Christoph Blumhardt über das Reich Gottes: „Das Reich Gottes kommt wie ein Blitz in Recht und Wahrheit. Ich meine, manchmal zucke es schon am Himmel, es zucke auch ein Beben durch viele Herzen, die früher sehr sicher gewesen sind. Man braucht wahrlich nicht da- und dorthin sich zu werfen, sondern nur ruhig zu warten, bis dieser Tag Gottes mehr und mehr kommt.“

Gottes Reich unter uns Von Christoph Blumhardt Noch ist allerwärts der Mensch immer nur darauf gerich­tet, alles ins Jenseits zu … Mehr

Karl Kupisch über Christoph Blumhardt: „Blumhardt hatte alles ‚in Gott gesetzt‘. Darum war er ein Mensch von einer Liberalität, wie sie heute kaum noch anzutreffen ist. Diese Freiheit hatte ihre Wurzeln in seiner un­zerstör­baren Hoffnung, dass Gottes Reich kommt. Gott ist nicht gegen, sondern für die Welt, die ihrer Verwandlung entgegengeht. So war seine Verkündi­gung eine Demonstration, deren Wert, wie Eduard Thurneysen sagt, ‚nicht in sichtbaren Resultaten, sondern einzig und allein in dem lag, worauf sie hinwies‘.“

Christoph Blumhardt Von Karl Kupisch Christoph Blumhardts Blick war nicht auf den Protestantismus (oder des­sen Kirchen) ge­richtet, sondern auf das … Mehr

Hans G. Ulrich, Gottes Reich — der widerständige Trost seiner Verheißung: „Die Verheißung des kommenden Gottesreiches hat ihre Pointe ja gerade darin, dass nicht irgendein Reich in Aussicht steht, sondern dass Gott selbst — in der Einheit mit Christus — regiert. Die Hoffnung richtet sich auf den Gott, der schon bekannt und präsent ist, und auf ein Gottes-Reich, das bereits begonnen hat. Sein Fundament ist gelegt.“

Von meinem theologischen Lehrer Hans G. Ulrich habe ich evangelische Ethik in göttlicher Verheißung gelernt, die einem religionistischen Autismus biblisch … Mehr