Gott ist die Liebe Von Alexis von Roenne Alexis Freiherr von Roenne (1903-1944) hatte sich aufgrund christlicher Gewissensbedenken nicht selbst … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Hans Joachim Iwand, Zur theologischen Begründung des Widerstandes gegen die Staatsgewalt: „Jeder echte christliche Widerstand gegen die Staatsgewalt erfolgt aus der hohen und positiven Einschätzung des Staates. Die Christen sind mitverantwortlich, dass der Staat als eine dem Rechte und dem Frieden dienende Macht nicht in sein Gegenteil pervertiert wird. Der Satz, dass alle Macht böse ist, muß dazu führen, dass den Bösen die Macht ausgeliefert wird.“
Zur theologischen Begründung des Widerstandes gegen die Staatsgewalt Von Hans Joachim Iwand I. In diesen Tagen, als ich mich auf … Mehr
Hermann Schreiber, Nichts anstelle vom lieben Gott. Über Gustav Heinemann als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (1969): „Die Frage, ob er diesen Staat denn nicht liebe, macht ihn beinah böse: »Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!« Aber nicht einmal seine Frau vermag zu sagen, ob ihn die Aussicht, der erste Repräsentant eben dieses Staates zu werden, nun beschwere oder ob sie ihn verlocke. So wenig hat diese Aussicht ihn verändert, dass Hilda Heinemann einmal, als ein fremder Interviewer den Gatten nach dessen Ambition auf das höchste Staatsamt fragte, in den spontanen Ruf ausbrach: »Ja, sag mal, Gustav, wie ist es denn nun eigentlich?«“
Vor 125 Jahren, am 23. Juli 1899, wurde Gustav Heinemann in Schwelm an der Ruhr geboren. Hier Hermann Schreibers Porträt … Mehr
Martin Kähler, Die Bibel, das Buch der Menschheit (1904): „So lehrt die Bibel die Menschen und in ihnen die Menschheit sich selbst erkennen. Sich selbst erkennen lehren, das heißt: dahin führen, das man seine Fähigkeiten und seine Bestimmung, seinen Selbstwert und seine Bedingtheit durch und für das Gemeinschaftsleben erkenne. So ist die Bibel das zweckmäßigste Erziehungsbuch zur Menschheit, d. h. zum wahren Menschsein und zum Sinne für den Dienst an der Einheit aller Menschen und ihrer Geschichte. … Wahres Wesen des Menschen und Wesenseinheit aller Menschen, Menschheit als Wesensbestimmung und als Sammelname, beides in seinen uns so oft stoßenden scheinbaren Widersprüchen stellen uns die kurzen Jahre vom Jordan bis auf Golgatha und den Ölberg dar.“
Martin Kählers Vortrag zum 100jährigen Jubiläum der British and Foreign Bible Society am 7. März 1904 ist ein bemerkenswertes Zeugnis … Mehr
Trutz Rendtorff, Erweiterte Nächstenliebe. Die Begründung der Menschenrechte bedarf keiner theologisch-dogmatischen Herleitung: „Das moderne Konzept der Menschenrechte beruht auf spezifischen historisch-kulturellen Voraussetzungen. Und je weiter die Menschenrechte auf soziale und kulturelle Lebensformen hin ausdifferenziert werden, umso stärker treten auch ihre spezifisch westlichen Implikationen hervor und desto größer wird das globale Konfliktpotenzial. Die Kirchen haben mit diesem Problem ihre eigenen Erfahrungen aus der Geschichte der neuzeitlichen Mission.“
Erweiterte Nächstenliebe. Die Begründung der Menschenrechte bedarf keiner theologisch-dogmatischen Herleitung Von Trutz Rendtorff Das erste und fundamentale Prinzip in der … Mehr
Hans Joachim Iwand, Before the Storm (The Hour of Apostasy, 1937): „Not only are we in a time of apostasy, but, what is worse, time itself does not know this; on the contrary, it believes it is in the hour of an unparalleled religious renewal. Certainly, it too will wake up terribly once in a while. But there is a new one that does not lead to repentance. For the time being, however, enough false prophets ensure that the dream continues to be dreamed. For we can learn this from the Holy Scriptures: the apostasy of the people from the living God goes hand in hand with the appearance of false prophets who interpret the hunger dreams and substitute their visions for the Word of God.“
Perhaps the most powerful speech (not sermon) given within the Confessing Church in Germany between 1933 and 1945: Before the … Mehr
Søren Kierkegaard, Die Unerklärlichkeit des Todes (Drei Reden bei gedachten Gelegenheiten, 1845): „Die Unerklärlichkeit ist die Grenze, und die Bedeutung der Aussage ist allein, dem Gedanken des Todes rückwirkende Kraft zu geben, ihn zu einem Ansporn im Leben zu machen, weil mit der Entscheidung des Todes es vorüber ist, und weil die Ungewissheit des Todes jeden Augenblick nachsieht.“
Die Unerklärlichkeit des Todes Von Søren Kierkegaard Endlich muß von der Entscheidung des Todes gesagt werden, daß sie unerklärlich ist. … Mehr
Martin Luther, To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523: „Whoever does not want the cross must also lack the word. It is true that there is nothing lovelier in heaven and on earth than the word without the cross. But pleasure would not last long; for nature is not able to bear joy and pleasure for so long; as it is said: man can suffer all things without good days; and there must be strong legs to bear good days.“
To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523 By … Mehr
Hans Jonas, Der ethischen Perspektive muß eine neue Dimension hinzugefügt werden. Ein Interview (1992): „Es braucht gar keine Hoffnung in sich zu bergen, es birgt eine Pflicht in sich, nämlich sich nicht dem Fatalismus zu überlassen, weil man damit aufgegeben hat und das Schicksal, das ja doch vermieden werden soll, damit eigentlich nur besiegelt. Das Denken, das noch eine Chance erspähen und damit aufrufen kann, etwas zu tun, ist ja schließlich dasselbe mächtige Denken wie das, was uns in die Krise und die unmögliche Misere hineingeritten hat. Eben dieses Denken muß für jene Chance offen bleiben, wenn überhaupt eine Hoffnung sein soll.“
Der ethischen Perspektive muß eine neue Dimension hinzugefügt werden. Ein Interview mit Fragen von Mischka Dammaschke, Horst Grönke und Christoph … Mehr