Gerhard von Rads, Die große Versuchung 1. Mose 22,1-19 (ATD): „Dass der Gott, der sich Israel geoffenbart hat, ganz frei ist in seinem Geben wie in seinem Nehmen, und daß ihn niemand fragen darf „was tust du“, — das liegt zweifellos auch unserer Erzählung zugrunde. Aber man muss sich hüten, ihren Gehalt in einem allgemeinen Sinne als eine Frage nach der Bereitschaft zum Gehorsam zu verstehen und demgemäß alles Interesse auf die Bewährung Abrahams zu lenken. Isaak ist das Kind der Verheißung; in ihm ist all das umschlossen und verbürgt, was Gott an Heil zu wirken versprochen hatte. Es geht hier nicht um eine natürliche Gabe und sei es die höchste, sondern um das Entschwinden der ganzen Verheißung aus dem Leben Abrahams.“

Die große Versuchung 1. Mose 22,1-19 Von Gerhard von Rad 22,1 Nach diesen Ereignissen versuchte Gott den Abraham und sprach … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11: „Jesus Christus hat die drei Möglichkeiten, bei denen das Kreuz umgangen wird, als Versuchungen enthüllt. Er hat die Unvereinbarkeit dieses Weges mit dem der wahren Erlösung statuiert, wir haben die Ur-Entscheidung nicht mehr zu treffen“.

Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11 Von Hans Joachim Iwand Eins wird jede Predigt dieses berühmten, an Tiefe unerschöpflichen Textes als Gesamtausrichtung … Mehr

Ernst Lange, Zur Theorie und Praxis der Predigtarbeit (1967): „Die Predigt hat den Glauben nicht von dem Gedränge der Wirklichkeit zu entlasten, das ist ohnehin unmöglich; sie hat auch das, was gegen Gott spricht, nicht einfach beziehungslos zu kontrieren mit dem biblischen Zeugnis von dem Geschehen, von dem Menschen, der für Gott spricht, Jesus Christus. Sondern sie hat Verheißung und Wirklichkeit miteinander zu versprechen, so dass verständlich wird, wie die Christusverheißung auch und gerade diese den Glauben bedrängende Wirklichkeit betrifft, aufbricht.“

Zur Theorie und Praxis der Predigtarbeit[1] Von Ernst Lange I. Die gegenwärtige Problematik des Predigens »Die Bedeutung der traditionellen Predigt«, … Mehr

Rudolf Bohren, Predigen in dürftiger Zeit (2004): „Wo ein Christ ist, wird das Wunder wiedergeboren. Darum ist jeder Christ sehr wichtig – ein Wunder eben. Vielleicht kann ein armer Bauernknecht aus dem Berner Oberland auch dem Land an der Ostsee zum Segen werden. Was ihm zuwuchs, haben andere in jahrelanger spiritueller Übung sich anzueignen versucht, bis die Gnade über sie kam. Und Gnade braucht das Land wie Regen und Sonnenschein. Wer sie empfängt, erhält sie für das Land.“

Predigen in dürftiger Zeit Von Rudolf Bohren I. Kirche — Auslaufmodell oder Hoffnungsträger? In meinem langen Predigerleben habe ich in … Mehr

Patrick D. Miller, Vom Predigen der Zehn Gebote: „Es gibt viele Menschen, die die Gebote als reduktionistisch empfinden, wenn es darum geht, moralische Fragen von Bedeutung zu behandeln. Das heißt, sie sind zu einfach, um über die ganz grundlegenden Fragen hinaus viel Hilfe zu bieten. Sie befassen sich mit moralischen Wahrheiten, die so akzeptiert sind, dass sie nicht ernsthaft diskutiert werden müssen.“

Vom Predigen der Zehn Gebote Von Patrick D. MillerPrinceton Theological Seminary, Princeton, New Jersey Ohne konkrete Daten zu haben, vermute … Mehr

Kaj Munks Predigt über Matthäus 25,1-13 (1943): „Die weltlichen Machthaber sind mit den sogenannten frommen Christen darin einig, dass keine Politik in der Kirche getrieben werden soll, und darin kommt die Kirche ihnen auch gerne solange entgegen, wie sie eine Politik führen, die Christus nicht fremd ist. Aber schlagen sie Wege ein, die Christus als Wege gegen Gottes Willen bezeichnet hat, Wege, die für ihre Völker in den Abgrund führen, – dann wäre die Kirche, die dazu schweigt, nicht Jesu Christi Kirche! Denn die Sünde zu verschweigen, ist die Sprache des Teufels.“

Predigt über Matthäus 25,1-13 (Von den klugen und törichten Jungfrauen) Von Kaj Munk Kaj Munk hielt diese Predigt am 5. … Mehr

Karl Barths Neujahrsansprache 1962: „Fest sind die Herzen von Menschen, die darauf vertrauen, daß auch alles das, was vermöge unserer menschlichen Torheit heute geschieht und noch geschehen mag, in der festen Hand des gnädigen Gottes seine Grenze und sein Ziel hat. Die festen Herzen solcher Men­schen werden auch im Jahr 1962, was es uns auch bringe — sie wer­den in Ewigkeit standhalten.“

Ein Wort zum Neuen Jahr Professor Dr. Karl Barth hielt in der Silvesternacht nach Verklingen des Neu­jahrsgeläutes über Radio Beromünster … Mehr

Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“

Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches … Mehr