Abschiedswort Von Peter Wust 1937 erkrankte der Münsteraner Philosophieprofessor Peter Wust (1884-1940) an Gaumenkrebs. Im Februar 1939 muss er krankheitshalber … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Gisbert Greshake über Ewigkeit und ewiges Leben: „Wer im Glauben und in der Nachfolge Christi steht, darf wissen, dass nicht nur seine Zeit und das, was in ihr geschieht, gerettet und bewahrt wird, sondern dass er schon jetzt einen ersten anfanghaften und dann einmal den vollendeten Anteil besitzt am ewigen Leben, das heißt an der alles umfassenden Seinsfülle Gottes.“
Ewigkeit/Ewiges Leben Von Gisbert Greshake 1. Die „Zeit“ Gottes Ewigkeit, ewiges Leben sind in der Hl. Schrift und in der … Mehr
Hermann Friedrich Kohlbrügge über die Gottesgegenwart des Verstorbenseins in Christus: „Ich bin ein harter Schädel, dennoch bin ich ganz erweicht und zerschmolzen in Seiner Liebe; ich liege hier draußen auf dem Gottesacker, dennoch bin ich drinnen im Paradies!“
Über die Gottesgegenwart des Verstorbenseins in Christus Von Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875) Darum, wenn ich sterbe – ich sterbe aber … Mehr
Cicely Saunders, „Wachet mit mir.“ Eine Adventsbesinnung für das St. Christopher’s Hospiz (1965): „Unsere wichtigste Grundlage für St. Christopher’s ist die Hoffnung, dass wir beim Zuschauen nicht nur lernen, wie man Patienten von Schmerz und Leid befreit, wie man sie versteht und niemals im Stich lässt, sondern auch, wie man schweigt, wie man zuhört und wie man einfach da ist. Wenn wir dies lernen, werden wir auch erfahren, dass die eigentliche Arbeit gar nicht unsere ist. Wir bauen für so viel mehr als nur für uns selbst. Ich denke, wenn wir versuchen, uns daran zu erinnern, werden wir sehen, dass die Arbeit wirklich der größeren Ehre Gottes dient.“
Wachet mit mir. Eine Adventsbesinnung für das St. Christopher’s Hospiz (1965) Von Cicely Saunders Der Advent ist die Zeit vor … Mehr
Peter Gross, Ich muss sterben: „Sterben müssen wir alle. Alle sind todgeweiht. Aber der Tod wird nicht alles haben – wie mächtig er auch immer ist. Er wird mir niemals entreißen, was war. Nie wird er Dich mir ganz wegnehmen, so sehr er an Dir zerrt.“
Der schweizer Soziologe Peter Gross (1941-2023), bekannt durch sein Buch „Die Multioptionsgesellschaft“ (Suhrkamp, 1994), war dem christlichen Glauben bzw. der … Mehr
Gisbert Greshake, Bemühungen um eine Theologie des Sterbens (1974): „Weil unser Leben immer auch ein Leben der Selbstbehauptung und Ichverkrampfung war, darum bedarf der Mensch im Sterben der Vergebung von Seiten Gottes; er bedarf des Ja Gottes zu seinem Leben, der Zusage, daß «Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreibt». Eben dies ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Sterbeliturgie: sie sagt dem Sterbenden die vergebende Nähe Christi und die bedingungslose Annahme durch Gott zu.“
Bemühungen um eine Theologie des Sterbens Von Gisbert Greshake In den beiden letzten Jahrzehnten wurde eine Reihe von Beiträgen zu … Mehr
Hans Graf von Lehndorff in seinem Ostpreußischen Tagebuch über Taufen und Sonntagsandachten im Herbst 1945: „Ich finde ein paar Kinder, die noch nicht getauft sind, und nehme die Gelegenheit wahr, dieses nachzuholen. Das geschieht jedesmal im Rahmen einer kleinen Feier, an der sich auch die Nachbarn beteiligen. Bei dieser Praxis ist mir manches über das Wesen der Taufe als Sakrament und über das seltsame Verhältnis, das wir zu ihr haben, durch den Kopf gegangen.“
Über Taufen und Sonntagsandachten im Herbst 1945 (Ostpreußisches Tagebuch) Von Hans Graf von Lehndorff Unter den Menschen, die ich besuche, … Mehr
Eberhard Jüngel, Der Tod des Todes: „Man kann lebend gegen den Tod nicht genug tun, weil man sterbend gegen den Tod gar nichts machen kann. Genau darauf aber muss der Tod reduziert werden: auf jene Grenze, die kein Mensch setzen darf, weil kein Mensch sie aufheben kann. Tod soll sein und muss werden, was Jesus Christus aus ihm gemacht hat: die Begrenzung des Menschen allein durch Gott, der da, wo wir schlechthin ohnmächtig sind, seine Macht nicht missbraucht.“
Der Tod des Todes – Der Tod als Verewigung gelebten Lebens Von Eberhard Jüngel 1. Die zwei Dimensionen des biblischen … Mehr
Karl Barth in Sachen Seelsorge, Brief an Frau N. N. in Württemberg (1968): „Es wäre, wenn nicht notwendig, so doch sicher gut, wenn Sie einmal herüberkämen, um mir sowohl von Ihrem «großen Kummer» wie von der «Problematik Ihres Unglaubens» offen und ausführlich Bericht zu erstatten. Ich würde Ihnen dann aufmerksam und ausgiebig zuhören und, was ich kann, dazu sagen.“
Brief an Frau N. N. in Württemberg (1968) Von Karl Barth 14 Tage vor seinem Tod schrieb Karl Barth in … Mehr