Christoph Blumhardt, Auslegung des Aaronitischen Segens (4. Mose 6,24-26): „Was eigentlich der Segen ist, wissen wir nicht. Er umgibt uns wie eine gute Luft und tut uns wohl wie ein schöner Sommertag. Aber er hat eine Kraft; das spüren wir; er legt sich in alles hinein. Der Segen geht mit uns, wenn wir etwas arbeiten, und besonders, wenn wir etwas Gutes tun, leuchtet der Segen über uns. Der Segen kommt vom Angesichte Gottes. Die Freundlichkeit Gottes ist wie die Sonne, die leuchtet, dass der Same aufgeht. Jeder Mensch muss denken: In mir ist ein Same des Guten und Schönen, und es kommt nur darauf an, dass der Segen drüber kommt und der Same aufgehen kann.“

Über den Aaronitischen Segen Von Christoph Blumhardt Der Herr segne dich, und behüte dich! Der Herr lasse sein An­gesicht leuchten … Mehr

Martin Luthers Auslegung des aaronitischen Segens 4.Mose 6,22-27 (Der Segen, so man nach der Messe spricht über das Volk, 1532): „Die Sonne erwärmt und treibt allerlei Gewächse und Früchte, bis sie alles reif und vollkommen macht. So spricht hier der Segen auch uns zu, dass Gott uns nicht allein mit dem Wort der Gnade helle scheinen und uns durch Vergebung der Sünden und dem Erweis seiner Gunst gegen uns fröhlich machen wolle.“

Nein, Luthers Kleinschrift „Der Segen, so man nach der Messe spricht über das Volk“ von 1532 ist alles andere als … Mehr