Julius Schniewinds Predigt über Römer 1,17 (1946): „Das wahre Leben ist Christus. Christus ist mein Leben! Er nimmt mir alle meine Sünden ab. Das spricht er zu mir im Wort und Sakrament. Das Wort wird mir, dem einzelnen, persönlich zugesprochen in Beichte und Absolution. Wie ist das unter uns so selten geworden!“

Predigt über Römer 1,17

Von Julius Schniewind

Liebe Gemeinde! Es ist eine sehr feierliche und ernste Stunde, zu der wir uns heute sammeln. Wir versammeln uns in der Stadt, in der Luther geboren und gestorben ist, zum 400jährigen Gedächtnis seines Todes. Da sollte heute ein anderer hier auf der Kanzel stehen, einer, der in der ganzen Welt bekannt wäre, etwa Martin Niemöller oder Bischof Dibelius aus Berlin.

Aber wir alle haben die Pflicht, Luthers Erbe zu verwalten: hier diese ganze schöne alte Stadt, drüben Wittenberg, und auch wir in Halle haben diese Pflicht. Unsere Universität heißt: »Mar­tin Luther-Universität Halle-Wittenberg«. Nach der Auflösung der Universität Wittenberg wurden deren Professoren und Lehraufträge nach Halle übernommen. Und so sagt man wohl mit Recht: Wir Theologen in Halle haben die cathedra Lutheri, den Lehrstuhl Luthers, zu hü­ten, wir haben das zu hüten, was Luther gelehrt hat.

Was hat Luther uns gelehrt? Das ist die Frage an uns alle. Ist, was Luther uns lehrte, der Erin­nerung und der Feiern hier in Eisleben wert? Ist es der Erforschung und des Weiterar­beitens wert, bei uns in Halle? Wir stellen die Frage noch genauer: Was lehrt uns Luthers Sterben?

Unser Text gibt die Antwort: Luthers Tod lehrt uns das rechte Sterben und lehrt uns das wahre Leben: Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

I

Wir sprechen zuerst vom Sterben, denn wir feiern Luthers Sterbetag.

Wie es bei Luthers Sterben zugegangen ist, ist oft erzählt und gewiß hier in Eisleben oft be­sprochen worden. Luther hat dreimal in seiner Sterbensnacht gebetet: In Deine Hände befehle ich meinen Geist, Du hast mich erlöset, Herr, Du getreuer Gott. Er hat in seiner Sterbens­nacht gebetet: Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingebore­nen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Seine Freunde, vor allem Justus Jonas, Hauptpastor in Halle, haben den Sterbenden nach seinem Glauben gefragt, und er hat sich zu dem Glauben, den er anderen verkündet hatte, bekannt.

Das alles heißt recht sterben. Damals hatte man noch etwas gewußt von der »Sterbenskunst«, wie man es nannte. Das Gebet »In Deine Hände befehle ich meinen Geist« ist ein Abendge­bet, das Luther schon als Priester der alten Kirche regelmäßig gebetet hat. Auch die Befra­gung des Sterbenden auf seinen Glauben ist schon Brauch der römischen Kirche gewesen. Luthers Sterbetag gibt uns keinen Anlaß zu konfessioneller Polemik, vielmehr Anlaß, dankbar anzuerkennen, was Luther aus der Kirche der alten Jahrhunderte übernommen und uns weiter vermacht hat, bis in sein Sterben hinein.

Aber nun ist es doch Luthers eigenes Sterben, das heute zu uns spricht. Er stirbt auf den von ihm verkündeten Glauben, und dieser Glaube heißt: Christus ist meine Gerechtigkeit. Luther hat einmal an einen Verzweifelten geschrieben: Du mußt sprechen: Christus, ich bin Deine Sünde und Du bist meine Gerechtigkeit. Das bedeutet: Christus, Du hast meine Sünde ganz auf Dich genommen, als wäre sie Deine eigene; Christus, Du nimmst mich ganz zu eigen hin, daß ich vor Gott so gerecht bin wie Du selbst.

So meint es unser Text: Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Das war ein Lieblingswort Luthers. Es war ihm aufgegangen: Unsere Gerechtigkeit vor Gott liegt nicht an unserem Handeln, Wirken und Tun. Sie ist vielmehr eine »passive« Gerechtigkeit, eine »geschenkte Gerechtigkeit«, die uns geschenkte Gerechtigkeit Christi. Nur so kann ich vor Gottes Richterthron bestehen.

