In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag: Theologen (Dummheit) Einen Schriftgelehrten von so … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Franz Overbeck über Theologen: „Die Theologen sind überh. bedauernswerthe gedrückte Wesen in der Welt, in ihrem grossen Leben, Bildgsphilister, soweit sie seine Bildung mitmachen, höchst subalterne Wesen im Organism. der menschl. bürgerlichen Gesellschaft überh.“
In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag, datiert vom 20. Dezember 1902: Theologen … Mehr
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung (Flaw of the Excluded Middle)
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung In unserer westlichen, nachaufklärerischen … Mehr
Tom Hollands, Warum ich in Sachen Christentum falsch lag (Herrschaft. Die Entstehung des Westens): „Mit Blick auf meine Ethik und meine Moral habe ich gelernt, dass ich weder griechisch noch römisch geprägt bin, sondern durch und durch christlich und dass ich stolz darauf bin.“
Tom Hollands „Dominion: The Making of the Western Mind“ (September 2019), das den nachhaltigen ethischen Einfluss des Christentums auf die … Mehr
Karl Barths Vortrag „Die Gemeindemäßigkeit der Predigt“ von 1935: „Der Prediger muß wissen um das Leben, um die Menschen, um die Gegenwart und kann sie nicht ernst genug nehmen, und kann mit nicht genug Frische und Aufgeschlossenheit sich ihnen zuwenden.“
Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr
Pfingstgedanken von Rolf Wischnath: zweifeln und zagen, beharren und bleiben
zweifeln und zagen, beharren und bleiben Von Rolf Wischnath Ich zage und zweifele. Zum Beispiel zage ich beim Versuch, meinen … Mehr
Karl Barth, Das Geschenk der Freiheit (1953): „Ein freier Theologe kommt dabei ganz gemächlich und fröhlich von der Bibel her. Nicht weil es ihm durch irgend eine alte oder neue Orthodoxie eingebläut wäre, dass er von dorther zu kommen habe. Nicht weil er muß also, sondern weil es ihm geschenkt und so erlaubt ist, von dorther zu kommen. Nicht weil er nicht auch andere geistliche und weltliche, ernste und aufregende Bücher (und nicht zu vergessen: die Zeitung) läse und zu schätzen wüsste, aber weil er in der Bibel das Zeugnis vom freien Gott und vom freien Menschen hören und als Schüler der Bibel selber ein Zeuge der göttlichen und der menschlichen Freiheit werden darf.“
Neben dem Vortrag „Die Menschlichkeit Gottes“ von 1956 gilt der Vortrag „Das Geschenk der Freiheit“ von 1953 als Schlüsseltext für … Mehr
Karl Barth, Die Menschlichkeit Gottes (1956): „Gottes Menschlichkeit und ihre Erkenntnis ruft nach einer bestimmten Haltung und Ausrichtung des christlich-theologischen Denkens und Redens. Es kann sich mit seinem Gegenstand nie im leeren Raum, nie in bloßer Theorie beschäftigen. Theologie kann keine in sich ruhenden oder auch bewegten Wahrheiten feststellen, bedenken und zur Sprache bringen: weder eine abstrakte Wahrheit über Gott, noch eine solche über den Menschen, noch auch eine solche über den Verkehr zwischen Gott und Mensch. Sie kann nie monologisch konstatieren, reflektieren, referieren. Beiläufig gesagt: es gibt keine theologische Bildkunst. Gerade die Menschlichkeit Gottes läßt sich, weil sie ein Geschehen ist, nicht bildlich fixieren. Die Grundform der Theologie ist in Entsprechung zu ihrem Gegenstand das Gebet und die Predigt. Sie kann selber nur dialogisch sein.“
Karl Barths Vortrag Die Menschlichkeit Gottes, den er am 25. September 1956 auf der Tagung des Schweizerischen Reformierten Pfarrvereins in … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über 1.Johannes 2,15-23 von 1945: „Dann wird eben das aus dem Christentum, was es leider für viele geworden ist, eine Idee, d. h. eine Möglichkeit, an der wir uns immer wieder versuchen, mit der wir versuchen, die Welt zu verbessern, und an der wir immer wieder, zur Freude aller finsteren und abgründigen Mächte, scheitern.“
Predigt über 1. Johannes 2,15-23 Von Hans Joachim Iwand Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. … Mehr