Über die Weihnachtsfeier Franz von Assisis 1223 in Greccio (Aus der vita brevior, Nr. 66-69) Von Thomas von Celano Über … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Über Franz von Assisis erste Weihnachtsfeier mit Krippe, Ochs und Esel 1223 in Greccio (aus Thomas von Celanos Ersten Lebensbeschreibung des heiligen Franziskus): „Nun wird eine Krippe zurechtgemacht, Heu herbeigebracht, Ochs und Esel herzugeführt. Zu Ehren kommt da die Einfalt, die Armut wird erhöht, die Demut gepriesen, und aus Greccio wird gleichsam ein neues Bethlehem. Hell wie der Tag wird die Nacht, und Menschen und Tieren wird sie wonnesam. Die Leute eilen herbei und werden bei dem neuen Geheimnis mit neuer Freude erfüllt.“
Thomas von Celano, Erste Lebensbeschreibung des heiligen Franziskus Kapitel XXX – Seine Krippenfeier in Greccio am Geburtstag des Herrn 84. … Mehr
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf über das Losen in der Herrnhuter Brüdergemeine: „Unser Los ist ein Spiel der Weisheit unter uns, und zwar ein Spiel, das wahrhaftig und zuverlässig ist, wenn wir Kinder sind und mit uns spielen lassen.“
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf in seinem „Extract eines Antwort=Schreibens an N. N. über verschiedene Puncte/ die Gemeine zu H.h. … Mehr
Über Samuel Isaac Joseph Schereschewsky (Biographical Dictionary of Chinese Christianity): „Er wurde als litauischer Jude geboren, sprach fließend Deutsch, Englisch, Chinesisch und andere Sprachen, war eingebürgerter amerikanischer Staatsbürger, Missionar in China und lebte lange Zeit in Japan. Er wechselte mühelos von einer Kultur zur anderen und setzte sein Wissen über sie für die große Aufgabe ein, Gottes Wort in die Sprache der ältesten und bevölkerungsreichsten Zivilisation der Welt zu übertragen.“
Hagiographisch geschrieben ist der Artikel über Samuel Isaac Joseph Schereschewsky (1831-1906) im Biographical Dictionary of Chinese Christianity und dennoch lesenswert … Mehr
Erik Peterson, Christus als Imperator (1936): „So wird denn die in den Märtyrern streitende Kirche Christus als den Imperator sehen, um in der Überwindung einer Welt, die in den Juden ohne König ist und in den Heiden nur den Cäsar hat, den König der kommenden Welt zu erwarten.“
Christus als Imperator Von Erik Peterson Die altchristliche Literatur kennt neben der Bezeichnung mit rex noch die Benennung Christi als … Mehr
Alois Hahn über Beichte und Selbsterkenntnis: „Es ist für die Geschichte des christlichen Abendlandes, für die Entstehung des hier geltenden Menschenbildes und die vorherrschenden Typen des Selbstbewußtseins von großer Bedeutung gewesen, dass Selbstthematisierung als allgemein verbindliche Aufgabe im Zusammenhang von Schuldbekenntnissen institutionalisiert worden ist. Sie ist in diesem Kontext angeleitet von Sündenkatalogen, die die Beobachtung des eigenen Verhaltens und des Innenlebens ausrichten und im Dienst gesteigerter Selbstkontrolle stehen.“
Da wissen wir um die Problematiken einer Beichtpflicht. Und doch kann man den Einfluss einer durch das IV. Laterankonzil (1215) … Mehr
Hans Joachim Iwand zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945: „Eigentlich müsste man denken, dass wir Überlebenden jedes Glied dieses so hart getroffenen Volkes, wenn es zurückkehrt oder unter uns lebt, in ganz besonderer Weise ehren müssen. Es sind ja die letzten Lebenden, an denen wir noch etwas gutmachen können, nicht gutmachen im ewigen, aber doch im zeitlichen Sinn. Ich sehe es immer als eine besondere Gnade an, wenn einer von ihnen, der dies überstanden hat, unser Haus betritt.“
Zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945[1] Von Hans Joachim Iwand Als die Judenverfolgung in Deutschland begann, haben wir … Mehr
Wilhelm Freiherr von Pechmanns Brief an Landesbischof Hans Meiser nach der Reichspogromnacht vom November 1938: „Was in der vorigen Woche in Deutschland und nicht zuletzt auch in Bayern geschehen ist, wird in den weitesten Kreisen des Volkes – nach allem, was ich höre, bis tief in die Partei hinein – als schweres Ärgernis empfunden. Durch die Haltung der Behörden und durch den Anspruch auf ‚Legalität‘, ja auf ‚Recht‘ wird diese Empfindung gesteigert. Kann und darf die Kirche schweigen? Nimmermehr!“
Wilhelm Freiherr von Pechmanns Brief an Landesbischof Hans Meiser nach der Reichspogromnacht vom November 1938 D. Wilhelm Freiherr von Pechmann … Mehr
Nerses IV. Schnorhalis Worte aus seiner „Elegie über Edessa“ (1145) im Hinblick auf die Vertreibung der Armenier aus der Region Bergkarabach: „Mein Herz ist in Ängsten / und ich ringe mit mir selbst / und bin schmerzlich mit mir selbst gequält. / Und meine Seele und Geist sind in Aufruhr, / wenn ich mir den letzten unseligen Tag in Erinnerung rufe / und das Morgen, das so dunkel ist.“
Aus der Elegie über Edessa Von Nerses IV. Schnorhali Nach der Vertreibung der Armenier aus der Region Bergkarabach im September … Mehr