Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben: „Es ist die Pilgerschaft des Glaubens, die in einer Prädestinationslehre nicht vorweggenommen bzw. in den Status ‚gerettet‘ eingedampft werden kann. Keine Theorie mit genereller Begrifflichkeit kommt dem wirklichen Geschehen von Menschen mit ihrem je eigenen Namen gleich. Wir können uns eben nicht von der Bühne stehlen und in einen göttlichen Regieraum gehen, um das Drama von oben zu übersehen.“

Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben Die Lehre von der Prädestination zum Heil oder zur Verdammnis enthält Aussagen, die … Mehr

Martin Buber, Die Erwählung Israels (1938): „Ein Volk muss den Völkern die Gott gehorsame Eintracht vorleben. Aus einer bloßen Nation, aus biologisch-geschichtlicher Einheit eines goj muss es zu einer Gemeinschaft, zu einem wahren ʽam werden, des­sen Mitglieder nicht bloß durch Abstammung und Schicksal mit­einander zusammenhängen, sondern auch durch gerechte und lie­bende gegenseitige Lebensteilnahme einander verbunden sind.“

Die Erwählung Israels. Eine Befragung der Bibel Von Martin Buber 1 In den Weissagungen des Amos, des Mannes, der Samaria … Mehr

Friedrich Mildenberger über Gottes Heilsplan unter biblischen Vorzeichen: „Da ist es der Herr selbst, der den Mose in der Nacht überfällt und ihn töten will. Seine Frau Zippora schafft es, mit der Beschneidung ihres Sohnes den Zorn dieses Gottes oder bösen Dämons zu besänftigen, so dass er von seinem Vorhaben absteht. Das ist seltsam archaisch und passt weder zu dem Gottesverständnis noch zu dem Erzählfluß, der doch davon redet, wie Mose seiner Beauftragung nachkommt. Aber es gehört anscheinend zur Eigentümlichkeit des biblischen Redens von Erwählung, dass da auch immer wieder von einer Bedrohung der Erwählten die Rede ist, die von dem erwählenden Gott ausgeht.“

In seinem Beitrag zu den von Ernstpeter Maurer herausgegebenen Grundlinien der Dogmatik, einer Festgabe aus Anlass des 70. Geburtstags von … Mehr