Über die Dummheit Von Robert Musil Meine Damen und Herren! Einer, so sich unterfängt, über die Dummheit zu sprechen, läuft … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
C.S. Lewis, Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen? „Es ist doch wirklich nicht die Frage, was wir mit ihm anfangen sollen, sondern es geht einzig darum, was er mit uns anfangen möchte. Sie können zwar das, was von ihm überliefert ist, annehmen oder zurückweisen. Was er aber sagt, ist grundlegend anders als alles, was je ein anderer Lehrer gesagt hat. Alle anderen sagen: «Das ist die Wahrheit über die Welt. Das ist der Weg, den man gehen sollte.» Jesus aber sagt: «Ich bin die Wahrheit. Ich bin der Weg und das Leben.» Er sagt: «Niemand kann wirkliches Leben erlangen außer durch mich. Versuche, dein Leben zu bewahren, und du wirst unwiderruflich zugrunde gehen; verschwende dich selbst an andere, und du wirst gerettet werden.»“
Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen? Von C.S. Lewis «Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen?» Wenn man es … Mehr
Julian Barnes, Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn (Nichts, was man fürchten müsste): „Glauben heißt, genau das für wahr zu halten, was allen Regeln nach ’nicht geschehen sein kann‘. Die Jungfrauengeburt, die Auferstehung, ein Leben nach dem Tode. Nach allem, was wir wissen und verstehen, kann es nicht geschehen sein. Aber es ist geschehen. Oder es wird geschehen.“
Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn (Nichts, was man fürchten müsste) Von Julian Barnes Ich glaube nicht … Mehr
Max Brod, Der Dichter Franz Kafka (1922): „Ich erinnere mich eines Gesprächs mit Kafka, das vom heutigen Europa und dem Verfall der Menschheit ausging.“ Wir sind“, so sagte er, „nihilistische Gedanken, Selbstmordgedanken, die in Gottes Kopf aufsteigen“. Mich erinnerte das zuerst an das Weltbild der Gnosis: Gott als böser Demiurg, die Welt sein Sündenfall. „O nein,“ meinte er, „unsere Welt ist nur eine schlechte Laune Gottes, ein schlechter Tag.“ — „So gäbe es außerhalb dieser Erscheinungsform Welt, die wir kennen, Hoffnung?“ — Er lächelte: „Oh, Hoffnung genug, unendlich viel Hoffnung, — nur nicht für uns.“
Der Dichter Franz Kafka Von Max Brod Wo anfangen? — Es ist einerlei. Denn zu dem Besonderen dieser Erscheinung gehört … Mehr
Fridolin Stier über das Leben mit Gott aus den Psalmen: „Ich muss sie ja sehen, diese Völkerverjagungen, Massenmorde, Millionen zu Tode sich hungernder Menschen, Auschwitz, Majdanek, und GULAG, das Meer von Tränen, die großen Schurken, die trägen Herzen, all das von den Medien Tag und Tag zu mir Getragene, meine Augen und Ohren sind voll davon. Und der Himmel schweigt und rührt sich nicht.“
Leben mit Gott aus den Psalmen – eine Frage? Eine Losung? Eine Möglichkeit nur, wenn ich im Glauben und mit … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Zuversicht‘ (1942): „Ein andrer lebt in Dir; Du fachtest nicht / Das dunkle Feuer des Gerichtstags an, / Du bist es nicht, mit dem das Zeichen fällt.“
Zuversicht Du bist gesegnet; Dich umschirmt im GrauenEin heiliger Spruch, der stärker als die Not;Es ist kein Weg; Dein Weg … Mehr
Jochen Klepper, Trostlied am Morgen (1941): „Wenn ihr stille bliebet, / wo dem Herzen graut; / wo euch Angst betrübet, / daß kein Heil ihr schaut: / so wäret ihr in Sorgen, / wie sie keiner sah, / stark und fest geborgen / und der Hilfe nah.“
TROSTLIED AM MORGEN „Wenn ihr stille bliebet, so würde euch geholfen;durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“Jesaja 30,15 Wenn … Mehr
Elizabeth Bishop über das Verlieren (One Art): „Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu meistern; / so viele Dinge scheinen von der Absicht erfüllt zu sein, / verloren zu werden, dass ihr Verlust keine Katastrophe ist. – Selbst wenn ich dich verliere (die scherzhafte Stimme, eine Geste, / die ich liebe), werde ich nicht gelogen haben. Es ist offensichtlich, / dass die Kunst des Verlierens nicht allzu schwer zu meistern ist, / auch wenn es (schreibe es!) wie eine Katastrophe aussehen mag.“
Eine Kunst (One Art) Von Elizabeth Bishop Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu meistern;so viele Dinge scheinen von … Mehr
Netti Boleslav (1923-1981), Mein Traum von Auschwitz: „Vater, / sage mir vor deinem Tod / ein einziges Wort: / Glaubst du noch immer an den einzigen guten Gott? / „Höre Jisrael“, / vernehme ich ein Röcheln aus der Glut.“
MEIN TRAUM VON AUSCHWITZ Für meinen Vater Vater, Vater,was hüllt dich solch ein Nebel ein? Vater, Vater,ist es dein Gebetsmantel, … Mehr