Was Dietrich Ritschl vor mehr als 40 Jahren in „Zur Logik der Theologie“ zur Reform des Theologiestudiums geschrieben hatte, ist…
Brevard S. Childs, Auf dem Weg zur Wiedergewinnung theologischer Exegese: „Vom Christuszeugnis in dem hier vorgeschlagenen Sinn zu sprechen bedeutet vielmehr, eine textorientierte Rezeption der Schrift durch eine christliche Glaubensgemeinschaft zu beschreiben, die den biblischen Texten erlaubt, aus der Kraft einer göttlichen Wirklichkeit heraus zu erklingen, die durch die Begegnung mit der gesamten christlichen Bibel gewonnen wurde.“
Auf dem Weg zur Wiedergewinnung theologischer Exegese Von Brevard S. Childs In einem wichtigen Artikel hat David Yeago1 einen bemerkenswerten…
Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Trinitatis, 25. Januar 2026
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Deine Güte überspannt Himmel und Erde.In Deinem Sohn hast Du Dein Reich für alle Völker geöffnet.Schaffe Deinem…
Søren Kierkegaard über die Freude: „»Ich freue mich an meiner Freude, aus, in, mit, bei, an, durch und mit meiner Freude« – ein himmlischer Kehrreim, der gleichsam plötzlich unseren übrigen Gesang abschneidet; eine Freude, die gleich einem Windhauch kühlt und erfrischt, ein Stoß des Passats, der vom Hain Mamre zu den ewigen Hütten weht.“
Über die Freude Von Søren Kierkegaard Es gehört sittlicher Mut dazu, zu trauern; es gehört religiöser Mut dazu, froh zu…
Martin Niemöller, Vortrag am 22. Januar 1946 in der Neustädter Kirche in Erlangen zur deutschen Schuld: „Es kann sein, dass unsere Schuld viel schwerer wiegt, die wir die Botschaft von Buße und Glauben kannten. Wir hätten das wache Gewissen haben müssen, aber wir haben auch das Leben zum Götzen gemacht! Ich habe auch bekannt, so lange es ging, aber als ich im KZ sah, wie man die Juden misshandelte, habe ich selbst nicht mehr gewagt, meinen Mund aufzutun. Auch ich bin verantwortlich für das, was im deutschen Volk geschehen ist. Wir Christen haben diese Schuld anzufassen und zu bekennen. Wenn wir sie nicht anfassen, bleibt diese Schuld: dreißig bis vierzig Millionen Tote durch die Hände deutscher Menschen: aber keiner in Deutschland findet sich bereit, diese Schuld zu bekennen.“
Vortrag am 22. Januar 1946 in der Neustädter Kirche in Erlangen (auf Einladung der dortigen Evangelischen Studentengemeinde) Von Martin Niemöller…
Wilhelm Vischer, „Der im Himmel Thronende lacht“ (1966): „Es gab sogar und gibt vielleicht noch Kirchen, in denen das Lachen des im Himmel Thronenden in hellem Ostergelächter widerhallt. Das ist das Lachen des Glaubens. Und wie die Auferweckung Jesu nur eine Spielart der ugaritischen oder sonst einer Naturmythologie wäre, wenn Jesus nicht wirklich ein Mensch gewesen wäre, als solcher gelebt, gelitten und die ganze Bitterkeit des Todes geschmeckt hätte und in der Erde begraben worden wäre, so ist auch der Osterglaube nur echt, wenn er am Leiden Jesu teilnimmt. Darum gilt den Jüngern Jesu immer noch: ‚Selig seid ihr, die ihr jetzt weinet; denn ihr werdet lachen.‘ Weinend sind sie selig durch den gewissen Trost, dass der im Himmel Thronende lacht.“
„Der im Himmel Thronende lacht“ Von Wilhelm Vischer Diese Aussage des zweiten Psalms stößt an die Grenze der weiten biblischen…
Martin Luther über die Dankbarkeit gegenüber Gott: „Alle Kreaturen schreien uns an, dass wir Gott dankbar sein sollen, wie auch am Ende dieses Evangeliums geschrieben ist. Wir haben edler und köstlicher Gehör und Sprache als dieser hier im Evangelium, denn wir habens von der Mutter. Da soll man fröhlich sein und sprechen: ich danke dir, Gott, dass du mir so feine Ohren und Sprache gegeben hast.“
Alle Kreaturen schreien uns an, dass wir Gott dankbar sein sollen Von Martin Luther Alle Kreaturen schreien uns an, daß…
Walter Brueggemann, Kommentar zu Jeremia 14,1-10: „Das Gebet ist eine Äußerung der Kühnheit, die eine ziemlich fordernde Erwartung an JHWH richtet. JHWHs eigentliche Rolle ist es, in rettender Weise gegenwärtig zu sein. JHWHs Gegenwart sollte eine Garantie für Regen oder für alles andere sein, was nötig ist, um Leben zu haben. Diese Art der Ansprache Gottes ist ein Motivationsmittel in der Klageform. Ihre Funktion ist es, von JHWH das zu fordern, was von ihm erwartet wird.“
Kommentar zu Jeremia 14,1-10 Von Walter Brueggemann Diese Einheit ist ein Klagelied mit einer Antwort in Form eines göttlichen Orakels.…
Terence E. Fretheim, Kommentar zu Jeremia 14,1-10: „Die Anrede Gottes als ‚Hoffnung‘ ist mit Gott als demjenigen verbunden, der eine Geschichte hat, Menschen in Zeiten der Not zu retten. Gott wird ‚Hoffnung‘ genannt, gerade weil er sich im Laufe ihres gemeinsamen Lebens als Retter Israels erwiesen hat. Bei einem solchen Gott müssen Nöte nicht das Ende der Geschichte sein. Es gibt Zukunftsmöglichkeiten mit diesem Gott, die sich auf heilsame Weise über das gegenwärtige Debakel hinaus bewegen. Bemerkenswerterweise bittet das Volk Gott nicht ausdrücklich um Vergebung seiner Sünde, obwohl Gott eine Geschichte hat, auf Buße auf diese Weise zu reagieren.“
Kommentar zu Jeremia 14,1-10 Von Terence E. Fretheim Die Dürre und ihre Auswirkungen, 14,1-6 Das Wort Gottes über Israels Erfahrung…