Der Schrift gehorsam. Offener Brief in Sachen Frauenordination an den Herausgeber der Reformierten Kirchenzeitung, Herrn Pastor D. Wilhelm Kolfhaus in … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
John Swinton in Sachen Disability Theology: „Behinderung ist nicht nur ein Zustand, sondern auch eine Beziehung. Sie kann sowohl Ort der Gottesebenbildlichkeit sein als auch Kontext echter Kämpfe. Ich glaube, es ist möglich, die Güte behinderten Lebens zu ehren, ohne die Zerbrechlichkeit zu leugnen, die es oft mit sich bringt. Um dies zu tun, müssen wir bei der Schöpfung selbst beginnen. Die entscheidende Frage lautet nicht einfach, ob Behinderung gut oder schlecht ist, sondern welche Art von Welt Gott geschaffen hat – und was es bedeutet, darin zugehörig zu sein.erung weder ignoriert noch heroisiert wird, sondern als Teil der vielfältigen Ökologie von Gottes guter Schöpfung angenommen wird.“
Es war „gut“, nicht perfekt Die Sprache der Schöpfung kann unsere Sicht auf Menschen mit Behinderungen in der Kirche verändern. … Mehr
Martin Luther, Einige tröstliche Ermahnungen bezüglich des heiligen göttlichen Wortes (1530): „Wenn uns wegen des Wortes Gottes Beschwerden, Trübsal und Verfolgung widerfahren, wie das heilige Kreuz es mit sich bringt, so sollen uns die nachfolgenden Gründe mit Gottes Hilfe tröstlich stimmen und uns ermutigen, in solchen Fällen getrost, mutig und mit gutem Herzen zu sein und die Sache Gottes gnädigem und väterlichem Willen zu überlassen und heimzustellen. Denn so sagt der heilige Paulus: ‚Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.'“
Einige tröstliche Ermahnungen bezüglich des heiligen göttlichen Wortes. D. Martin Luther 1530 Wenn uns wegen des Wortes Gottes Beschwerden, Trübsal … Mehr
Martin Luther über die Schriftauslegung in der Leipziger Disputation mit Johannes Eck (1519): „Daher muss der Theologe, wenn er nicht irren will, die gesamte Schrift vor Augen haben und Gegensätzliches mit Gegensätzlichem vergleichen und wie die beiden Cherubim, die sich einander zuwenden, die Übereinstimmung der beiden Unterschiede in der Mitte des Gnadenstuhls finden.“
Über die Schriftauslegung (Leipziger Disputation, 1519) Von Martin Luther Das ist keine Weise, die Heiligen Schriften erfolgreich zu verstehen oder … Mehr
Martin Niemöller, Predigt zu 2. Korinther 12,9 (Human Weakness and Divine Strength, Duke University, 1963): „Wie oft musste ich mich jeden Tag beherrschen, wenn der Gedanke aufkam: Wenn diese Leute mich von hier zu diesem Galgen schleppen, werde ich ihnen zurufen: ‚Ihr Verbrecher, ihr Mörder, wartet nur – es gibt einen Gott im Himmel, und er wird es euch zeigen!‘ Und dann die quälende Frage: Was wäre geschehen, wenn Jesus, als sie ihn an seinen Galgen, ans Kreuz, nagelten, so gesprochen und seine Feinde verflucht hätte? Nichts wäre geschehen, nur gäbe es kein Evangelium, keine christliche Kirche, denn es gäbe keine frohe Botschaft; denn dann hätte er gegen seine Feinde gebetet, nicht für sie, und wäre gegen sie gestorben, nicht für sie. Gott sei Dank! Er betete, er starb auf eine andere Weise: ‚Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!‘ stimmt oder wird es jemals tun.“
Menschliche Schwäche und göttliche Stärke. Predigt zu 2. Korinther 12,9 (Human Weakness and Divine Strength, Duke University, 1963) Von Martin … Mehr
Martin Luther über die Früchte des Geistes. (Auslegung zu Galater 5,22f, 1519): „Es mag also wohl die Liebe im Verborgenen bleiben, solange Friede ist; bricht aber Feindschaft aus, dann kommt uns nichts lebhafter zum Bewusstsein als die Liebe, die Hoffnung und der Glaube, – es wäre denn, dass man auch des Unglaubens, der Verzweiflung und des Hasses sich nicht bewusst würde.“
Über die Früchte des Geistes. Auslegung zu Galater 5,22f (1519) Von Martin Luther Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, … Mehr
Martin Luther, Vorrede zu Johann Sutel, Das Evangelion von der grausamen, erschrecklichen Zerstörung Jerusalems (1539): „Darum ist es gut, dass man die Beispiele der Zerstörung Jerusalems (wie diese Predigt es tut) unserem Volk vor Augen führt – zusammen mit anderen Beweisen für Gottes strafenden Zorn. Vielleicht hilft es ja doch ein wenig, und durch Buße könnte das endgültige Unglück und Verderben hinausgezögert werden. Gottes Wort wirkt schließlich etwas unter den Menschen. Und manchmal trifft das göttliche Gericht auch die halsstarrigen, mutwilligen Sünder, sodass sie doch erschrecken müssen.“
Vorrede zu Johann Sutel, Das Evangelion von der grausamen, erschrecklichen Zerstörung Jerusalems (1539) Von Martin Luther Die Welt ist jetzt … Mehr
Karl Barth, Rudolf Bultmann. Ein Versuch, ihn zu verstehen (1952): „Kann ich irgendeinen anderen, irgendeinen (z. B. einen mythischen!) Text echt und recht verstehen, wenn ich mich von ihm nicht in der größtmöglichen Offenheit gefragt finde? Ich will den Mund nicht zu voll nehmen und also nicht von unbedingter, vorbehaltloser Offenheit reden, weil es dergleichen weder in unserem Verhältnis zum Worte Gottes noch zu einem Menschenwort so bald geben dürfte. Aber geht es, wenn es ums Verstehen gehen soll, jemals und irgendwo ohne prinzipielle und also ohne die größte jeweils mögliche Offenheit? Verstehe ich irgendeinen anderen, wenn ich nicht bereit bin, mir von ihm auch etwas ganz Neues sagen zu lassen: etwas, was ich mir zuvor durchaus nicht selbst sagen zu ‚können‘ meinte, etwas wogegen ich zuvor ein Vorurteil oder viele und vielleicht sehr wohl begründete Vorurteile hatte?“
Rudolf Bultmann. Ein Versuch, ihn zu verstehen (1952) Von Karl Barth Der Name Rudolf Bultmann und der Begriff „Verstehen“ werden … Mehr
Julius Schniewind über Martin Kähler (1944): „Sein gesamtes Denken war gesättigt mit biblischer Anschauung. Und ein entscheidendes Stück seiner Lebensarbeit bestand in dem Unternehmen, die Bedeutung der Bibel neu herauszustellen. Er verzichtete auf die Inspirationslehre in jeder Form; auch ‚Urkunde der Offenbarung‘ kann die Bibel nicht sein; denn Gottes Offenbarung lässt sich nicht, wie ein Stück menschlicher Historie, beurkunden. Wohl aber ist die Bibel ‚die Urkunde der kirchengründenden Predigt‘.“
Martin Kähler Von Julius Schniewind Martin Kähler (6.1. 1835—7.9. 1912) gehörte seit seiner Studentenzeit fast ausschließlich unserer Universität an. Promoviert … Mehr