Wie kann ich vor Gottes Richterthron bestehen? Auch diese Frage hat Luther schon aus der alten Kirche übernommen, sie hat damals alle Gemüter aufs tiefste bewegt. Sie hat Luther ins Kloster getrieben, sie hat ihn sein Leben lang nicht verlassen. »Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen«, »Mitten in dem Tod anficht Uns der Hölle Rachen«.

»Mitten in der Hölle Angst / Unsre Sünd’ uns treiben. / Wo solln wir denn fliehen hin, / Da wir mögen bleiben? / Zu Dir, Herr Christ, alleine«.

Diese Frage nach der ewigen Seligkeit klingt durch Luthers Lieder, klingt durch den Kate­chismus, und die Antwort heißt: Christus. »Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich,« so singen wir Weihnachten. Und in Luthers Oster­lied heißt es:

»Jesus Christus, Gottes Sohn, / An unser Statt ist kommen, / und hat die Sünde abgetan, / Damit dem Tod genommen / All sein Recht und sein Gewalt«.

Im Katechismus bekennen wir: Jesus Christus hat mich erlöst von allen Sünden, vom Tod und von der Gewalt des Teufels. Und wir beten, daß der Vater im Himmel uns, wenn unser Stünd­lein kommt, ein seliges Ende beschere. Luther hat seinen eigenen Katechismus gebetet, und noch in den letzten Tagen hat er aus Eisleben nach Wittenberg seiner Frau geschrieben, sie solle fleißig den Katechismus beten, das sei die beste Hilfe gegen die Sorgen. So hat er sich sein Leben lang aufs Sterben bereitet, hat auch anderen dazu geholfen in Wort und Schrift.

Vielleicht klingt uns das alles wie aus einer ganz fremden Welt, eine Sprache, die wir gar nicht mehr verstehen. Wer weiß noch etwas von »Sterbekunst«, wer bemüht sich noch um sie? Auch uns, die wir Christen sein möchten, ist das Sterben eine profane, weltliche, irdische Angelegenheit geworden. Da stehen wir an den Sterbebetten unserer Lieben und finden kein Wort von Gott für sie. Da ist das unerhörte Sterben um uns her: Krieg, Hunger, Seuchen, sagt schon die Bibel, sind Gottes Gericht, das über uns hereinbricht; und die Menschen, sagt eben­falls die Bibel, bekehren sich unter Gottes Gerichten keineswegs, sondern zerbeißen ihre Zun­gen vor Schmerz und lästern Gott.

Es gibt abgestumpfte, ja ertötete Gewissen, die auch angesichts des gewissen Todes nie mehr erwachen. Aber Luther will uns das rechte Sterben lehren, die »Sterbekunst«. Und die besteht nicht darin, daß wir Gottes Gericht ausmalen – o ja! Gottes Gericht kommt. »Darum sollen wir uns fürchten vor seinem Zorn und nicht wider seine Gebote tun«, sagt der Katechismus. Aber da ist doch Jesus Christus, der ist »an unsrer Statt gekommen«. Er selbst ist in unsere Höllenangst gekom­men. Wirklich, es gibt keine Höllenqual, in die er nicht mitginge; und keine Schuld ist so groß, daß er sie nicht wegnehmen könnte. Und Luthers Sterbenskunst, die er andere gelehrt und im Sterben selbst geübt hat, besteht darin, daß wir nicht auf uns sehen, sondern auf Christus; nicht auf den Satan, der uns verklagt, nicht auf den Tod, der uns äng­stigt, sondern auf Christus.

Sollten wir diese Sterbenskunst nicht ganz neu lernen? Sollten die Sitten der alten Kirche, die uns täglich zum Sterben bereiten, nicht neu erwachen?

Ich weiß, manche haben draußen im Felde das rechte Sterben gelernt. Viele Briefe und ergreifende Gedichte, die von draußen zu uns kamen, bezeugen es. Andere haben das rechte Sterben in den Bomben­nächten, andere unter den Schrecken der Flucht und des Grauens gelernt. Haben wir das alles vergessen? Man lernt das rechte Sterben nur von Christus her. Aber was wissen wir noch von Christus? Was bedeutet er uns noch? Luther hält im Sterben, wenn man so sagen darf, Gott sein eigenes Wort vor: Also hat Gott die Welt geliebt … Du, Herr Gott, hast die Welt, die Dich haßt und verwirft, so sehr geliebt, daß Du Deinen einge­borenen Sohn hingegeben hast; den einzigen, der Dich wirklich liebte, den hast Du in unsere Welt gegeben, in Haß und Verwerfung und Angst. Sieh, ich gehöre auch zu dieser Welt, die Dich vergißt und haßt. Aber Du hast mich dennoch geliebt, daß ich nicht verloren werde, nicht Dir verloren gehe, nicht Dich verliere, sondern daß ich das ewige Leben habe: ich glaube, ich glaube es, Christus ist meine Gerechtigkeit. Darum: In Deine Hände befehle ich meinen Geist, Du hast mich erlöset, Herr, Du getreuer Gott. Dieser Glaube ergreift das ewige Leben: Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Im Glauben wird uns Christi Gerechtigkeit geschenkt, im Glauben wird uns das ewige Leben geschenkt. – So lehrt uns Luther das rechte Sterben.

