Abschiedsbrief an die Ehefrau Maria-Agnes vor der Hinrichtung Von Heinrich Graf zu Dohna-Schlobitten Heinrich Graf zu Dohna-Schlobitten (1882-1944) war über … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Albrecht Goes, Die Schritte: „Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt, / Klein wird dein letzter sein. / Den ersten gehen Vater und Mutter mit, / Den letzten gehst du allein.“
Die Schritte Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt,Klein wird dein letzter sein.Den ersten gehen Vater und Mutter mit,Den letzten … Mehr
Warum der aus Finnningen stammende Bauer Jacob Aubelin nach seinem Umzug ins evangelische Dorf Reutti (bei Ulm) weiterhin bei seinem katholischen Glauben bleiben und dazu „auslaufen“ wollte (1624)
Der „Ulmer Winkel“ bezeichnet Dörfer rechts der Donau, die zur ehemalige Reichsstadt Ulm gehörten und damit weithin evangelisch waren. Dazwischen … Mehr
Karl Löwith, Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956): „Für den christlichen Glauben ist die Geschichte nicht ein autonomer Bereich menschlichen Strebens und Fortschritts, sondern ein Bereich der Sünde und des Todes und daher erlösungsbedürftig. In beiden Perspektiven kann der historische Fortschritt nicht als allwichtig erlebt werden.“
Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956) Von Karl Löwith Der moderne Mensch überschätzt die Bedeutung der Geschichte innerhalb der … Mehr
Eberhard Jüngel, Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen: „Die Erkenntnis des Glaubens überbietet den Glauben nicht, sondern macht ihn konsensfähig und kommt so wiederum dem Glauben zugute: fides quaerens intellectum quaerentem fidem. Glauben ist als schöpferische Passivität die Fruchtbarkeit des Glaubens, die gerade dadurch, dass der Glaube vor Gott nichts zu leisten vermag und braucht, das Tun der Wahrheit aus sich heraussetzt. Im Glauben ruht der Mensch auf schöpferische Weise von seinen Werken und freut sich der Werke und der Wahrheit Gottes und so Gottes selbst.“
Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen[1] Von Eberhard Jüngel A. Die Aufgabe einer Lehre vom heiligen Geist 1. Die Lehre … Mehr
Elie Wiesel, Elija: „Du tust mir leid, Elischa, mein junger Freund, denn was du jetzt siehst, wird niemand jemals sehen. Und doch wird das Feuer, das mich forttragen wird, nicht bei mir bleiben, sondern bei Dir. Für immer.“
Elija Von Elie Wiesel Und als der allmächtige Gott Israels beschloss, seinen Propheten in einem Feuersturm zurückzurufen, verließ Elija Gilgal … Mehr
Karl Eberlein, Zwischen Orthodoxie und Liberalismus. Impulse Friedrich Mildenbergers für den aktuellen theologischen Diskurs: „Die kritische Funktion der Theologie besteht vor allem darin, darauf zu achten, dass die einfache Gottesrede sowohl zeit- als auch schriftgemäß erfolgt – wobei das Zeitgemäße zugleich das Schriftgemäße ist um umgekehrt. Das setzt voraus, dass die Theologie ihrerseits in ihren Vollzügen sich als zeit- und schriftgemäß erweist. Nicht gemeint ist damit, dass die Theologie den Gottesglauben auf eigenständige Weise bewahrheiten muss. Um ein Nach-Denken des Glaubens geht es: Die Theologie ‚hat sich auf ein Geschehen einzulassen, über das sie nicht verfügt‘.“
Nachdem Karl Eberlein 2022 die Theologie Friedrich Mildenbergers umfassend in der Monographie „Zeitgemäß und schriftgemäß: Friedrich Mildenberger. Auf den Spuren … Mehr
Fridolin Stier zur Unrede über Gott: „Wenn Er da ist, kann ich nicht ‚über‘ Ihn reden, als wäre Er nicht da. Nicht einmal über einen anwesenden Menschen vermag ich zu reden, als wäre Er abwesend. Selbst wenn er taub und blind wäre – ich vermöchte es nicht. Sie glauben, sie lehren zu glauben und zu bekennen. Er sei allgegenwärtig, im Himmel und auf Erden, allüberall zugleich. Auch sehe und höre Er alles – und dennoch unterreden sie sich, dozieren und diskutieren sie oft über Ihn, wie über ein Etwas, einen Gegenstand, ein Objekt, wie über ein Pferd oder ein Möbelstück.“
Zur Unrede über Gott Von Fridolin Stier Wenn Er da ist, kann ich nicht „über“ Ihn reden, als wäre Er … Mehr
Ellen T. Charrys theologischer Kommentar zu Psalm 16: „Mit Gott als seinem Anteil ist das Leben (besonders das Leben im Körper, das gut beschützt ist) moralisch ruhig und sicher, nachdem man gut beraten wurde und diesen Rat befolgt hat. Infolgedessen jubelt der Psalmist: ‚Mein Fleisch wird für immer wohnen‘. Christen sehen dies als Anspielung auf die Auferstehung.“
Theologischer Kommentar zu Psalm 16 Von Ellen T. Charry Psalm 16 ist ein Treuegelöbnis gegenüber Gott, das der Sprecher direkt … Mehr