Ein Lehrer, bei dem es was zu lernen gab. Zum 100. Geburtstag von Fridolin Stier Von Gabriele Miller Die Bibelübersetzungen … Mehr
Schlagwort: Martin Buber
Martin Buber über Franz Kafka (Zwei Glaubensweisen): „Der Jude, sofern er nicht vom Ursprung getrennt ist, auch noch der exponierteste Jude, also Kafka, ist geborgen. Alles geschieht ihm, aber es kann ihm nichts geschehen. Wohl vermag er sich nicht mehr »im Versteck deiner Flügel« (Ps 61,5) zu bergen, denn der Zeit, in der er lebt, und mit ihr ihm, ihrem exponiertesten Sohn, verbirgt Gott sich.“
Über Franz Kafka (Zwei Glaubensweisen) Von Martin Buber Man kennt Kafkas Beitrag zur Metaphysik der »Tür«: die Parabel von dem … Mehr
Gustav Landauer über Martin Buber 1913: „Er hat keinen Appell losgelassen, hat nicht zur Scham und zur Einsicht oder zur Duldung und Menschlichkeit aufgerufen; er hat nur öffentlich zu den Juden gesprochen und ihnen an einem groß zusammengefassten, verklärten, fast zum Mythos gestalteten Bild der Vergangenheit und aus den Tiefen seiner eigenen Seele heraus gesagt, was sie damit sind, dass sie Juden sind.“
Martin Buber[1] Von Gustav Landauer Martin Buber war in diesen Jahren eine große Verheißung; er ist jetzt ein Gelöbnis geworden, … Mehr
Martin Buber über den Namen „Gott“ (nach Fridolin Stier): „Gerade darum, weil dieser Namen so geschmäht, so verloren, so hoffnungslos bedeutungslos ist, gerade darum liebe ich ihn – und auch den Vater-Namen, unter dem Er sich dem Menschensohn zugesprochen hat.“
In dem Gespräch Martin Bubers mit einem Atheisten, der ihn fragte, wie er denn den Namen „Gott“ immer noch brauchen … Mehr
Fridolin Stier über Martin Buber: „Nach dem Essen zog sich Mutzi – wie gewohnt – in den Bettkasten zurück, um Mittagsschlaf zu halten, Martin Buber auf der Couch davor. Die Katze schmiegte sich an den Schlafenden – eine schwarze Pfote im weißen Bart.“
Über Martin Buber und die Katze Mutzi Von Fridolin Stier Wenn ich an Martin Buber denke, fällt mir Mutzi ein. … Mehr
Martin Buber, Die Opferung Isaaks (Gottesfinsternis): „Es ist ein Zeitalter, in dem die Suspension des Ethischen in einer karikaturhaften Gestalt die Menschenwelt erfüllt. Wohl haben sich immer schon die Affen des Absoluten auf Erden getummelt, immer und immer wieder sind Menschen aus dem Dunkel angeheischt worden, ihren Isaak herzugeben, und hier gilt es: »Was er unter Isaak zu verstehen hat, kann der Einzelne nur mit sich selbst für sich selbst ausmachen.«“
Die Opferung Isaaks (Gottesfinsternis) Von Martin Buber Das erste Buch Kierkegaards, des großen Erzprüfers der Christenheit im neunzehnten Jahrhundert, das … Mehr
Martin Buber, Im Anfang (1924): „Es kommt nicht darauf an, ein ‚Ideal‘ zu verkünden und seine Erfüllung zu fordern, zu verfechten und abzuwarten, sondern darauf, an jedem Morgen mit der Verwirklichung des Rechten neu zu beginnen, ohne zu wissen, wie weit man heute kommt, wissend, dass es am nächsten Tag erneuten Anfang gilt — und dass in diesem All-Tag verborgen unser Vollenden und unsere Vollendung ruht.“
Im Anfang (1924) Von Martin Buber Die ersten Worte der Schrift „Im Anfang schuf Gott“ haben unsere Weisen so gedeutet: … Mehr
Martin Bubers Brief an Mahatma Gandhi in Sachen Juden in Palästina von 1939: „Wir sind überzeugt, dass es möglich sein muss, einen Ausgleich zwischen diesem Anspruch und dem anderen zu finden, weil wir dieses Land lieben und an seine Zukunft glauben, und weil, da gewiss auch auf der anderen Seite solche Liebe und solcher Glaube vorhanden sind, ein Zusammenschluß zu gemeinsamem Dienst an dem Land nicht unerreichbar sein kann. Nun aber kommen Sie und erledigen das ganze existenzielle Dilemma mit der einfachen Formel. »Palästina gehört den Arabern.«“
Nach seiner Übersiedlung nach Palästina im März 1938 bestand eine von Martin Bubers ersten Aufgaben darin, auf einen zionismuskritischen Artikel … Mehr
Martin Buber, Zwei Völker in Palästina (1947): „Sei dieses vielleicht schwierigste aller politischen Probleme der Gegenwart, die jüdisch-arabische Situation, die Probe aufs Exempel: aus allen Völkern müssen unabhängige Geister, die dem Kampf aller gegen alle um Macht und Besitz nicht verfallen sind, zusammentreten und eine gerechte Bewältigung der Situation vorbereiten.“
Zwei Völker in Palästina (1947) Von Martin Buber Ich will Ihnen von Palästina erzählen nicht zu dem Zweck allein, um … Mehr