Max Thurian, Das Eucharistische Gedächtnis: Lob- und Bittopfer: „So läßt uns die jüdische Passaliturgie, in deren Rahmen Jesus das heilige Abendmahl gefeiert hat, verstehen, dass die Eucharistie ein Lobpreis der Wundertaten Gottes ist, Lobopfer und Danksagung, ein Gedächtnis, das heißt eine Vergegenwärtigung des Leidens, der Auferstehung und der Fürsprache Christi, ein Gedächtnis, das zum Vater aufsteigt wie die Gabe des Kirchengebetes, das alle Nöte der Menschen Gott in Erinnerung ruft.“

Man muss als Evangelischer dem 1996 verstorbenen Taize-Bruder Max Thurian nicht in allem zustimmen, was dieser in Sachen „anabatisches“ Eucharistieverständnis … Mehr

Aus was die Kirche wirklich lebt – es ist nicht die Kirchensteuer. Eine Predigt zu Gründonnerstag: „Kirche lebt aus göttlicher Hingabe und nicht von menschlichen Beiträgen und Spenden, auch hier in Vöhringen. Wo wir die göttliche Hingabe für unser eigenes Leben in Brot und Wein empfangen, da wirkt sie in unser Leben ganz tief hinein; da verändert sie uns in unseren Blickrichtungen. Jesu Hingabe macht uns selbst zur eigenen Hingabe fähig. Wir geben weiter, was wir empfangen haben; wir teilen mit anderen, auch das, was wir selbst besitzen.“

Predigt zu Gründonnerstag Von was müssen wir eigentlich leben? Wieviel Einkommen steht uns zur Verfügung? Sind Sozialhilfesätze bei uns in … Mehr