Was ist Kirchengeschichte? „Ich plädiere dafür, auf eine Gegenstandsbestimmung der ‚Kirchengeschichte‘ zu verzichten und stattdessen von Kirchengeschichten zu sprechen. Diese Kirchengeschichten werden für das Leben der Kirche, für die kirchliche Praxis der Gegenwart geschrieben. Eine Kirchengeschichte wird als (pragmatische) Humangeschichte (historia humana) und nicht als göttliche Geschichte (historia divina) bzw. heilige Geschichte (historia sacra) erzählt. Göttliche Handlungen werden also nicht aufgenommen, eine Kirchengeschichte ist keine profetisch-anamnetische Gottesrede/Gottesgeschichte.“

Was ist Kirchengeschichte? Von Jochen Teuffel 1. Definitionsversuche Was ist Kirchengeschichte? Diese Frage lässt sich stellen. Ich möchte jedoch keine…

Thomas Merton: „In Christus“ leben heißt, in einem genauso großen Geheimnis leben, wie es die Menschwerdung ist. Es ist etwas ganz Ähnliches. Denn so wie Christus in seiner einen Person die beiden Naturen von Gott und Mensch in sich vereint, so wohnt er auch in uns und vereint uns innerlich mit sich selbst, wenn er uns zu seinen Freunden macht. Indem er in uns wohnt, wird er sozusagen unser höheres Selbst, denn er hat unser innerstes Selbst mit sich selbst vereint und in eins gesetzt.

In Christus leben Von Thomas Merton Jeder Christ macht sich eine Vorstellung von Gott und von seiner Menschwerdung. Christus-Nachfolge aber…

Hans Ferdinand Fuhs, Die Vision von der Auferweckung Israels: Ezechiel 37,1-14 (1988): „Das ist kein billiger Trost, nicht blo­ßer Appell zur Hoffnung wider alle Hoffnung. Das Ausmaß des Verder­bens, in das sein Volk durch eigene Schuld geraten ist, sieht Ezechiel vermutlich deutlicher und realisti­scher als manche seiner Leidensge­nossen. Ja, das Volk Jahwes ist tot. Die Klage der Gemeinde besteht zu Recht. Aber warum stößt ihre Klage ins Leere, verharrt sie in Resignation? Warum hat die kla­gende Gemeinde den Adressaten ih­rer Klage vergessen oder verloren?“

Im Hinblick auf die anstehende Pfingstpredigt eine Auslegung von Ezechiel 17,1-14 von Hans Ferdinand Fuhs: Die Vision von der Auferweckung…

Abraham Joshua Heschel über die Bibel und die Welt (God in Search of Man, 1955): „Die Bibel ist die ewige Bewegung des Geistes, ein Meer an Bedeu­tung, dessen Wogen an dem jä­hen und steilen Felsufer menschlicher Schwäche emporbranden und dessen Echo bis in die Ausweglosigkeit menschlichen Kampfes mit der Verzweif­lung hineindringt.“

Bibel und Welt Von Abraham Joshua Heschel Ist die Bibel eine Illusion? Wir haben über den Begriff der Prophetie gesprochen…

Hans Joachim Iwand über Taten der Nächstenliebe: „Durch die Liebe wird der Mensch so ausgeliefert an die Not des Nächsten, dass diese Not Hände und Arme, Geist und Gemüt bis ins Letzte und Innerste be­wegt, dass die Taten nichts anderes sind als die Zeichen unseres Bewegtwerdens von der Not des Nächsten. Die Not des Nächsten regiert uns. Wir haben nicht mehr ein steinernes Herz, sondern ein fleischernes Herz, wir fühlen die Not mit, wir leiden unter ihr, zer­brechen unter ihr, und sie schafft durch uns Werke, die dem Näch­sten helfen.“

Über Taten der Nächstenliebe Von Hans Joachim Iwand Tat heißt: Der Nächste braucht mich. Tat heißt: Wenn es niemand gäbe,…