Gib uns Frieden! Dona nobis pacem!Bitte der Bitten,Osterbitte,Gewaltiger ChorSterblicher Wesen,Die ein Unsterbliches zu suchenAngetreten sind! Ach, aber sterblicher Wesen,Die auf … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
John Barton, Zehn Thesen zur Bibelkritik (The Nature of Biblical Criticism): „Bibelkritik ist ihrem Wesen nach weder reduktiv noch skeptisch, auch wenn beide Tendenzen bei einigen Praktikern zu beobachten sind. Sie führt nicht von sich aus zu ‚dünnen‘ oder positivistischen Lesarten von Texten, sondern erfordert Sensibilität für tiefe Bedeutungen und für die Möglichkeit vieler Bedeutungen in bestimmten Texten. Texte gut zu lesen ist ähnlich wie das Verstehen anderer Menschen, keine Frage der Anwendung blutleerer Methoden oder Techniken.“
Zehn Thesen zur Bibelkritik Von John Barton Die Identifizierung der Suche nach dem einfachen Sinn (plain sense) als Ziel der … Mehr
Friederike Popp, Körpergebete: „Bei Andachten, Gottesdiensten und Feiern können wir uns ganz bewusst entscheiden, ob wir einen Bibeltext sitzend oder stehend hören wollen, ob wir unser Gebet dichter und tiefer werden lassen wollen, indem wir knien oder ob wir die Freude in einem Dankgebet zeigen wollen, indem wir aufstehen – wir beten mit unserem Körper in jeder dieser Haltung mit.“
Körpergebete Von Friederike Popp Gebetsgebärden Wenn wir beten, stellen wir uns in die Gegenwart Gottes so, wie wir jetzt sind: … Mehr
Briefwechsel zwischen Kornelis Heiko Miskotte und Karl Barth zum Unvermögen des Predigens (1929): „Die äußerste Entfremdung zwischen der Gemeinde und der Sache (Anfechtung) fiel mir aufs Herz – ich war plötzlich ohne Kontakt mit den Menschen und ohne Kontakt nach oben, in einer furchtbaren Leere, wo jedes Wort und jede Gebärde mir sinnlos schien – es war nur ein Moment, aber ein warnender – Ach, warum schreibe ich an Barth – was hat er mit dieser Sache zu tun?“
Briefwechsel zwischen Kornelis Heiko Miskotte und Karl Barth zum Unvermögen des Predigens 8. April 1929 Hochverehrter Herr Professor Ich muß … Mehr
Kornelis Heiko Miskottes Exlibris von 1948 und der Tod von Tochter und Ehefrau 1946: „DENN DIESER GOTT IST UNSER GOTT. / ER IST UNSER ANTEIL, UNSER SELIGES LOS. / WEDER DURCH ZEIT NOCH EWIGKEIT GESCHIEDEN: / BIS IN DEN TOD WIRD ER UNS LEITEN“
Kornelis Heiko Miskottes Exlibris von 1948 und der Tod von Tochter und Ehefrau 1946 Jan Visser van Haarlem (1879-1961) hatte … Mehr
Arnold Angenendt über Befleckung und Reinheit in der mittelalterlichen Religiosität: „Wie stark diese Reinheitsvorstellungen archaischer Natur waren, zeigt sich insbesondere daran, daß die Sexualstoffe als solche verunreinigten. Bei Männern war es das Sperma, dessen vermeintliche Kraft sich auch in magischem Gebrauch zeigte und etwa dem Liebeszauber dienen konnte. Im Kultbereich galt: nur schon damit behaftet zu sein beschmutzte und machte handlungsunfähig.“
Befleckung und Reinheit in der mittelalterlichen Religiosität Von Arnold Angenendt Das 15. Kapitel des Buches Leviticus kennt einen Körperausfluß, der … Mehr
Tagesgebet zum 15. Sonntag nach Trinitatis, 17. September 2023
Jesus Christus,Du Sohn Gottes,was Du uns zusagst,reicht über unsere Vorstellungen weit hinaus.Unser Vertrauen ist zu schwach,um ganz bei Dir zu … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“
Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr
Gerhard Sauter, „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5): „Im Staunen nimmt der Mensch den Platz ein, den Gott ihm zugewiesen hat. Hier ist er ganz und gar Empfangender, selbstvergessen dem hingegeben, was Gott ihm zumisst in dem, was ihm begegnet. Im Staunen bewertet er nicht, denn er wird einer Wirklichkeit inne, die er sich nicht hätte ersinnen können.“
Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5)[1] Von Gerhard Sauter Was ist der Mensch? – Immer wieder … Mehr