Genesis (1956) Von Albrecht Goes Wer lange und immer von neuem unter großen, alten Bäumen seines Weges zu gehen hat, … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Alfons Deissler, Das evolutionistische Weltbild und die biblischen Schöpfungsberichte: „Die biblische Schöpfungsoffenbarung und die wissenschaftliche Evolutionstheorie eröffnen je verschiedene und damit zu unterscheidende Aspekte und Perspektiven auf Kosmos und Mensch. Diese Unterschiedenheit in der Dimensionalität verhindert grundsätzlich unlösbare Konflikte beider Bereiche, ist aber zugleich der Grund dafür, daß eine vermischende Amalgamierung beider Erkenntnisweisen unmöglich und auch unsinnig ist.“
Das evolutionistische Weltbild und die biblischen Schöpfungsberichte Von Alfons Deissler Unser Thema steht im größeren Rahmen der allgemeinen Thematik des … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Auslegung von Lukas 9,57-62 in seinem Buch „Nachfolge“: „Nachfolgen heißt bestimmte Schritte tun. Bereits der erste Schritt, der auf den Ruf hin erfolgt, trennt den Nachfolgenden von seiner bisherigen Existenz. So schafft sich der Ruf in die Nachfolge sofort eine neue Situation. In der alten Situation bleiben und nachfolgen schließt sich aus.“
Auslegung von Lukas 9,57-62 (Nachfolge, 1937) Von Dietrich Bonhoeffer „Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, … Mehr
Heinrich Vogel, Die Kirche in der Bresche. Predigt zu 1.Mose 18,20-33 (1949): „Wer erkennt, dass diese unsere Welt von Gott bedroht ist? Wer erkennt, dass sie allein durch Gottes Gnade zu retten ist! Wer wagt das, was Abraham wagte, was Mose und Daniel an ihrem Ort und zu ihrer Zeit wagten, was die priesterliche Kirche, die auf den einen ewigen Hohenpriester blickt, wagen darf und muß: mit dem barmherzigen Gott für die von dem zornigen Gott bedrohte Welt zu ringen?! Sie kann sich nicht in den frommen Winkel, in die sakrale Abgeschlossenheit zurückziehen, sie kann nicht verleugnen, dass Gott nicht nur für ihre Sünden, sondern für die der ganzen Welt in den Riss getreten ist.“
Die Kirche in der Bresche. Einführung in das Wort „Gebt Gott recht“ Von Heinrich Vogel Und der Herr sprach: Es … Mehr
Adolf Schlatter, Erfolg und Misserfolg im theologischen Studium (1931): „Wenn wir der heute stürmisch vertretenen Forderung nachgäben, auf die Wahrheitsfrage verzichteten und unseren Beruf darin sähen, der Seele bei ihrem seltsamen Drang, religiöse Dichtungen zu produzieren, als Berater beizustehen, damit sich ihr Dichten nicht zu weit von der beobachtbaren Wirklichkeit entferne und für unser Zusammenleben unschädlich, vielleicht sogar fruchtbar bleibe, so könnte uns nicht vorgeworfen werden, dass wir unnütze Arbeit tun. Der Mythus bekommt ein verschiedenes Gesicht, wenn die Phantasie ihn ungehemmt produzieren darf oder wenn eine nach Wahrheit verlangende Theologie ihn meistert.“
Erfolg und Misserfolg im theologischen Studium (1931) Von Adolf Schlatter Kommilitonen! Ich darf wohl mit der Andeutung beginnen, dass diese … Mehr
Alfons Deissler, Wie wir als Christen die Psalmen beten: „Selbstverständlich gehört zum Sinne des Psalmenbetens ihre ‚Übersetzung‘ in unsere Zeit, unsern Horizont und unsere Situation. ‚Übersetzen‘ aber ist sachgemäß nicht möglich, ohne dass man vorher übersetzt an das Ufer des zu Übersetzenden und damit hinüber- und hinuntergeht in die Glaubens- und Lebenswelt Israels. Die Ur-Sprünge einer Sache dürfen nicht übersprungen werden, wenn man ihres Wesens habhaft werden will. Die Psalmen sind sich zu gut dafür, dass man sie als bloße Worthülsen gebrauchen dürfte, in die man seine subjektiven Empfindungen und Befindlichkeiten hineingibt.“
Wie wir als Christen die Psalmen beten Von Alfons Deissler Die Menschen von heute wurden von den Meinungspropagandisten fleißig dazu … Mehr
Besinnung zu Hesekiel 3,3: „Liebe geht durch den Magen, aber Gottes Gerichtsworte an das Haus Israel mit aller Klage, Ach und Weh einfach schlucken? Und doch muss der Prophet sie nicht Wort für Wort herauswürgen. Im eigenen Gehorsam wandeln sich bittere Worte: Süß wie Honig munden sie ihm.“
Aus dem Andachtsbuch „Feste Burg“ (2026) meine Besinnung zum heutigen Predigttext Hesekiel 2,1-3,3: Und der HERR sprach zu mir: Du … Mehr
Christoph Blumhardts Morgenandacht zu Psalm 32,8 (1899): „Viele glauben es nicht, dass wir Kinder Gottes sind, und reißen es den anderen aus dem Herzen, und da gibt es viele Leute, die sind immerfort verzagt und meinen, sie gehören gar nicht dazu. So laufen sie herum, wie wenn sie gottlos wären und im Grund genommen gehören sie ja zu Gott und sind längst von Gott angenommen; sie meinen, sie müssen Wunder was tun, um zu Gott zu kommen, während Gott längst bei ihnen ist.“
Morgenandacht zu Psalm 32,8 Von Christoph Blumhardt Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. … Mehr
Wilhelm Vischer, Gehört das Alte Testament heute noch in die Bibel des deutschen Christen? (1932): „Wenn wir das Alte Testament ablehnen, können wir das Neue Testament auch nicht mehr als Heilige Schrift behalten. Wenn wir es trotzdem noch behalten, dann hat es durch die Loslösung vom Alten Testament einen anderen Sinn bekommen. Das Hauptwort des Neuen Testaments, nämlich ‚Jesus Christus‘, sagt dann nicht mehr das Gleiche wie vorher; wir haben dann eigentlich gar kein Recht mehr, ‚Jesus Christus‘ zu sagen. Denn was heißt ‚Jesus Christus‘? Das ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes Messias und bezeichnet den Gesalbten, den von Gott selbst gesalbten priesterlichen König des Gottesvolkes, wie er in den Schriften des Alten Bundes verheißen ist.“
Gehört das Alte Testament heute noch in die Bibel des deutschen Christen? Von lic. Wilhelm Vischer, Bethel. In seiner Vorrede … Mehr