Gott Von Christoph Schwöbel »Woran du nun … dein Herz hängst und verlassest, das ist eigentlich dein Gott.« So hat…
Verena Pfenninger-Stadler, Dienst an der Sache und Weiblichkeit. Ein Beitrag zur Theologinnenfrage (1931): „Die Frau, die in das Berufsleben eintritt, muss zuerst, will sie bestehen, jedenfalls die Formen übernehmen, welche sie vom Manne vorgebildet findet. Erst, wenn die Frau die volle Freiheit und Selbständigkeit in der Ausübung ihres Berufes hat, ist die Möglichkeit gegeben, dass sie, ihrer besonderen Eigenart gemäß, vielleicht einmal an neuen Gestaltungen ihres Berufes mitarbeiten kann. Solange sie, wie heute vielerorts, noch dazu gebraucht wird, dem männlichen Kollegen Handlangerdienste zu tun, ist eine solche Entwicklung einer durch die Frau beeinflußten Form des Berufes jedenfalls nicht möglich. Und eine von Anfang an gegebene Beschränkung des weiblichen Theologinnenberufes auf die für eine Frau besonders geeigneten Seiten dieser Tätigkeit ist jedenfalls nicht möglich. Die Frau kann sich doch nicht vom Manne diktieren lassen, welches die ihr besonders naheliegenden Seiten ihres Berufes sind!“
Dienst an der Sache und Weiblichkeit. Ein Beitrag zur Theologinnenfrage[1] Von Verena Pfenninger-Stadler Es soll hier von der Theologinnenfrage gesprochen…
Günther Franz über den Bauernkrieg 1524/25: „Der gemeine Mann wandte sich vielfach, von Luther enttäuscht, den Sekten zu oder stand nunmehr gleichgültig beiseite. Der Bauer schied auf Jahrhunderte aus dem geistigen und politischen Leben Deutschlands aus. Über den tatsächlichen Verlauf hinaus bedeutet daher der Bauernkrieg einen Einschnitt in der Entwicklung der Reformation.“
Bauernkrieg 1524-25 Von Günther Franz 1. Vorgeschichte a) Der erste Bauernkrieg in Europa, der mehr als ein örtlicher Aufstand war,…
Elazar Benyoëtz, Gottes Wege: „Gottes Wege sind unerforschlich, nicht aber der Weg zu Ihm – Gottes Wille ist verborgen, des Schöpfers Absicht offenbar – Dass Sein Wille geschehe, ist mein Wunsch, nicht mein Wille – Gottes Ferne ist es, die den Menschen so nahe geht“
Gottes Wege Von Elazar Benyoëtz Um Gott zu suchen, muß man den Weg zu ihm schon gefunden haben »Zu dem…
Kornelis Heiko Miskotte, Zeugnis über den Gemeindeaufbau (Het Getuigenisgeschrift von Gemeenteopbouw, 1942): „Diese eine, heilige, katholische Kirche erkennen wir überall dort, wo, sei es unter einer anderen Ordnung, mit einem anderen Gottesdienst oder abweichenden Meinungen, eine Gemeinde Ihn bekennt als unseren einzigen Priester, unseren höchsten Propheten und unseren ewigen König, und folglich von Seinem Trost und Seiner Ermahnung, Seiner Verheißung und Seinem Gebot lebt, indem sie Seine Wiederkunft in Herrlichkeit erwartet.“
Zeugnis über den Gemeindeaufbau (Het Getuigenisgeschrift von Gemeenteopbouw, 1942)1 Von Kornelis Heiko Miskotte I Wir glauben und bekennen, dass die…
John H. Yoder über Pazifismus (1996): „Die Argumentation der Kriegsbefürworter stellt die politische Realität falsch dar, indem sie das ideale Schema des gerechten Krieges verwendet, das nicht dem entspricht, was Politiker und Soldaten wirklich tun. Ein großer Teil des militärischen Denkens ist ‚realistisch‘ in dem Sinne, dass es keine moralische Verpflichtung jenseits des nationalen Interesses und keine Beschränkung auf das, was zum Sieg nötig ist, anerkennt. Vieles ist ‚kreuzzüglerisch‘ in dem Sinne, dass die Teilnehmer glauben, dass Gott besonders auf ihrer Seite ist und dass ihre Gegner nicht den gleichen Status wie Menschen haben.“
Pazifismus Von John H. Yoder „Pazifismus“ ist ein Begriff neueren Datums, der jede moralische oder politische Position bezeichnet, der zufolge…
Stewart W. Herman über ein Gespräch mit Hans Joachim Iwand vom September 1945: „Iwand is unusually energetic and imaginative in his work. For instance, although there is not a single church left in Dortmund, he is reopening a church in a large room which was formerly a communal kitchen.“
Stewart Winfield Herman, Jr. (1909-2006) war ein US-amerikanischer lutherischer Pastor und späterer Gründungspräsident der Lutheran School of Theology in Chicago…
Karl Barth über Eduard Thurneysen (1935): „Er versteht die Kunst, einen Gedanken, ein Tun oder Verhalten so abzulehnen, dass der Andere sich dabei aufs stärkste aufgenommen fühlt und sich gerade so etwas sagen lassen kann, was er sich, bloß von außen kritisiert, nimmermehr sagen lassen würde. Es gleicht so sein Studierzimmer – und doch auch seine Schau von Kirche und Welt – der Arche Noahs, die allerlei Tiere besteigen und dann bis auf weiteres gerettet, im Zeichen des Himmel und Erde verbindenden Bogens wieder verlassen durften. Man könnte fragen: wo er diese Art empfangen und gelernt habe? Die für ihn eindrucksvollsten Gestalten seiner Jugend und Studienzeit waren der große Seelsorger Christoph Blumhardt d.J. in Bad Boll und – der in seiner Art ebenfalls große Versteher unter den Theologen – Ernst Troeltsch.“
Über Eduard Thurneysen (1935) Von Karl Barth Die theologische Arbeit Eduard Thurneysens ist in ihren Anfängen hervorgewachsen aus den Motiven…
Johannes Hamel, Was heißt Gegenwart Christi in der säkularen Welt? (1964): „Wo immer also die Christenheit den Herrn des Alls allein im Gekreuzigten sucht und im Glauben findet, wird sie – ihr selbst zum Wunder – Schritt für Schritt erleuchtete Augen dafür bekommen, dass alles Geschehen von dem zielbewusst gelenkt wird, auf dessen Offenbarung die Schöpfung und sie mit ihr zugeht. Diese, seine Gegenwart im Evangelium begleitende Anwesenheit des Herrn entzieht sich freilich einem Sehenwollen, das das Künftige vorwegnehmen möchte: wir werden Ihn sehen, wie Er ist. Wo immer aber Christen der Versuchung erliegen, den gegenwärtigen Gott im Weltgeschehen zu finden und haben zu wollen, werden sie mit Blindheit geschlagen und blind durch die Geschichte tappen, weil sie das Skandalon des Kreuzes nicht wahrhaben wollen.“
Was heißt Gegenwart Christi in der säkularen Welt? (1964) Von Johannes Hamel I. Die Frage nach Gottes offenbarem Handeln im…