Im Hinblick auf die anstehende Pfingstpredigt eine Auslegung von Ezechiel 17,1-14 von Hans Ferdinand Fuhs: Die Vision von der Auferweckung … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Tagesgebet zu Christi Himmelfahrt, 9. Mai 2024
Guter Gott,deinen Sohn hast Du bei Dir im Himmel aufgenommen,mit Leib und Seele.Richte unsere Sehnsucht auf ihn ausund öffne unsere … Mehr
Abraham Joshua Heschel über die Bibel und die Welt (God in Search of Man, 1955): „Die Bibel ist die ewige Bewegung des Geistes, ein Meer an Bedeutung, dessen Wogen an dem jähen und steilen Felsufer menschlicher Schwäche emporbranden und dessen Echo bis in die Ausweglosigkeit menschlichen Kampfes mit der Verzweiflung hineindringt.“
Bibel und Welt Von Abraham Joshua Heschel Ist die Bibel eine Illusion? Wir haben über den Begriff der Prophetie gesprochen … Mehr
Hans Joachim Iwand über Taten der Nächstenliebe: „Durch die Liebe wird der Mensch so ausgeliefert an die Not des Nächsten, dass diese Not Hände und Arme, Geist und Gemüt bis ins Letzte und Innerste bewegt, dass die Taten nichts anderes sind als die Zeichen unseres Bewegtwerdens von der Not des Nächsten. Die Not des Nächsten regiert uns. Wir haben nicht mehr ein steinernes Herz, sondern ein fleischernes Herz, wir fühlen die Not mit, wir leiden unter ihr, zerbrechen unter ihr, und sie schafft durch uns Werke, die dem Nächsten helfen.“
Über Taten der Nächstenliebe Von Hans Joachim Iwand Tat heißt: Der Nächste braucht mich. Tat heißt: Wenn es niemand gäbe, … Mehr
Huub Oosterhuis über Namen (Ganz nah ist Dein Wort): „Wenn ich die Namen meiner Freunde ausspreche, entsinne ich mich, wie ich zu ihnen stehe, was uns bindet. Unsere ganze Verbundenheit – das ist für mich die Tiefe und Höhe ihrer Namen.“
Über Namen Von Huub Oosterhuis Ein Name ist nicht einfach ein Wort. Der Name eines Menschen ist geschichtsbeladen: Ereignisse und … Mehr
Martin Luther über das Kreuz als Prüfstein der Liebe (Auslegung zu Galater 5,14, 1519): „Die Natur liebt, lobt, tut wohl und segnet nur, solange man ihr nicht wehe tut. Wo du sie aber verwundest oder ihrem Willen widerstrebst, tut die Natur sogleich ihr eigentliches Werk: ihre Liebe schwindet dahin und wandelt sich in Hass, Geschrei, Bosheit usw. Denn sie hing am Schein, nicht an der Wahrheit; sie liebte die äußere Stellung und Erscheinung, nicht die Sache selbst; ihre Freundschaft galt nicht dem Nächsten, sondern des Nächsten Gütern und Besitztum.“
Über das Kreuz als Prüfstein der Liebe. Auslegung zu Galater 5,14 (1519) Von Martin Luther Das ganze Gesetz ist in … Mehr
Dietrich Ritschl, Gedächtnis und Antizipation. Psychologische und theologische Bemerkungen (1988): „Mit der Sprache erlernte ich Werte kennen und respektieren. Ich lernte an andere denken und ihnen Gutes tun. Ich sollte das Gute fördern und stärken helfen – das Schöne dem Häßlichen vorziehen, das Reine dem Schmutzigen. Ich lernte das alles ohne Zwang und Drohung, ohne die gefährlichen, kleinlichen Versprechen, Gott würde es mir lohnen – höchstens sagten sie mir, es sei im Sinne Gottes, solches zu tun, und das stimmt ja wohl auch.“
Gedächtnis und Antizipation. Psychologische und theologische Bemerkungen Von Dietrich Ritschl Die Grundthese kann leicht summiert werden: Antizipationen formieren das Gedächtnis, … Mehr
Reinhold Schneider, Das Vaterunser (1941): „Schwerlich wird unser Gebet so viel gelten wie das Gebet einer glaubensstarken Zeit; es kommt aus einer großen Tiefe und es hat wohl nicht die Kraft, die Not dieser Tiefe emporzutragen. Es ist nur ein Ringen. Aber ringen sollen wir vor allem um Dank und danken können wir nur durch den gelebten Glauben. Es ist keine Not so groß, dass sie unsere Dankbarkeit herabstimmen, keine Bürde so schwer, dass sie unsere Freude erdrücken dürfte.“
Das Vaterunser Von Reinhold Schneider Das kleine Buch hat eine merkwürdige Geschichte. Ich schrieb es in Berlin während einer Krankheit, … Mehr
Matthias Claudius, Über das Gebet, an meinen Freund Andres (Der Wandsbecker Bote): „Sieh‘, wenn ich’s beten will, so denk‘ ich erst an meinen seligen Vater, wie der so gut war und mir so gerne geben mochte. Und denn stell‘ ich mir die ganze Welt als meines Vaters Haus vor; und alle Menschen in Europa, Asien, Afrika und Amerika sind denn in meinen Gedanken meine Brüder und Schwestern; und Gott sitzt im Himmel auf einem goldnen Stuhl, und hat seine rechte Hand übers Meer und bis ans Ende der Welt ausgestreckt, und seine Linke voll Heil und Gutes, und die Bergspitzen umher rauchen.“
Über das Gebet,an meinen Freund Andres Von Matthias Claudius Es ist sonderbar, daß Du von mir eine Weisung übers Gebet … Mehr