Sacra musica. Über Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Eltern, liebe Freunde unserer beiden Gymnasien und – … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Sind Pfarrerinnen und Pfarrer etwa auch „symbolische Kapitalisten“ im Sinne Musa al-Gharbis (We Have Never Been Woke)? „Unsere Berufe bieten Freiheit, sozialen Status, Prestige. Wie rechtfertigen wir das? Indem wir laut behaupten: ‚Das alles ist nicht um unserer selbst willen! Wenn ihr uns diese Privilegien gebt, ist das für jeden besser, besonders für die Geringsten unter uns, besonders für die Ausgegrenzten und Benachteiligten!'“
Sind Pfarrerinnen und Pfarrer etwa auch „symbolische Kapitalisten“ Das ist wohl eine Ansage, das Buch des amerikanischen Soziologen Musa al-Gharbi … Mehr
Albrecht Goes, Die Kraft der Ohnmacht. Ein Wort zum Christfest 1961: „Wir haben – fern von dem unscheinbaren Jesus von Nazareth, aber verwirrenderweise auch in einer Art von selbsterdachtem Zusammenhang mit ihm – ein Tanzfest der Würden in Szene gesetzt, auf dem es hoch hergeht. Hinter welchem Pfeiler im Saal hat sich die wirkliche Würde – die Erinnerung an Adams Beseelung, uns zugut geschehen – versteckt, und auf welcher Vorplatztreppe kauert das große Erschrecken: ‚Herr, ich bin nicht würdig, dass Du unter mein Dach gehest?’“
Die Kraft der Ohnmacht. Ein Wort zum Christfest 1961 Von Albrecht Goes Über die Schwäche der Macht haben wir in … Mehr
Peter Meinhold, Der Glaube Reinhold Schneiders: „Das Wort Christi »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm« bezeugt deshalb für Reinhold Schneider nicht nur die Gottheit Christi, es ist vielmehr »das Ungeheuerste, das jemals aus Menschenmund kam«. Es sagt das ganze Wesen des Christentums aus. Dieses offenbart sich damit als eine neue Wirklichkeit, nicht etwa als eine neue Lehre.“
Der Glaube Reinhold Schneiders Von Peter Meinhold Im literarischen Werk Reinhold Schneiders nehmen die religiösen Schriften einen beachtlichen Umfang ein. … Mehr
Karl Barth, Predigt über Johannes 14,1 (1936): „Lassen wir uns gesagt sein, dass dieses Wort: Euer Herz erschrecke nicht! gerade auch in diese unsere letzten und tiefsten Nöte hinein gesagt ist. Wir dürfen sie ausbreiten vor Ihm, der das zu uns gesagt hat: wir dürfen und sollen ihm gestehen: Da bin ich, und kann nicht fromm sein, kann nicht beten, kann nicht glauben, weiß nicht, wie man das alles macht. Ich weiß nur das Eine, daß du der Herr, auch mein Herr, bist. Meine Freunde, wenn wir nur das wissen und gestehen, dann haben wir schon gehorcht und geglaubt, dann ist es schon geschehen, was geschehen muß, dann ist der Glaube schon da in unseren Herzen in seiner ganzen Kraft gegen alles Erschrecken.“
Das Wort sie sollen lassen stahn. Jesus sprach zu seinen Jüngern:Euer Herz erschrecke nicht!Glaubet an Gott uns glaubet an mich!Joh. … Mehr
Hans Joachim Iwands Weihnachtspostkarte an Ernst Burdach aus dem Gestapo-Gefängnis „Steinwache“ in Dortmund (1938): „Heute habe ich den letzten Satz zu der Neuherausgabe von Luthers Schrift de servo geschrieben, die nun bald – und endlich – erscheinen kann. Seit 2 Wochen sitze ich an dieser Arbeit. Sie hat mich getragen und belebt. Der Tenor der großen Schrift Luthers heißt: Linie halten. Hoffentlich begreifen wir allmählich das große Glück, was es heißt, Weihnachten auf einer Kanzel zu stehen und die froheste aller frohen Botschaften verkünden zu dürfen, dass Gott Mensch wurde und damit die Menschheit – trotz allem und in allem – die große Verheißung wiedergewann von der Gotteskindschaft.“
Brief aus dem Gefängnis an Ernst Burdach (1938) Von Hans Joachim Iwand Als nach den Novemberpogromen Hans Joachim Iwand Ende … Mehr
Kirsten Huxel über Jonathan Edwards‘ A Treatise Concerning Religious Affections (1756): „Die Affekte des Gnadenstandes zeichnen sich für Edwards dadurch aus, dass sie in einer geistgewirkten Erleuchtung des Herzens, einer neuen spirituellen Einsicht, Gotteserkenntnis und -liebe gründen, mit einem vollständigen Wandel der menschlichen Natur einhergehen, einen christusförmigen Charakter hervorbringen und sich in christlicher Praxis manifestieren.“
A Treatise Concerning Religious Affections, In Three Parts (amer.; Abhandlung über religiöse Affekte, in drei Teilen), Jonathan Edwards; EA Boston … Mehr
Menschliche Wegbereitung passt nicht zu göttlicher Stärke. Warum der Wochenspruch für den 3. Sonntag im Advent Jesaja 40,3.10 aus der Lutherbibel 1912 geändert werden sollte: „Wo einer mit Macht und Stärke auf uns zukommt, muss diesem eben kein Weg geebnet werden. Vielmehr wäre der würdige Empfang im Sinne einer zuwendenden Umkehr adventlich zu bedenken. Straßenbauarbeiten sind jedenfalls im Advent unangebracht.“
Menschliche Wegbereitung passt nicht zu göttlicher Stärke. Warum der Wochenspruch für den 3. Sonntag im Advent Jesaja 40,3.10 aus der … Mehr
Tagesgebet zum 3. Sonntag im Advent, 15. Dezember 2024
Jesus Christus –Licht der Welt,Du stehst vor unserem Lebenshaus,um unsere Seele zu erhellen.Dein Geist führe uns zur Tür des Glaubens,damit … Mehr