraus das nötige Rüstzeug mitgeben, um den unvermeidbaren Konfrontationen standzuhalten. Man kann nicht im unruhigen Wasser schwimmen lernen, wenn man sich nie hineinwagt.“
Die Idee der Universität (The Idea of a University) I. In neun Vorträgen, gehalten für die Katholiken von Dublin II. … Mehr
Karl Rahner, Erfahrungen eines katholischen Theologen (1984): „Wenn alle Sterne unserer Ideale, mit denen wir selber aus eigener Anmaßung den Himmel unserer Existenz drapiert haben, verglüht und erloschen sind, wenn der Tod eine ungeheuerlich schweigende Leere errichtet hat, und wir diese glaubend und hoffend als unser wahres Wesen schweigend angenommen haben, wenn dann unser bisheriges, noch so langes Leben nur als eine einzige kurze Explosion unserer Freiheit erscheint, die uns wie in Zeitlupe gedehnt vorkam, …“
Der kurze Augenblick, in dem wird, was sein soll. Auszug aus der Rede „Erfahrungen eines katholischen Theologen“ (1984) Von Karl … Mehr
Gerhard Sauter über die Sprache und die Theologie: „Es verbietet sich für Theologie und Kirche die Vorstellung, das Reden von Gott sei ein heiliger Sprachbezirk, in dem durch sorgsam gehütete Sprachgeheimnisse die göttliche Ordnung der Welt bewahrt werden müßte. Zwar sind in biblischer und christlicher Überlieferung einzelne Wörter aus der Alltagssprache herausgehoben und zu spezifischen Begriffen gebildet worden (etwa »Glaube«, »Verheißung«, »Liebe«). Doch bei Begriffen wie »Hoffnung« und »Freiheit« zeigt sich, daß diese nur in Verhältnisbestimmung zu ihrem gängigen Sinn verstanden werden können, weil die Glaubenssprache keine eigene Welt, sondern eine Orientierung in der Welt vermittelt.“
Sprache Von Gerhard Sauter 1. Sprache ist (a) eine (spezifisch menschliche?) Handlung: eine Repräsentation von Wirklichkeit mittels Zeichen, ohne daß … Mehr
Paul Tillich, Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 (Religiöse Reden): „Die verborgensten Regungen in der Tiefe unserer Seele sind nicht ganz die unseren, denn sie gehören auch unseren Freunden, der Menschheit, dem Universum und dem Grund alles Seins, dem letzten Ziel unseres Lebens. Nichts kann im letzten verborgen bleiben. Es wird in dem Spiegel reflektiert, in dem nichts verheimlicht werden kann.“
Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 Von Paul Tillich Herr, Du erforschest mich und kennest mich.Ich sitze oder … Mehr