Robert W. Jenson, Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31: „Die Verstrickung – ja die emotionale Verstrickung – des HERRN in die Geschichte seines Volkes könnte kaum drastischer dargestellt werden als hier. Wir finden den HERRN auf beiden Seiten der Mauern Jerusalems: Er greift die Stadt wegen ihrer Übel an und sucht jemanden, der seinen eigenen Angriff abwehrt.“

Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31 (Nach dem Tag) Von Robert W. Jenson Ezechiel 22 versammelt drei Verkündigungen der Zerstörung Jerusalems. … Mehr

Peter Noll über die überdrüssige Ewigkeit (Diktate über Sterben und Tod, 1984): „Jede Ewigkeit wird zur Hölle, wenn sie aus konkreten Details be­steht. Da helfen auch Vorstellungen wie ewige Ju­gend und dergleichen nichts. Es sei denn, man gehe zugleich von der Annahme aus, der körperliche Mensch könne in der Ewigkeit sich ständigem Wech­sel, immer neuen Überraschungen und nie der Ge­wöhnung unterziehen. Da sind wir dann bei den ech­ten Märchen.“

Von der überdrüssigen Ewigkeit Von Peter Noll (1926-1982) Die beste Analyse von Ewigkeitsvorstellungen ist leider in meiner Sammlung nicht enthalten, … Mehr

Friedrich Mildenbergers Predigt über Psalm 82 zum Volkstrauertag 1982: „Von einer ganzen Versammlung von Göttern, einem ganzen Bundestag voller Götter ist im 82. Psalm die Rede. Aber es wäre billig, wenn ich nun auf die anderen Götter zeigte, die Götter der anderen, und den überginge, an dem mein Herz hängt. Es gibt diese anderen Götter wohl, die anderen Vaterländer beispielsweise. Ich denke an das, was wir da während des Falklandkrieges und nach diesem Krieg bei den Briten beobachtet haben. Es gibt Ideologien, den Sozialismus z.B., den real existierenden, der Millionen Menschen knechtet und noch viel mehr bedroht.“

Predigt über Psalm 82 Von Friedrich Mildenberger Gott steht in der Gottesgemeindeund ist Richter unter den Göttern.»Wie lange wollt ihr … Mehr

Hans Urs von Balthasar über das Gericht: „Gott in Jesus richtet nicht, wohl aber richtet der Mensch sich selbst, wenn er das in Jesus erschienene reine Heil ausschlägt und nicht durch sein Licht sehend wird, sondern durch das eigene Licht zu sehen und urteilen zu kön­nen vorgibt.“

Gericht Von Hans Urs von Balthasar Im Alten Bund Die alttestamentliche Anschauung vom Gericht steht auf dem Hintergrund einer gemein-orientalischen … Mehr

Martin Bubers Brief an Mahatma Gandhi in Sachen Juden in Palästina von 1939: „Wir sind über­zeugt, dass es möglich sein muss, einen Ausgleich zwischen diesem An­spruch und dem anderen zu finden, weil wir dieses Land lieben und an seine Zukunft glauben, und weil, da gewiss auch auf der anderen Seite solche Liebe und solcher Glaube vorhanden sind, ein Zusammenschluß zu gemeinsamem Dienst an dem Land nicht unerreichbar sein kann. Nun aber kommen Sie und erledigen das ganze existenzielle Dilemma mit der einfachen Formel. »Palästina gehört den Arabern.«“

Nach seiner Übersiedlung nach Palästina im März 1938 bestand eine von Martin Bubers ersten Aufgaben darin, auf einen zionismuskritischen Artikel … Mehr