Werner H. Schmidt, Der Glaube an den Schöpfer: „Schöpfung ist auf Geschichte, damit auf Veränderungen hin offen, ja kann als »Neu-Schöpfung« erwartet werden. So ist Schöpfung nicht allein auf Vergangenheit und Gegenwart bezogen, kann vielmehr zum Inhalt von Hoffnung werden, sich auf kommendes Neues ausrichten: »Siehe, ich schaffe Neues« (Jes 43,18f.), »einen neuen Himmel und eine neue Erde« (Jes 65,17; vgl. 66,22; 2 Petr 3,13; Apk 21).“

Der Glaube an den Schöpfer Von Werner H. Schmidt I. Der Sprecher als Geschöpf »Ich danke dir, daß ich so…

Henri Caffarel, Das innere Gebet – Begegnung mit Christus (Weil Du Gott bist): „Wer beten will, muss entschlossen das Evangelium in die Hand nehmen und es nicht mehr loslassen, sondern täglich darauf zurückkommen. Je mehr die Jahre vergehen, desto mehr wird das Antlitz Christi an­schauliche Züge annehmen und desto mehr wird der Beter die «Gabe Gottes» zu schätzen wissen.“

Das innere Gebet – Begegnung mit Christus Von Henri Caffarel Wir wollen einen ersten Aspekt des inneren Gebets erwägen: «Das…

Abraham Joshua Heschel, Die Bibel ist unsere Bestimmung (1969): „Ihre Kraft lässt nicht nach. In der Tat steht sie noch ganz am Anfang seiner Laufbahn, die volle Bedeutung ihres Inhalts hat kaum die Schwelle unseres Verstandes berührt; wie ein Ozean, auf dessen Grund unzählige Perlen liegen, die darauf warten, entdeckt zu werden, so ist ihr Geist noch zu entfalten.“

Die Bibel ist unsere Bestimmung Von Abraham Joshua Heschel Was ist das Besondere am jüdischen Leben? Die Tatsache, dass wir…

Julius Schniewinds Predigt über Hebräer 10,35-36 (1935): „Das Bekenntnis zu dem, der uns gleich ward ganz und gar, heißt Lobpreis Christi! Da hört dann alles Ungewöhnliche, Auffällige und Groß­artige vollständig auf, aber auch alles Sich-Quälen, Sich-Sorgen, alles Sich-Verstellen darf aufhören, alle Selbsttäuschung und Illusion, wo wir mit ihm selbst, mit Jesus, den Weg des Glaubens gehen, den Weg, den er uns eröffnet hat durch sein eigenes Leben, Leiden und Sterben.“

Predigt über Hebräer 10,35-36 Von Julius Schniewind „Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber ist…

Hans Joachim Iwand, Die Gegenwart des Kommenden. Eine Auslegung von Lukas 12 (1954): „Jahr um Jahr wird das Evangelium vom reichen Kornbauern am Erntedankfest verlesen. Mitten hinein in die Freude und das Glück über die Ernte, eine Freude, die wir wohl alle verstehen, denn wir haben erfahren, was Hunger und Hungersnot bedeu­tet — aber mitten hinein in dieses Glück der Geborgenheit erklingt eine Warnung. Der Tod wird sichtbar als Grenze aller unserer Möglichkeiten des Sammelns und Sorgens. Das Erntefest und und der Tod — das ist eine seltsame Zusammenstellung.“

Die Gegenwart des Kommenden. Eine Auslegung von Lukas 12 Von Hans Joachim Iwand I Es lief das Volk zu und…

Heinrich Albertz, Was meine ich, wenn ich das Vaterunser bete? (1981): „«Vater unser». Ich kann es nur meinen, weil der Sohn der Maria es so gemeint hat. Er führt uns dann durch die Bitten, die wir sprechen sollen und die die ganze Welt umschließen, die große und die kleine, und seinen Himmel und seine Erde. Aber er lässt sie uns sprechen – welches tägliche Wun­der – so wie die Kinder mit ihrem Vater sprechen und der Vater mit seinen Kindern spricht.“

Was meine ich, wenn ich das Vaterunser bete? Von Heinrich Albertz Zuerst: Wenn ich es allein und für mich bete,…