Was darf ich erwarten, wenn ich bitte und bete? Zwölf Thesen 1. In der Bibel gibt es kein ursprachliches Wort, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Gerhard Sauter, Himmel, Hölle und Fegefeuer. Vom evangelischen Verständnis der letzten Dinge: „So bringt die Beerdigungspredigt eine Lebensgeschichte in den Zusammenhang der Geschichte Gottes mit den Menschen. Sie erzählt diese Geschichte neu: »Euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott« (Kolosser 3,3). Diese Verheißung wird auch den Trauernden eine Hilfe sein, wenn sie sich an gemeinsames Glück und gemeinsam getragenen Kummer erinnern, wenn Schuldgefühle sie überfallen, wenn sie versäumte Hoffnungen beklagen.“
Himmel, Hölle und Fegefeuer. Vom evangelischen Verständnis der letzten Dinge Von Gerhard Sauter Sterben evangelische Christinnen und Christen anders als … Mehr
Hermann Diem, Die Geburt der Gemeinde in der Predigt (1948): „Meine Gemeinde verlässt sich also in ihrem Dasein auch lieber auf den volkskirchlichen Rahmen, als darauf, dass sich in der Predigt die großen Taten Gottes ereignen. Über den Heiligen Geist kann man nicht verfügen und seine voraussichtlichen Wirkungen kann man nicht in den Etat einsetzen. Darum erhebt man lieber die Besteuerungsgrundlagen beim Finanzamt und garantiert den äußeren Bestand der Gemeinde durch die Einrichtung der Kirchensteuer.“
Die Geburt der Gemeinde in der Predigt Von Hermann Diem 1. Die Gemeinde von gestern Wenn ich am nächsten Sonntag … Mehr
Martin Luther, Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1529): „Lass dir diese Gebote, und sonderlich das erste, mit aller Treue befohlen sein, dass du sie nicht allein aufs Papier schreibst, oder in ein Buch fasst, darnach im Winkel liegen lässt, oder sie dir allein in die Ohren erschallen, vor den Augen gemalt stehen, sondern fasse und schreibe sie in dein Herz, dass du Tag und Nacht daran gedenkst, gerne davon redest und handelst, wenn du arbeitest, stehst oder gehst, gleich wo du willst. Summa: Diese Worte sollen dein höchster, liebster Schatz sein, denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Du sollst sie zu jeder Zeit am meisten beachten.“
Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1529) Von Martin Luther V. 1–5. Dies sind aber die Gebote, dass du den HERRn, … Mehr
Hans Joachim Iwand: Predigt über 2. Korinther 2,14-17 (1935): „Da hilft nur, dass man da stehen bleibt, wo man hingestellt wird, wenn man in Christo redet. Aus Gott, Gott gegenüber. Das heißt: Gott im Rücken und Gott im Angesicht, so dass es keine Flucht gibt, keinen Rückzug und kein Überlaufen zum Gegner. Gott selbst ist unser Auftraggeber, und Gott selbst ist unser Hörer. Wer sein Wort reden muss, der gerät in den Lichtkegel seiner Wahrheit und wird durchleuchtet bis in die verborgensten Fasern seines Herzens.“
Predigt über 2. Korinther 2,14-17 (1935) Von Hans Joachim Iwand Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in … Mehr
Karl Barth, Wiederherstellung (zum Reformationsgedächtnis am 31. Oktober 1945): „Das Lob der Kirche und der Christen wird auch in der heutigen Zeit ein kümmerliches Lob bleiben, dem allzuviel berechtigter Tadel und Spott die Waage halten muss. Wir dürfen und müssen aber das kleine Licht der Kirche darum so hoch halten, weil es unter so vielen anderen, scheinbar größeren und eindrucksvolleren, das einzige ist, das von einer Wiederherstellung redet, die, indem sie gesucht wird, auch schon gefunden, indem sie erwartet, schon lange geschehen ist.“
Wiederherstellung Von Karl Barth „Herr der Heerscharen, stelle uns wieder her! Laß dein Angesicht leuchten, so wird uns geholfen!“ (Psalm … Mehr
Ordnung der christlichen Kirchenzucht für die Kirchen im Fürstentum Hessen – Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung von 1539: „Es sollen die Ältesten und Prediger auch darauf sehen, dass die Kinder, die nun durch den Katechismus-Unterricht im christlichen Verständnis so weit gebracht sind, dass man sie billig zum Tisch des Herrn zulassen sollte, auf ein hohes Fest wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten vor aller Gemeinde dem Pfarrer an dazu verordnetem Ort von ihren Eltern und Paten vorgestellt werden; dabei sollen die Ältesten und alle anderen Diener des Wortes um ihn stehen. Da soll der Pfarrer diese Kinder über die wichtigsten Stücke des christlichen Glaubens befragen.“
Ordnung der christlichen Kirchenzucht für die Kirchen im Fürstentum Hessen – Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung von 1539 Apostelgeschichte 20,28 So habt nun … Mehr
Eberhard Jüngel, Leben aus Gerechtigkeit. Gottes Handeln und menschliches Tun (1988): „Gibt es eine Rechtfertigung des Sünders, dann also nicht an Gottes Gericht vorbei, sondern durch die Gnade seines Richtens hindurch. Dieser Aspekt ist nicht zuletzt deshalb von erheblicher Bedeutung, weil er in das Zentrum des Evangeliums von der Rechtfertigung des Sünders führt. In seinem Zentrum ist das Evangelium ja das Wort vom Kreuz (1. Korinther 1,18). Das heißt, dass Gottes Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit dieser Welt keine Kompromisse macht, sondern sie in der Person Jesu Christi zum Vergehen verurteilt hat. Sein Tod ist eben deshalb der Tod des Sünders. In ihm, der selber von keiner Sünde wusste, sind wir mitgekreuzigt worden und mitgestorben – das ist die eine Seite der neutestamentlichen Behauptung, dass Christus für uns, nämlich an unserer Stelle, den Tod des Sünders gestorben ist.“
Leben aus Gerechtigkeit. Gottes Handeln und menschliches Tun Von Eberhard Jüngel Am Evangelium von der Rechtfertigung des Sünders scheiden sich … Mehr
Karl Barth, Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954): „Die Welt, in der auch wir und alle Christen sind, hat Gott in Jesus Christus von Ewigkeit her geliebt. Zur Welt hat Gott in Ihm gesprochen. Die Sünde, die Schuld, die Not und den Tod der Welt hat Gott in Ihm auf sich genommen, damit sie von dem allen frei werde. Das Heil und das Leben der Welt hat Gott in Seiner Auferstehung offenbar gemacht für alle, die an Ihn glauben. Als Richter der Welt wird Er Gottes letzte Offenbarung vor aller Augen und Ohren und so das Ziel aller Seiner Wege sein. Ihre Hoffnung der Welt zu bezeugen, ist der Sinn der Existenz der christlichen Gemeinde aller Zeiten und Länder.“
Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954) Von Karl Barth1 Das ist es, was wir als die Vertreter … Mehr