II

Er lehrt uns auch das wahre Leben. Aber hier erwachen erst recht unsere Fragen. Kann man im wirklichen, praktischen Leben etwas anfangen mit dem Satz: »Der Gerechte wird seines Glaubens leben«?

Aber Leben heißt: Vor Gott stehn. Alles andere Leben ist nicht lebenswert. Es ist nur ein Vegetieren, ein Hingetriebenwerden von der Geburt bis zum Grabe. Es ist kein Zufall, daß sich jetzt so viele das Leben nehmen. Es ist ihnen nicht mehr lebenswert. Andere kommen nicht aus der Wehklage heraus über alles, was sie verloren haben. Da lohnte es sich noch zu leben, als wir unseren Besitz noch hatten, als unser Glück uns noch umfing. Was soll mir jetzt noch das Leben?

Die Bibel sagt von Gott: Bei Dir ist die Quelle des Lebens. Ein Leben ohne Gott ist nicht lebenswert. Und da wir alle ein Leben ohne Gott nicht ertragen, so machen wir unser Geld, unseren Besitz, unsere Sachen, unser Ansehen, unsere Ehre, unseren Erfolg zu unserem Gott.

Luther sagt: Woran Du Dein Herz hängst, worauf Du Dich verläßt als auf Dein höchstes Gut, das ist recht eigentlich Dein Gott. Aber Gott zerschlägt alle diese falschen Götter, damit wir es wieder begreifen möchten: Bei Dir ist die Quelle des Lebens.

Es könnte hart und grausam erscheinen, wenn wir so sprechen – Gott zerschlägt unsere Göt­zen –, hätte nicht der verborgene Gott sich einen Namen gegeben, bei dem wir ihn anrufen dürfen. Er ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Mehr noch! Da Christus zu uns kommt, kommt Gott selbst zu uns. Er ist, sagt Luther, der Spiegel des väterlichen Herzens Gottes. »Fragst Du, wer er ist?« singen wir mit Luther, »Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth«. Der verborgene Gott, dessen Licht wir nicht ertragen, der uns schrecklich ist, er hat sich einen Namen gegeben, mit dem er angerufen werden will. Der Herr Zebaoth, der Herr aller Him­melsheere und aller Sternenweiten, der Richter über alle, er heißt Jesus Christ, der Herr Zeba­oth. Jesus Christus ist das Leben wie Gott selbst, er ist der Weg, die Wahrheit, das Leben.

Was das für uns bedeutet, sollen Luthers letzte Tage uns lehren. Uns wird erzählt, daß Luther in den kurzen Tagen von Eisleben mehrfach zur Beichte gegangen ist, die Absolution empfan­gen hat. Er hat auch selbst gepredigt. Zwar lagen die Schatten des Todes schon über ihm, er stand aber noch mitten im Leben, zur Schlichtung eines Streits hierher gerufen. Doch sein Sterben war nichts anderes als sein Leben. Das wahre Leben ist Christus. Christus ist mein Leben! Er nimmt mir alle meine Sünden ab. Das spricht er zu mir im Wort und Sakrament. Das Wort wird mir, dem einzelnen, persönlich zugespro­chen in Beichte und Absolution. Wie ist das unter uns so selten geworden! Aber Luther hat sein Leben lang gewußt, daß wir des Zuspruchs bedürfen, den ein Bruder dem anderen gibt: Du darfst zu Gott kommen trotz aller Schuld, trotz aller Zweifel, trotz aller Entfremdung. Christus hat seinen Jüngern die Voll­macht gegeben, sein Wort so weiterzusagen, daß er selbst in diesem Wort spricht. Das sollte so sein bei jeder Predigt, bei allem christlichen Unterricht. Es sollte so sein im Alltag aller Christen, daß Christi Wort hinter all unserem Tun steht, daß dann auch Bedrückte und Geäng­ stete ein Herz zu Christus faßten und es unter uns wieder Zuspruch und Gespräch gäbe und einer es dem andern sagte: Christus ist Dein Leben. Glaube es doch, Christus ist Dein Leben! Dein Leben gehört nicht Dir selbst, Gott hat es Dir gegeben, er wird es auch wieder nehmen. Aber Du kannst vor Gott stehn und vor seinen heiligen Augen. Denn Christus nimmt uns an der Hand und schenkt uns den Zugang zu Gott. – Und er will uns sein Wort sichtbar machen in seinem Sakrament: so gewiß Du ißt und trinkst, so gewiß ist Christus Dein Leben. Sollten wir nicht viel häufiger zum Abendmahl gehen?

