Angelo Giuseppe Roncalli. Ein Christ auf dem Stuhl des Heiligen Petrus von 1958 bis 1963 Von Hannah Arendt Journal of … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Otto Mörikes „Nein“ zur Politik Hitlers bei der Wahl 1938: „Den Kampf gegen die Kirche und den christlichen Glauben, sowie die Auflösung von Recht und Sittlichkeit halte ich für ein Beginnen, das den Fluch Gottes und damit das Verderben unseres Landes nach sich ziehen muss. Im Kampf um und gegen das Recht und den Glauben unsrer Väter wird sich das Schicksal unseres Volkes entscheiden. Da ich aber in diesem Kampf niemals mit der derzeitigen unseligen Haltung von Partei und Staat einig gehen kann, kann ich auf die 2. Wahlfrage nur mit einem schmerzlichen, aber entschiedenen Nein antworten.“
Otto Mörike war es, der meine Großmutter Hilde, geborene Stübel, mit meinem Großvater Lothar Teuffel in Schramberg bekannt gemacht hatte. … Mehr
Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate), 21. April 2024
Du Gott,himmlischer Vater,Deine Schöpfung singt Dir ihr Loblied –die Vögel des Himmels,die Tiere auf den Feldern und in den Wäldern.Bäume, … Mehr
Fridolin Stier, Vom Dasein Gottes in den Psalmen: „Hier gewährt JHWH, der König der Herrlichkeit seine Nähe, sein Da, den Menschen, die seine Hilfe brauchen, Verfolgten, die seinen Schutz, Kranken die Genesung, Angeklagten, die ihr Recht suchen und finden. Denn er ist da.“
Vom Dasein Gottes in den Psalmen Von Fridolin Stier Wie erfahren die Psalmisten die Wirklichkeit Gottes?Er ist da, er ist … Mehr
Hanns Liljes gotterbärmliche Kriegstheologie in „Der Krieg als geistige Leistung“ (1941): „Schöpferisch ist der Krieg nur in dem Sinn, dass er Teil aus Gottes Wirken ist, und Gottes Wirken kann darin bestehen, dass er dem Neuen Raum schafft, indem er Altes der Zerstörung anheimfallen läßt. Der Krieg kann also seinen Sinn nicht in den zerstörenden Wirkungen haben, die er notwendigerweise auslöst, sondern er wird aus den großen Zusammenhängen des Geschichtslaufs je und je notwendig, um einer neuen geschichtlichen Ordnung Raum zu schaffen. Darin, dass der Krieg dem Werden einer neuen geschichtlichen Ordnung dient, besteht seine Würde.“
In seinen Lebenserinnerungen aus dem Jahr 1983 schrieb der fränkische Pfarrer Walter Höchstädt (1907-1994) über seine Zeit als Wehrmachtspfarrer in … Mehr
Albert Camus, Der Mythos von Sisyphos: „Dieses Universum, das nun keinen Herrn mehr kennt, kommt ihm weder unfruchtbar noch wertlos vor. Jedes Gran dieses Steins, jeder Splitter dieses durchnächtigten Berges bedeutet allein für ihn eine ganze Welt. Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
Der Mythos von Sisyphos Von Albert Camus (1913-1960) Die Götter hatten Sisyphos dazu verurteilt, unablässig einen Felsblock einen Berg hinaufzuwälzen, … Mehr
Walter Brueggemann, Die Verheißung an Ismael (Genesis 16,1-16): „Die Anwesenheit Ismaels deutet auf zwei Dinge hin. In vertikaler Hinsicht, d. h. in Bezug auf Gott, bedeutet sie, dass Gott sich nicht ausschließlich auf Abraham-Sara festgelegt hat. Gottes Sorge ist nicht auf die auserwählte Linie beschränkt. Er kümmert sich auch mit Leidenschaft um die Unruhestifter, die außerhalb dieser Linie stehen.“
Die Verheißung an Ismael (Genesis 16,1-16) Von Walter Brueggemann Kapitel 16 ist eine frühe und unreflektierte Erzählung, die ein recht … Mehr
Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre: „Das Besondere an der christlichen Lehre ist, dass weder allgemeingültig Gewusstes, noch empirisches Naturwissen, noch menschenmögliches historisches Geschehen, sondern eine heilige Geschichte (historia sacra) – die menschliches, historisches Geschehen in Jesus Christus – mit der göttlichen Ewigkeit verbunden ist.“
Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre Wenn in der Kirche die göttliche Dreieinigkeit … Mehr
Fridolin Stier über Martin Buber: „Nach dem Essen zog sich Mutzi – wie gewohnt – in den Bettkasten zurück, um Mittagsschlaf zu halten, Martin Buber auf der Couch davor. Die Katze schmiegte sich an den Schlafenden – eine schwarze Pfote im weißen Bart.“
Über Martin Buber und die Katze Mutzi Von Fridolin Stier Wenn ich an Martin Buber denke, fällt mir Mutzi ein. … Mehr