Jürgen Moltmann, „Wer in der Liebe bleibt …“ Das ganze Geheimnis der Trinität: „Durch die Taufe werden Menschen in die trini­tarische Gottesgeschichte des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes hineingenommen. Aber es sind nicht drei Namen, sondern der eine Name Gottes, in dem getauft wird. Es sind nicht drei Götter, sondern die eine Gottheit, die die genannten Personen verbindet und ihre einzigartige Gemeinschaft benennbar macht.“

Man tut sich ja mit der Trinitätslehre im Allgemeinen schwer. Jürgen Moltmann hat jüngst eine lesenswerte Einführung veröffentlicht: Wer in … Mehr

Predigt über Kirchenverwundung: „Das eigene Gewissen schreit auf, aber die Hilferufe bleiben häufig unerhört, das System ‚Kirche‘ ist solchen Machtkonflikten häufig nicht gewachsen. Für Betroffene, deren eigenes Gewissen verletzt ist, erwächst der Eindruck, das regelwidrige Verhalten sei von oben her gedeckt. Wo Macht – ohne bösen Willen – Gewissen verletzt und niemand schützend eingreift, wo Hilferufe ins Leere gehen, da sind Menschen mit dem System ‚Kirche‘ fertig – fix und fertig. Die Kirche ist scheinbar der einzige Ort bei uns, wo man als Christ(In) in Mitleidenschaft gezogen werden kann.“

Predigt über Kirchenverwundung Liebe Gemeinde, Schwestern und Brüder, Wie zu erwarten sind die ersten Reihen der Kirchenbänke leer. Da ist … Mehr

Christoph Links Artikel „Kirchensteuer“ aus dem Evangelischen Staatslexikon: „Unter Kirchensteuern versteht man nichtständige öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben in Geld, die von Religionsgesellschaften mit öffentlich-rechtlicher Korporationsqualität zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben kraft eines kirchenrechtlichen Anspruchs in der Regel nur von ihren Mitgliedern ohne Gegenleistung erhoben wer­den.“

Zwänge mögen wir ja nicht, und schon gar nicht in der Kirche. Also redet man in Sachen Kirchensteuern lieber von … Mehr

Abschwörungen des Johannes Evangelista Goßner: „Nur zuerst deine Sünden einsehen, und dann mit Glauben gerade nur hinzutreten zum Vergeber: alle andern vorangehenden Uebungen bringen die Vergebung nicht zuwege. Nur gläubiges Hinzutreten tut dieses. Mit unseren Vorbereitungen ist es, wie mit einem Bettler, der daherkommt, die Füße bewegt, die Hände ausstreckt, den Hut abzieht, und bettelt; und ich schenke ihm einen Taler. Nun geht er hin und sagt: Sehet, dies habe ich mir verdient! wie will er so unverschämt sein, und sagen: ich habe mir das verdient, und nicht vielmehr, man hat mirs geschenkt! so ist es mit den Vorbereitungen, und was wir uns zuschreiben. Wir werden in unsern Werken nie gerecht, sondern unsere Gerechtigkeit haben wir allein von Jesu Christo.“

Als Johannes Evangelista Goßner Domkaplan in Augsburg war, wurde 1802 gegen ihn ein kirchliches Untersuchungsverfahren wegen seiner Lehre von der … Mehr