Das wahre Leben ist Christus: Christus ist mein Leben. Das zeigt sich im Alltag. Wo denn sonst? Luther lehrt uns im Katechismus darum beten, »daß wir heilig als die Kinder Gottes leben«, »daß wir Gottes heiligem Wort durch seine Gnade glauben und göttlich leben, hier zeitlich und dort ewiglich«.

Wer vor Gott steht, dessen Leben wird heilig und göttlich, es wird Gott geweiht. Das wird sich in den geringsten Dingen zeigen; gerade wie in Luthers letzten Tagen. Er reist, ein alter Mann, trotz der Lebensgefahr des Winters und des Eisganges, um streitenden Men­schen, die ihn riefen, zum Frieden zu helfen. – Wie schrecklich ist der Unfriede unter uns! In den Ehen und Häusern, unter Nachbarn und Freunden. Meist geht es ums Geld und Besitz, wie damals bei den Mansfelder Grafen. Wer von uns kann Frieden stiften? Das kann niemand von sich selbst aus, wir sind alle geneigt zu Neid und Zank und Streit. Nur wenn Christi Friede uns umgibt, werden wir Menschen des Friedens. Und wer möchte der Gerechtigkeit dienen? Wie­viel Ungerechtigkeit gibt es unter uns. Vermehren wir sie noch? Wir sind alle geneigt, im Urteil über andere, in der Behandlung der anderen ungerecht zu sein. Wir verbiegen das Recht, als hätten wir darüber zu verfügen. Aber wie bitter klagen und hassen wir, wenn uns selbst nur das geringste Unrecht geschieht! Doch Gottes Recht und Gerechtigkeit, des maje­stätischen Richters, steht hoch über aller Ungerechtigkeit auf Erden. Und wir müßten alle vergehen vor seinem Richterspruch, wäre nicht Christus unsere Gerechtigkeit. Er, der Gerech­te, hält sich zu den Ungerechten. Wer das begreift und glaubt, der kann dem Recht Gottes auf Erden dienen. Er lernt das Unrecht hassen. Er lernt, das Unrecht, das anderen angetan wird, so fühlen, als geschähe es ihm selbst. Er lernt vergeben, wie Gott uns vergibt.

Von der Gerechtigkeit Christi leben, das ist das wahre Leben, ist das ewige Leben schon hier auf Erden; wie es die rechte Sterbenskunst war: von Christi Gerechtigkeit leben.

So leben und sterben, das heißt glauben: der Gerechte wird seines Glaubens leben. Luther sagt: als ich diesen Spruch begriff, da spürte ich, daß ich völlig neu geboren war, und daß mir die Pforten des Paradieses aufgetan waren. Diese Bekehrung Luthers liegt mehr als dreißig Jahre vor seinem Sterben; und im Sterben hat er sich zu eben diesem Glauben bekannt, der ihn sein ganzes Leben lang getragen hat. Und nun soll Luther auch das letzte Wort behalten in dieser Predigt und uns sagen, was glauben heißt:

»Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott. […] O es ist ein lebendig geschäftig tätig mächtig Ding um den Glauben. Er fraget auch nicht, ob gute Werke zu tun sind, sondern ehe man fragt, hat er sie getan und ist immer im Tun; so daß es unmög­lich ist, Werk vom Glauben zu scheiden, so unmöglich wie Brennen und Leuchten vom Feuer kann geschieden werden«.[1]

Was lehrt uns Luthers Sterben? Luthers Tod lehrt uns das rechte Sterben und lehrt uns das wahre Leben: Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Gehalten am 18.2.1946 in der Kirche St. Andreas in Eisleben aus Anlass des 400. Todestags Martin Luthers.

Quelle: Julius Schniewind, Nachgelassene Reden und Aufsätze, Berlin 1952, S. 155-162.


[1] WA DB 7, 10, 6-10; Vorrede zum Römerbrief, 1522.

Hier die Predigt als pdf.

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