Begegnung mit Luther (1955) Von Helmut Gollwitzer Wem dieser Band unter die Augen und in die Hand kommt, dem ist … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Martin Luther, Ein Sermon von dem Sakrament der Buße (1519): „Das dritte ist der Glaube, der fest annimmt, dass die Freisprechung und die Worte des Priesters wahr sind in der Kraft der Worte Christi: ‚Was du löst, soll los sein …‘ An dem Glauben aber ist alles gelegen. Der allein macht, dass die Sakramente bewirken, was sie bedeuten, und alles wahr wird, was der Priester sagt; denn wie du glaubst, so geschieht dir. Ohne solchen Glauben sind alle Freisprechungen, alle Sakramente zwecklos, ja schaden mehr als daß sie nützen.“
Ein Sermon von dem Sakrament der Buße (1519) Von Martin Luther 1. Im Bußsakrament sind zwei Arten Vergebung enthalten: Vergebung … Mehr
Martin Luther über das Bitten im Namen Christi: „Alles Beten soll sein, als wenn Christus es selber verrichtete. Wenn du nicht in und durch Christus bittest, und er selbst in dir bittet, so ist’s umsonst getan. Gott sagt dir gewisslich zu, du sollest ganz sicher bekommen, was du bittest, vorausgesetzt, dass du im Namen Christi bittest, d.h. im Glauben an ihn. Also alles, was ich bitte, bitte ich so, als wenn Christus bäte und empfinge.“
Über das Bitten im Namen Christi Von Martin Luther Du sollst nicht der Mann sein, der beim Beten sich auf … Mehr
Martin Luther, Einige tröstliche Ermahnungen bezüglich des heiligen göttlichen Wortes (1530): „Wenn uns wegen des Wortes Gottes Beschwerden, Trübsal und Verfolgung widerfahren, wie das heilige Kreuz es mit sich bringt, so sollen uns die nachfolgenden Gründe mit Gottes Hilfe tröstlich stimmen und uns ermutigen, in solchen Fällen getrost, mutig und mit gutem Herzen zu sein und die Sache Gottes gnädigem und väterlichem Willen zu überlassen und heimzustellen. Denn so sagt der heilige Paulus: ‚Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.'“
Einige tröstliche Ermahnungen bezüglich des heiligen göttlichen Wortes. D. Martin Luther 1530 Wenn uns wegen des Wortes Gottes Beschwerden, Trübsal … Mehr
Martin Luther über die Schriftauslegung in der Leipziger Disputation mit Johannes Eck (1519): „Daher muss der Theologe, wenn er nicht irren will, die gesamte Schrift vor Augen haben und Gegensätzliches mit Gegensätzlichem vergleichen und wie die beiden Cherubim, die sich einander zuwenden, die Übereinstimmung der beiden Unterschiede in der Mitte des Gnadenstuhls finden.“
Über die Schriftauslegung (Leipziger Disputation, 1519) Von Martin Luther Das ist keine Weise, die Heiligen Schriften erfolgreich zu verstehen oder … Mehr
Martin Luther über die Früchte des Geistes. (Auslegung zu Galater 5,22f, 1519): „Es mag also wohl die Liebe im Verborgenen bleiben, solange Friede ist; bricht aber Feindschaft aus, dann kommt uns nichts lebhafter zum Bewusstsein als die Liebe, die Hoffnung und der Glaube, – es wäre denn, dass man auch des Unglaubens, der Verzweiflung und des Hasses sich nicht bewusst würde.“
Über die Früchte des Geistes. Auslegung zu Galater 5,22f (1519) Von Martin Luther Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, … Mehr
Martin Luther, Vorrede zu Johann Sutel, Das Evangelion von der grausamen, erschrecklichen Zerstörung Jerusalems (1539): „Darum ist es gut, dass man die Beispiele der Zerstörung Jerusalems (wie diese Predigt es tut) unserem Volk vor Augen führt – zusammen mit anderen Beweisen für Gottes strafenden Zorn. Vielleicht hilft es ja doch ein wenig, und durch Buße könnte das endgültige Unglück und Verderben hinausgezögert werden. Gottes Wort wirkt schließlich etwas unter den Menschen. Und manchmal trifft das göttliche Gericht auch die halsstarrigen, mutwilligen Sünder, sodass sie doch erschrecken müssen.“
Vorrede zu Johann Sutel, Das Evangelion von der grausamen, erschrecklichen Zerstörung Jerusalems (1539) Von Martin Luther Die Welt ist jetzt … Mehr
Martin Luther, Widmungsschreiben bezüglich der Weihnachtspostille an den Grafen von Mansfeld (1521): „Darum soll Euer Gnaden nochmals an das Evangelium denken, das alles verkehrt und umdreht. Was die Welt für Schande hält, ist Ehre, und was sie für Ehre hält, ist Schande. Die, die verbrennen, sind des Feuers wert – und die, die verbrannt werden, sind des Gerichts würdig. Sie werden am Jüngsten Tag den Richterstuhl besitzen. Dann wird offenbar werden, was der Prophet im Psalm 18 (V. 27) sagt: ‚Mit dem Verkehrten verkehrt sich auch Gott.‘ Wenn sie also verkehrt und ungerecht richten, wird Gott mit Recht verkehrt handeln.“
Widmungsschreiben bezüglich der Weihnachtspostille an den Grafen von Mansfeld (1521) Von Martin Luther Jesus. 1522 An den edlen und hochgeborenen … Mehr
Martin Luther, Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens (1531-1533): „Was ist’s Not, über alle Worte solche Rechenschaft zu geben? Wir haben fürwahr keinen Fleiß noch Mühe gespart. Wer’s besser machen kann, dem ist’s wohl gegönnt. Aber ich nehme an: wenn er unsern Psalter dazu nicht gebraucht, werde er den Psalter so verdeutschen, dass weder viel Deutsch noch Hebräisch darinnen bleibt. Das wirst du daran merken, wenn du unsern Psalter mit dem seinen vergleichen und seine eigene Kunst, d.h. die bei uns gestohlenen Worte, finden wirst.“
Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens (1531-1533) Von Martin Luther Allen frommen Christen Gnade und Friede in Christus. … Mehr