Wer ist das: „der liebe Gott“? Von Rudolph Penzig Das sollen elterliche Antworten auf Kinderfragen sein, die der Freidenker Rudolph … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Eberhard Jüngel, Das unendliche Gespräch: „Dieser Gott ist Liebe. Und die Liebe kennt kein letztes Wort. Sie ist vielmehr eminent sprachschöpferisch. Sagt sie doch auf immer neue Weise das eine, das allerdings immer wieder neu und anders gesagt werden will: Ja. Und wo Ja gesagt wird, geht es weiter.“
Das unendliche Gespräch Von Eberhard Jüngel Letzte Worte sind Manifestationen des Todes. «Wer redet, ist nicht tot» (G. Benn). Dem … Mehr
Tagesgebet zum 2. Sonntag nach Ostern (Miserikordias Domini), 14. April 2024
Herr Jesus Christus,Du bist der gute Hirte,Du holst uns ein,wo wir uns selbst verlorengehen.Die Sünde trägst Du nicht nach,hast sie … Mehr
Klaus Bonhoeffers Abschiedsbrief an seine Kinder (Ostern 1945): „Die Tulpe blüht schön aber duftet nicht und die Rose hat ihre Dornen. Ein offenes Auge aber erfreut sich auch am unscheinbaren Grün. So entdeckt man bei den Menschen meist verborgene erfreuliche Seiten, wenn man sich erst einmal in sie hineinversetzt. Wer nur mit sich beschäftigt ist, hat dafür keinen Sinn.“
Um dieselbe Zeit wie sein jüngerer Bruder Dietrich und zwei Schwäger erlitt auch Dr. Klaus Bonhoeffer, Rechtsanwalt in Berlin, ein … Mehr
Deutschgläubige Travestie des Glaubensbekenntnisses im Nationalsozialismus (1935): „Ich glaube an die Offenbarung der göttlichen Schöpferkraft im reinen Blute, in Krieg und Frieden vergossen von den Söhnen der Gemeinschaft des deutschen Volkes, begraben in der dadurch heiligen Erde, wiedererstanden und lebendig in allen, für die es zum Opfer gebracht wird.“
Am Sonntag, den 29. September 1935, wurde vormittags 10 Uhr auf das Erntedankfest hin eine Morgenfeier aus Leipzig über die … Mehr
Thomas Wolfes über den württembergischen Pfarrer Paul Veil (1897-1945): „Ähnlich wie Julius von Jan verurteilte auch Veil eine Woche nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 in seiner Predigt vom Bußtag, dem 16. November, die antisemitischen Ausschreitungen. Die Predigt stand unter dem von der Hannoverschen Landeskirche vorgegebenen Text Jer. 22, 29 »O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!«. Veil verurteilte darin die Gewalttaten gegen die Juden und die Verfolgung und Verhaftung von Pfarrern der Bekennenden Kirche in Deutschland. Er bezog deutlich Stellung gegen die Unterdrückung der Wahrheit und gegen die Irrlehre der Nationalsozialisten.“
Paul Veil Von Thomas Wolfes VEIL, Paul Gotthilf, evangelischer Pfarrer, * 26. November 1899 in Mercara in Ostindien,† 9. April … Mehr
Hans Joachim Iwand, Auferstehung gegen Historie (Christologie-Vorlesung 1959): „Entweder der Tod oder Gott behält hier das letzte Wort unter uns: Das ist die Entscheidung, in die uns der Tod Jesu stellt, und seine Auferstehung ist die Antwort, die uns ohne unser Zutun, von oben her, aus reiner Gnade widerfährt. Der Tod Jesu ist, wie das besonders die Alte Kirche sehr deutlich gesehen hat, eine Herausforderung an den Tod. Die Auferstehung wird verkündet und geglaubt als Erweis dessen, dass in der Welt Gottes der Tod keine Macht hat. So tief muss die Gottesfrage hinabgezogen werden in unser Fleisch, dass an seiner tiefsten Tiefe, der Verwesung, dem Nichts, deutlich wurde, dass Gott ein Gott der Lebenden und nicht der Toten ist.“
Auferstehung gegen Historie Von Hans Joachim Iwand Es wird niemals möglich sein, dessen habhaft zu werden, was als die Osterbotschaft … Mehr
Karl Jaspers, Unsterblichkeit (1957): „Die philosophische Einsicht ist nie wie ein Wissen, das ich besitze. Solange wir in der Zeit leben, ist uns die Sehnsucht nach der zeitlichen Gegenwart derer, die entschwunden sind, nur in der Erinnerung zu sein scheinen, unumgänglich. Uns ist in der Zeit die Trauer auferlegt. Durch keinen Unsterblichkeitsgedanken ist sie zu tilgen, aber sie ist selber hineinzunehmen in die übergreifende philosophische Einsicht.“
Unsterblichkeit Von Karl Jaspers Kein Mensch weiß, was nach dem Tode aus ihm wird. Von jeher glaubten die meisten und … Mehr
Blaise Pascal, Wir halten uns nie an die Gegenwart (Pensées): „Das kommt daher, weil die Gegenwart uns meistens weh tut. Wir verbergen sie unserem Blick, weil sie uns betrübt, und wenn sie uns angenehm ist, bedauern wir, sie entschwinden zu sehen. Wir bemühen uns, sie durch die Zukunft abzusichern, und meinen die Dinge zu ordnen, die nicht in unserer Macht stehen.“
Wir halten uns nie an die Gegenwart (Pensées) Von Blaise Pascal Wir halten uns nie an die Gegenwart. Wir rufen … Mehr