Gregor von Narek aus dem 12. Gebet: „Mehr als die Hoffnung ist es die Liebe, die mich zu Gott hinzieht. So sehne ich mich auf ewig nicht so sehr nach den Gaben, als nach dem, der sie gibt. Auch wünsche ich mir nicht die Herrlichkeit, sondern möchte den Herrlichen selbst umarmen. So brennt in mir nicht die stete Sehnsucht nach Leben, sondern der Gedanke an den, der das Leben spendet. Ich lechze nicht danach, Freuden zu genießen, sondern weine Tränen aus meinem tiefsten Inneren, weil ich dem begegnen möchte, der mir die Freuden bereitet.“

Aus dem 12. Gebet Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen Apostolischen Kirche, … Mehr

Gerhard Sauter, Reden von Gott im Gebet: „In der Klage wird Gott gegen die eigene Welter­fahrung angerufen, es wird der Gott vor Gott zur Sprache gebracht, den der Beter kennt, von dem er durch andere Menschen erfahren hat und den er als den anspricht, dessen Begeg­nung er auf Grund der zuvor ergangenen Selbstoffenbarung Gottes erwartet.“

Reden von Gott im Gebet Von Gerhard Sauter I. Das Gebet als Fundament des Redens von Gott Daß unser Reden … Mehr