Erik Peterson, Der Himmel des Garnisonspfarrers. Eine Parabel (1919): „Hast du nie das Wort des ‚Gottesmannes‘ Luther gehört, wel­cher sagt, das ‚Kriegs- und Schwertamt‘ sei ein an sich göttliches Amt und ‚der Welt so nötig und nützlich wie Essen und Trinken‘? Begreife es doch, wenn du essen und trinken willst, so musst du auch töten, lügen, betrügen, Politik treiben und Gewalt antun!“

Der Himmel des Garnisonspfarrers. Eine Parabel Von Erik Peterson Da wurde Erik Peterson am 6. Oktober 1914 wenige Monate nach … Mehr

Karl Barth, Fragen an das «Christentum» (1931): „Die Mission gegenüber den Religionen müsste anfangen mit dem Geständnis des «Christentums», dass es weiß, was die Verkündiger der Religionen nicht wissen, dass der Mensch im Dienste des einen wahren Gottes ein Armer ist, der Gott nicht entdeckt hat und nie entdecken wird, sondern immer nur dessen harren kann, dass Gott sich ihm entdecke.“

Fragen an das «Christentum» Von Karl Barth Die Schriftleitung unseres Zentralblattes hat mich freundlichst eingeladen, ein kurzes Wort zu sagen … Mehr

Johannes Rau, Im Rat der Brüder: „‚Consolatio fratrum‘ sagte man wohl in der alten Kirche. Rat der Brüder. Ich habe lernen können, weil ich erfahren konnte, daß es das noch heute gibt. Dass Menschen sich anhö­ren, sich zuhören, sich einander öffnen und dann einander wägend raten, das ist eine richtunggebende Erfahrung meines Lebens.“

Im Rat der Brüder Von Johannes Rau Unter meinen Geschwistern galt ich als „die Leseratte“, weil ich nie genug bekommen … Mehr

Hans Joachim Iwand zur heutigen Tageslosung „Soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,9): „Unsere Wege enden nur bei einem solchen Gott, in dem wir uns selbst widerspiegeln. Unsere Gedanken, wenn wir sie als Himmelsleiter benutzen, führen immer nur zu den Höhen, die die Menschen überhaupt errei­chen, und zu den Bildern, die Menschen sich aus ihrem Geist heraus gemacht haben.“

Predigtmeditation zu Jesaja 55,6-13 Von Hans Joachim Iwand Suchet den Herrn, da er sich finden läßt,ruft ihn an, da er … Mehr

Patriarch Kyrills Großrussland-Ideologie in seiner Ansprache am 25. April: „Mögen uns all diese wunderbaren, heldenhaften Beispiele auch heute noch dazu inspirieren, unser Heimatland zu verteidigen, unsere wahre Unabhängigkeit gegenüber den mächtigen Machtzentren zu verteidigen, die es heute auf der Erde gibt. Möge Gott uns in wahrer Freiheit bewahren.“

Aufschlussreich ist Kyrills Ansprache am Ostermontag (nach orthodoxem Kalender), wo er eine evangeliumsfreie Großrussland-Ideologie beschwört: Ansprache Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill … Mehr

Hirtenbrief des bayerischen Oberkonsistoriums „an seine Pfarrer, Hilfsgeistlichen und exponierten Vikare“ zur Fortsetzung der Kriegsanstrengungen im 1. Weltkrieg (1916): „Dieses Gefühl konnte geradezu gefährlich werden, wenn es sich mit religiösen Vorstellungen verband etwa derart, daß der christliche Sinn das Blutvergießen nicht länger gutheißen könne, daß die christliche Selbstlosigkeit es erlaube, wenn nicht fordere, auf eine volle Sühne des an uns verbrochenen Unrechts zu verzichten, und dergleichen.“

Hirtenbrief zur Passionszeit. Aus einem Aufruf des bayerischen Oberkonsistoriums 1916 „an seine Pfarrer, Hilfsgeistlichen und exponierten Vikare“ Wie Patriarch Kyrill … Mehr

Aus der Kriegspredigt des Patriarchen Kyrill von Moskau vom 3. April 2022: „Heute wird das Wort ‚Unabhängigkeit‘ häufig auf fast alle Länder der Welt angewandt. Aber das stimmt nicht, denn die meisten Länder stehen heute unter dem großen Einfluss einer Macht, die sich leider gegen die Macht unseres Volkes stellt. Und wenn es so ist, wenn es dort eine große Macht gibt, dann müssen wir sehr stark sein. Wenn ich „wir“ sage, meine ich in erster Linie die Streitkräfte – aber nicht nur. Unsere ganze Nation muss heute aufwachen, muss aufwachen und erkennen, dass eine besondere Zeit gekommen ist, eine Zeit, die das historische Schicksal unserer Nation bestimmen kann.“

Man muss es tatsächlich lesen, was Patriarch Kyrill am letzten Sonntag, 3. April, in der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands im … Mehr