Nachfolge Christi III. Ethisch Von Hans G. Ulrich Christliche Ethik hat sich in vielfältiger Weise als Ethik der Nachfolge Jesu … Mehr
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Hans G. Ulrich, In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben): „Die theologische Ethik setzt ein »im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …«, und somit in keinem anderen Namen, keinem anderen Auftrag, mit keiner anderen Begebenheit oder Geschichte. Sie tritt in das Zeugnis von diesem Namen ein. Diese Ethik rückt in den Blick, dass sich Menschen nicht selbst zum Projekt machen können. So verlieren sie sich, ihr fortwährendes zielloses Tun wird ihnen zur Geschichte.“
In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben) Von Hans G. Ulrich Die theologische Ethik setzt ein … Mehr
Hans G. Ulrich, »Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn« (Römer 14,8): „Es ist zu fragen, warum das Sterben, wie es zum Menschen gehört, in den verschiedenen Diskursen nicht wirklich als eben menschliches, als dem Menschen so zukommendes und auch gewährtes in den Blick kommt – mit all dem, was an Hilfe und Beistand geleistet werden kann, aber vor allem mit all dem, was von jener anderen Geschichte im Sterben präsent wird. Das Bleiben in der Anfechtung wie das Bleiben in der Geschichte, für die wir selbst nicht einstehen müssen, lässt uns befreit sein davon, das Sterben in die Regie nehmen zu müssen. Dies macht die ars moriendi und eine ihr entsprechende seelsorgliche Praxis aus, die in der Botschaft enthalten ist, dass wir Menschen gewürdigt sind, dieser anderen Geschichte zuzugehören, die Gott mit uns angefangen hat und die er weiterführen wird – in alle Ewigkeit.“
»Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn«[1] »Sterben« im Verständnis christlicher Tradition, auch im Blick auf die seelsorgerliche … Mehr
Warum die Rede von ‚Mächten und Gewalten‘ problematisch werden kann: „In der Gegenwart haben selbstwirksame Mächte und Gewalten eine Suggestionskraft im Hinblick auf Verschwörungsgerede. Hat man sich diese Figuren imaginativ aneignet, lassen sich damit Dramaturgien apokalyptischen Ausmaßes narrativ entfalten. Diese können dann wiederum zur Selbstermächtigung von gewaltsamen Handlungen dienen, so wie der Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021.“
Darauf hat mich Hans G. Ulrich heute im Gespräch gebracht. Die Rede von selbstwirksamen, anonymen »Kräften« (dynámeis), »Mächten« (archaí) bzw. … Mehr
Hans G. Ulrich, Menschenrechte und christliche Tradition. Evangelische Aspekte: „Wenn sich die christlichen Traditionen in ihrem verschiedenen Zugang zu den Menschenrechten zusammenfinden, dann ist der Gottesdienst, seine Liturgie und die darin enthaltende politische Ethik, das zentrale ökumenische Forum, auf dem sie sich treffen und ihr Gemeinsames finden können. Der Gottesdienst ist der Ort, an dem Christen erfahren, was es heißt, nicht zurückgeworfen zu werden auf ‚bloßes Menschsein‘, sondern Bürger zu sein: ‚So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist‘ (Eph. 2,19–20).“
Menschenrechte und christliche Tradition. Evangelische Aspekte Von Hans G. Ulrich Welche Impulse die Artikulation und die praktische Einforderung von Menschenrechten … Mehr
Hans G. Ulrich, Predigt zu 1. Petrus 3,8-17: „Im Zentrum der Bibel, über die ganze Geschichte, die sie umspannt, geht es um die Hoffnung, die dort wach wird, wo Menschen Gottes Wort hören, Gottes politische Botschaft von der neuen Zeit, immer neu – weil sie immer wieder vergessen wird und sich im Gewirr der Nachrichten verliert. Gottes Wort immer neu sprechen zu lassen, das macht Volk Gottes aus, das nicht verloren geht. Es erinnert, was von Gott kommt, das macht Gottes Volk zum Hoffnungsträger für die Welt.
Predigt zu 1. Petrus 3,8-17 Von Hans G. Ulrich 8 Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit, … Mehr
Hans G. Ulrich, Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive (2000): „Gottes bestimmende und verwandelnde Gerechtigkeit und Güte zu erfahren heißt nicht, alle die gegebenen Besonderheiten des Lebens hinter sich zu lassen, sondern im Gegenteil: Gottes Gerechtigkeit und Güte wird gerade in diesen Realitäten und in Bezug auf sie präsent. So können Menschen erfahren, dass sie in einer bestimmten Situation, bei einer besonderen Begegnung mit einem Menschen, in einer Krankheit von Gott nicht verlassen sind, sie können Gottes Zuwendung von einer anderen, vielleicht ganz neuen Seite im Kontext ihrer Geschichte erfahren und müssen nicht Gefahr laufen, ihr Selbst zu verlieren, weil in ihr Leben etwas eingebrochen ist, das sie vielleicht nicht verarbeiten können oder das sie nur als Widerspruch gegen ihre eigene Selbstbestimmung zu verstehen vermögen.“
Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive Von Hans G. Ulrich Wenn gegenwärtig „Identität“ von Menschen zum Thema wird, geschieht dies … Mehr
Hans G. Ulrich, Predigt über Amos 5,21-24.27: „Gottes Wort macht uns darauf aufmerksam: Gerechtigkeit soll fließen wie ein Wasserstrom. Und Gerechtigkeit hält diesen Vergleich aus! Nichts anderes.“
Predigt über Amos 5,21-24.27 Von Hans G. Ulrich Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen … Mehr
Hans G. Ulrich über das Gebet (1986): „Im Gebet bricht Gottes Zukunft an, sofern das Gebet ganz auf Gottes Handeln blickt. Das Gebet ist der Ort, an dem der Beter in seinem Tun innehalten darf. Am deutlichsten würde das Beten verfehlt, wenn der Beter im Gebet aussprechen würde (möglicherweise indirekt), was er sich zu tun vornimmt.“
Gebet Von Hans G. Ulrich „Herr, lehre uns beten!“ – Wenn wir fragen, was Beten heißt, liegt es nahe, uns … Mehr