Arnold Angenendt, Lobpreis der Alten Liturgie?: „Zweifellos ist das Empfinden des Ewigen für die Liturgie als ein mächtiger religionspsychologischer Faktor einzuschätzen, so mächtig, daß daraus Kirchenspaltungen hervorgehen konnten, wie es jetzt auch wieder droht und was zu beheben alle Anstrengung wert ist. Aber darf diese Anhänglichkeit an das Alte zur Norm werden?“

Eine profunde liturgiegeschichtliche Kritik der Tridentinischen Messe hat jüngst Arnold Angenendt, emeritierter Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster, in … Mehr

Romano Guardini, Liturgie als Spiel (Vom Geist der Liturgie, 1919): „In der Liturgie wird dem Menschen Gelegenheit geboten, dass er, von der Gnade getragen, seinen eigensten Wesenssinn ver­wirkliche, dass er ganz so sei, wie er seiner göttlichen Bestimmung gemäß sein sollte und möchte: ein ‚Kind Gottes‘. In der Liturgie soll er vor Gott ’sich seiner Jugend erfreuen‘.“

Einer der besten Texte in Sachen Liturgie ist immer noch Romano Guardinis „Vom Geist der Liturgie“. Darin enthalten ist ein … Mehr

Einladung zum heiligen Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum: „Wenn man in einem postchristlichen Europa an den Erfolg des Christentums in der südlichen Hemisphäre anknüpfen wollte, müsste sich der christliche Glaube für die Menschen nicht nur als sinnstiftend sondern vor allem als „lebens-wirklich“ erweisen.

Einladung zum heiligen Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum Ein deutscher Bischof dürfte da seine helle Freude … Mehr

Vom „Siezen“ in der Kirche – warum Christen untereinander unhöflich sein müssen: „Das ‚Sie‘ (3. Person Plural!) ist eine indirekte Anrede, die gegenseitige Unabhängigkeit und Unverbundenheit zum Ausdruck bringt. Eine derartige Unverbundenheit hat freilich im Leib Christi nichts verloren. For Christ’s sake, wir haben bei aller gegenseitiger Liebe und Fürsorge in der Kirche unhöflich zu sein. Das ungeschützte ‚Du‘ hat mit Kumpelhaftigkeit nichts zu tun, sondern anerkennt die geschwisterliche Gemeinschaft in Christus. ‚Was nicht per du geht, geht perdu!‘ ist daher Johann Albrecht Bengels Predigtanweisung.“

Vom „Siezen“ in der Kirche – warum Christen untereinander unhöflich sein müssen Man siezt sich in aller Höflichkeit in der … Mehr