Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41 Von Emanuel Hirsch Die Geschichte gehört, wenn man einige geringe Übermalungen fortnimmt, … Mehr
Kategorie: Predigten
Martin Luther über den rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522): „Wenn du das heilige Kreuz trägst und musst viel um solchen Glaubens und Bekenntnisses willen leiden, so dass du Leib und Leben, Gut und Ehre, Freund und Gunst daran setzen musst, das heißt recht gefeiert und den Sabbat geheiligt, da nicht du selbst, sondern Gott allein in dir wirkt, und du nur ein leidender, verfolgter Mensch bist. Das ist das dritte Stück des Gottesdienstes, im dritten Gebot zusammengefaßt. Siehe, das ist die erste Tafel mit den ersten drei Geboten, welche in die drei Stücke inbegriffen werden: Glauben, Bekennen und Leiden; dadurch wird diesem Leben und der Welt entsagt und allein Gott gelebt.“
Vom rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522) Von Martin Luther Keinen bessern Unterschied kann man hierin haben als Gottes … Mehr
Rolf Wischnath, Krippe: Praktisch und wirklich – und legte ihn in eine Krippe (Lukas 2,7c): „An diese Krippe treten wir zu Weihnachten. An ihr legen wir alles Feierliche ab. Wir brauchen uns nicht zu verkleiden, schminken und schmücken. Denn der Erstgeborene berührt die Welt schmucklos und unbekleidet. So fängt das irdische Leben an, in dem Gott sich aussagt. Die Bühne dieses göttlichen Dramas auf Erden scheint erbärmlich zu sein, eine enge Bühne, auf der von vornherein nicht viel gezeigt werden kann. Es ist so wie in unserem eigenen Erdendasein. Auch wir haben einmal in einer engen Wiege die Erde berührt. Und in einem engen Sarg wird sie uns einmal umschließen.“
KRIPPE: PRAKTISCH UND WIRKLICH – UND LEGTE IHN IN EINE KRIPPE [LK 2, 7C] Von Rolf Wischnath Mutter Maria hatte … Mehr
Martin Luther, Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14, Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522): „Wie man nun Christi Wort auslegt, da er sagt: Ich bin das Leben, also soll man dies auch auslegen, gar nichts von dem Leben der Kreaturen in Gott auf philosophisch, sondern wiederum wie Gott in uns lebe und seines Lebens uns teilhaftig mache, dass wir durch ihn, von ihm und in ihm leben.“
Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14). Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522 Von Martin Luther Dieses ist das … Mehr
Karl Rahner, Weihnachten heißt: „Gott hat sein letztes, sein tiefstes, sein schönstes Wort im fleischgewordenen Wort in die Welt hineingesagt, ein Wort, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, weil es Gottes endgültige Tat, weil es Gott selbst in der Welt ist. Und dieses Wort heißt: Ich liebe dich, du Welt und du Mensch!“
Weihnachten heißt Weihnachten heißt:ER ist gekommen.ER hat die Nacht hell gemacht.ER hat die Nacht unserer Finsternis,unserer Unbegreiflichkeiten,die grausame Nacht unserer … Mehr
Karl Barth, Verwunderung. Eine Weihnachtspredigt (1962): „Jetzt und jetzt erst ist Gott für uns Gott geworden, da er, indem Christus zu uns kam, die unsinnige Freiheit uns nahm, uns selbst meistern und helfen zu wollen. Es könnte sein, daß wir unserer Götterfabrikation und unserer eigenen Gottähnlichkeit aus allerhand Gründen so müde geworden wären, dass wir nach eben der Offenbarung, von der die Hirten erzählt haben, greifen müssten wie ein Ertrinkender nach der Hand, die ihm im letzten Augenblick zu seiner Rettung gereicht wird. Auch das wäre dann wirkliche Verwunderung.“
Verwunderung. Eine Weihnachtspredigt Von Karl Barth „Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigt zu Lukas 1,46-55 (London 1933): „Maria, die harte, fromme, in ihrem Alten Testament lebende und auf ihren Erlöser hoffende niedrige Arbeiterfrau – die Mutter Gottes. Christus, der arme Arbeitersohn im Eastend von London, Christus in der Krippe. Gott schämt sich der Niedrigkeit des Menschen nicht, er geht mitten hinein, erwählt einen Menschen zu seinem Werkzeug und tut seine Wunder dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Gott ist nahe der Niedrigkeit, er liebt das Verlorene, das Unbeachtete, Unansehnliche, das Ausgestoßene, das Schwache und Zerbrochene, wo die Menschen sagen: verloren, da sagt er: gefunden, wo die Menschen sagen „gerichtet“, da sagt er „gerettet“, wo die Menschen sagen: „Nein!“, da sagt er: „Ja!“ Wo die Menschen ihren Blick gleichgültig oder hochmütig wegwenden, da ist sein Blick von einer Glut der Liebe wie nirgends sonst.“
Predigt zu Lukas 1,46-55 (1933) Von Dietrich Bonhoeffer Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet … Mehr
Alfred Delps Weihnachtsmeditation (1944, Haftanstalt Berlin-Tegel): „Den Lasten Gottes soll man nicht ausweichen. Sie sind zugleich der Weg in den Segen Gottes. Und wer dem herben und harten Leben die Treue hält, dem werden die inneren Brunnen der Wirklichkeit entsiegelt und ihm ist die Welt in ganz anderem Sinn nicht stumm, als er ahnen konnte. Die Silberfäden des Gottesgeheimnisses alles Wirklichen fangen an zu glänzen und zu singen. Die Last ist gesegnet, weil sie als Last Gottes anerkannt und getragen wurde.“
Laßt uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt Von Alfred Delp Es ist die unbegreifliche Tatsache der … Mehr
Rolf Wischnath, Christkind?: „Diese Geschichte von der Geburt des CHRISTUSkindes ist so wunderbar und so einfach, dass sie selbst Kinder verstehen. Und daran erinnere ich mich auch, dass Tante Utta uns diese CHRISTUSkindgeschichte am Tag nach ihrer Verkleidung und Enthüllung erzählt. Ich habe sie nie vergessen.“
CHRISTKIND? Von Rolf Wischnath Unvergesslich: 1953 – ich bin fünf Jahre alt und gehe in den evangelischen Kindergarten zu Gütersloh … Mehr