Georg Froelich (1500-1575) as the first Protestant advocate of religious tolerance in his writing ‚Whether Secular Government Has the Right to Wield the Sword in Matters of Faith‘ (March 1530): „Christians, Jews, Anabaptists, etc., all would be free to establish and observe without hindrance those doctrines and ceremonies which they regard as right and by which they hope to come to God, but in separate places, namely the Christians in their churches, the Anabaptists and Jews in their designated houses or synagogues.“

In general, Sebastian Castellio (1515-1563) is regarded as the first Protestant scholar who had spoken out for comprehensive religious tolerance. … Mehr

Karl Barth, Die Reformation und wir Menschen von heute (1938): „Wir wollen zum Schluss noch einmal die Reformation selber reden lassen. Sie gibt uns im Namen aller derer, die das hatten, haben und haben werden, die Antwort. Möchten wir sie hören und nachsprechen als unsere Antwort: „Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Chris­tum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, …““

Die Reformation und wir Menschen von heute Von Karl Barth Die Reformation bedeutet für uns ein Angebot und es kann … Mehr

Rudolf Bohren, Predigt als Erzählung (1967): „Der Prediger ist kein Causeur oder Dichter. Er muß nacherzählen. Sein Mangel an Verstand und an Sprachkraft wird damit evident. Er hält sich an eine Vorlage, er erzählt, was andere schon vorerzählt haben. Indem er nach-erzählt, ist von ihm primär nicht Originalität zu verlangen. Er ist nicht Schöpfer seiner Erzählung, sondern ledig­lich Reproduzent; er reproduziert, was tradiert ist und da steht. Er wiederholt, er re-zitiert. So erinnert er.“

Predigt als Erzählung Von Rudolf Bohren »Erzählen im eigentlichen Sinn des Wortes ist unmöglich geworden.« Dieser Satz von Alain Robbe-Grillet … Mehr

Martin Luther zum Martyrium der beiden Augustiner-Mönche Heinrich Voes (Hendrik Voes) und Jan van Esch (Johann van Esschen) in seinem Brief an die Christen in den Niederlanden (1523): „Euch ists vor aller Welt gegeben, das Evangelium nicht alleine zu hören und Christus zu erkennen, sondern auch die Ersten zu sein, die um Christi willen Schande und Schaden, Angst und Not, Gefängnis und Gefahr leiden. Und Ihr seid nun so voller Frucht und Stärke geworden, dass Ihrs auch mit eigenem Blut begossen und bekräftigt habt.“

An die Christen in den Niederlanden (Juli/August 1523) Nachdem die beiden Antwerpener Augustiner-Mönche Hendrik Voes und Johann van Esschen am … Mehr

Eberhard Bethges Predigt zum 20. Juli, Das neue Alphabet – Gesichtspunkte für das Verständnis des modernen Märtyrers: „Es ist aber ein neuer Typus des christlichen Märtyrers in unsere Zeit eingetreten. Es handelt sich bewusst nicht mehr um einen heilig heroischen, sondern um den schuldbedeckten Zeugen für das Humanum; einen Typus, der sich nicht fernhält von der Welt in exemplarischer Reinheit, sondern bei denen aushält, die verantwortlich oder verloren in Hoffnungen und Bosheiten dieser Welt verwickelt sind.“

Das neue Alphabet – Gesichtspunkte für das Verständnis des modernen Märtyrers Von Eberhard Bethge Ein einsamer Protestant des vergangenen Jahrhunderts, … Mehr

Friedrich Nietzsche über die Sünde des Sitzens aus Ecce Homo: „So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung – in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern. Alle Vorteile kommen aus den Eingeweiden. – Das Sitzfleisch – ich sagte es schon einmal – die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist.“

„So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung, — … Mehr

Patriarch Kyrills neueste Kriegspredigt vom 23. Oktober 2022: „Deshalb soll heute inständig zu ihm gebetet werden, damit er durch seine Fürsprache beim Herrn unserer Armee überall dort, wo es militärische Aktivitäten gibt, den Sieg schenkt, das Volk befriedet und versöhnt, und damit alle inneren Streitigkeiten im Land der historischen Rus‘ und alle fremden Invasionen aufhören.“

Predigt des Patriarchen nach der Liturgie in der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale im Diveyevsky-Kloster Am 23. Oktober 2022, in der 19. Woche nach … Mehr

Johann Christoph Blumhardts Predigt zum Reformationsgedächtnis 1879 über 2. Petrus 3,9: „Es ist auch in der protestan­ti­schen Anschauung viel Ausschließung der andern Kirche, wie sie nicht sein sollte und nicht zu dem Wesen der Refor­mation und dessen, was sie brachte, gehört. Man hat wenig Gefühl, wenig Empfindung für diese Kirche. Man kann schonungslos mit den Angehörigen derselben und mit ihren Häuptern streiten und zanken über alle möglichen Sachen, verborgen und öffentlich. Eine Scheidewand ist da, welche auch die protestantische Kirche mit ihrem Licht nicht zu durchbrechen sich anschickt.“

Wenige Monate vor seinem Tod hielt Johann Christoph Blumhardt (1805-1880) in Bad Boll folgende Predigt zum Reformationsgedächtnis: Der Herr kommt! … Mehr