Ende gut – alles gut? Die letzten Dinge Von Johannes von Lüpke Von einer Predigt, die bei einer Bestattung gehalten … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Tagesgebet zum vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, 16. November 2025
Herr Jesus Christus,wenn Du kommst,richtest Du Gerechtigkeit über die Welt auf.Mit unseren Worten und Tatenkönnen wir im Gericht vor Dir … Mehr
Martin Niemöller, Zum Schuldbekenntnis (1945): „Wir haben wenig oder gar nichts getan, um dem Verderben Einhalt zu gebieten, und vor allem haben wir, d. h. die Kirche, versagt, denn wir haben um den falschen und den rechten Weg gewußt und haben die Menschen ungewarnt ins Verderben rennen lassen. Ich schließe mich von dieser Schuld nicht aus, sondern ich schließe mich jedesmal ausdrücklich ein, denn ich habe auch geschwiegen, wo ich hätte reden müssen! Wenn wir nicht umkehren und uns selber unserem Herzen eingestehen, daß wir einen falschen Weg gegangen sind aus Furcht und Unglauben, dann bleibt der Bann auf uns, und kein Prophet darf uns den Trost Gottes in unsere Verstocktheit hinein verkünden. Und wenn wir gar anfangen, jetzt, nachdem wir eine Welt mit Qualen, Blut und Leichen, mit Trümmern und Wüstenei angefüllt haben, den anderen ihre Sünden vorzuhalten, dann kann ich nur sagen: alles das ist ja nur ein Quäntchen gegenüber dem Zentnergewicht dessen, was wir auf unsere Gewissen geladen haben.“
Zum Schuldbekenntnis (1945) Von Martin Niemöller … Ihnen geht es um die „Schuldfrage“, und dazu hätte ich viel zu sagen. … Mehr
Elazar Benyoëtz, Gott nimmt uns bei seinem Wort: „Wir kennen das Wort Gottes nur in unserer Sprache, darum kann er uns, nicht aber wir ihn beim Wort nehmen“
Gott nimmt uns bei seinem Wort Von Elazar Benyoëtz Wir erkennen den Schöpfer in seiner Schöpfung nicht,Gott aber im Reiche … Mehr
Was darf ich erwarten, wenn ich bitte und bete? Zwölf Thesen: „Lebensnotwendendes Beten findet zu absichtsvollen Worten, die in Ehrfurcht vor dem gegenwärtigen Gott nicht dahergesagt werden. Die göttliche Entsprechung eigenen Bittens lässt dessen Handeln und dessen Güte für das eigene Leben wirklich werden. Beten lässt beim dreieinigen Gott das eigene Amen finden.“
Was darf ich erwarten, wenn ich bitte und bete? Zwölf Thesen 1. In der Bibel gibt es kein ursprachliches Wort, … Mehr
Erhard Mueller, Predigt zum Bußgebet Daniels (9,15-18) vom 16. November 1938 (Auszug): „Aller Antisemitismus, sofern er der Ausdruck stolzer Selbstgerechtigkeit ist und er gibt sich heute so – ist eine Verachtung der Vergebung am Kreuz, ein Trotzen auf eigene Gerechtigkeit. Hier, an dieser Stelle gilt es radikal umzukehren, Buße zu tun! Weh der Kirche, die hier schweigend beiseite steht, die hier nicht vielmehr in die Knie bricht vor ihrem ganzen Volk, wie Daniel es vor der Gemeinde tut: »Wir liegen vor dir nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit«!“
Predigt zum Bußgebet Daniels (9,15-18) vom 16. November 1938 (Auszug) Von Erhard Mueller Das Bekenntnis der Schuld als der Wurzel … Mehr
Willy Kramp, Gotteswort und Dichterwort (1939): „Was kann der Dichter doch nicht alles durch die Magie seines Wortes vollbringen! Er kann erhöhen, was gering ist, und er kann erniedrigen, was hoch ist. Er kann dem Sinnlosen einen Sinn geben. Er kann das Stumme sprechend machen. Er kann die Wahrheit seiner Welt mittels seiner Gestaltungen verwirklichen, statt wie der Prediger des Evangeliums unter der Last eines fremden, übermenschlichen und kaum verständlichen Auftrages nur Worte zu stammeln.“
Gotteswort und Dichterwort Von Willy Kramp 1. Wer vom Worte Gottes in seinem Verhältnis zum Wort des Dichters spricht, der … Mehr
Johann Amos Comenius, Das Testament der sterbenden Mutter der Brüderunität (1650): „Wie es so mit jedem einzelnen Menschen in seiner Person bestellt ist, so ist es auch mit jeder menschlichen Gemeinschaft in Häusern, Städten, Königreichen und Kirchen: überall vergeht das eine und das andere entsteht. Und was sich nun unter dem Himmel vollzieht, seht ihr: Königreiche vergehen und verändern sich, und mit ihnen die Nationen, die Sprachen, die Rechte, die Religionen. Darum ohne Zweifel: es tritt ein neues Zeitalter ein. Auch die Kirchen der Einigkeit vergehen – darum ohne Zweifel, weil Gott das Antlitz seiner Erde erneuern will.“
Das Testament der sterbenden Mutter der Brüderunität (Kšaft umírající matky Jednoty bratrské, 1650) Von Johann Amos Comenius (Komenský) DAS TESTAMENT … Mehr
Gerhard Sauter, Himmel, Hölle und Fegefeuer. Vom evangelischen Verständnis der letzten Dinge: „So bringt die Beerdigungspredigt eine Lebensgeschichte in den Zusammenhang der Geschichte Gottes mit den Menschen. Sie erzählt diese Geschichte neu: »Euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott« (Kolosser 3,3). Diese Verheißung wird auch den Trauernden eine Hilfe sein, wenn sie sich an gemeinsames Glück und gemeinsam getragenen Kummer erinnern, wenn Schuldgefühle sie überfallen, wenn sie versäumte Hoffnungen beklagen.“
Himmel, Hölle und Fegefeuer. Vom evangelischen Verständnis der letzten Dinge Von Gerhard Sauter Sterben evangelische Christinnen und Christen anders als … Mehr