Gustav Heinemanns Gedanken zur politischen Ethik von 1957: „Die Politik ist in nicht größerem Maße ein Bereich der Dämonen, als es etwa Geschäft oder Ehe sind. In allen Bereichen dürfen wir uns der Vergebung in Jesus Christus getrösten. Darum gibt es keine Ausrede gegenüber dem Ruf zur Verant­wortung und Betätigung auch im öffentlichen Leben.“

Da war das Projekt  „Gesamtdeutsche Volkspartei“, der ja auch Erhard Eppler, Johannes Rau, Diether Posser sowie Robert Scholl (der Vater … Mehr

Gustav Heinemanns Rede auf dem Essener Kirchentag 1950: „Lasst uns deutlich machen, dass es einen Weg gibt, um der Furcht zu entrinnen. Dieser Weg heißt: die Vergebung ergreifen, die Jesus Christus uns anbietet. Wer sich von ihm finden lässt, wird ein geretteter Mensch, wird sein Eigentum im Leben und Sterben und durch den Tod hindurch bis in sein himmlisches Reich. Lasst uns der Welt bezeugen, dass nichts diese Rettung zunichte machen kann, weil Gott stärker ist als alle Menschengewalt. Unsere Freiheit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft. Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden. Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

Der Satz ist bekannt: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr … Mehr