Theologie und Psychologie in der Erforschung der Glaubensentwicklung Von James W. Fowler In diesem Heft, welches der Herausforderung des Glaubens…
Michael Sandel, Wer reich und mächtig ist, ist gut. Die Tyrannei der Leistung und die Politik der Demütigung: „Wir sehen Erfolg in einer Weise, wie die Puritaner Erlösung betrachteten – nicht als etwas, das von Glück oder Gnade abhängig ist, sondern als etwas, das wir uns durch eigene Anstrengung und Mühe verdienen. Das ist der Kern der meritokratischen Ethik. Sie rühmt die Freiheit – die Fähigkeit, mein Schicksal vermöge harter Arbeit zu steuern – und die Verdienste. Wenn ich dafür verantwortlich bin, dass ich einen hübschen Anteil weltlicher Güter angehäuft habe – Einkommen und Vermögen, Macht und Prestige –, dann muss ich mir das verdient haben. Erfolg ist ein Zeichen der Tugend. Mein Wohlstand steht mir zu.“
Wer reich und mächtig ist, ist gut. Die Tyrannei der Leistung und die Politik der Demütigung Von Michael Sandel In…
Karl Barth über die Komponisten des 18. Jahrhunderts und deren Musik (Die protestantische Theologie des 19. Jahrhunderts): „Es gibt auch auf dem Gebiet der Musik etwas noch Größeres oder jedenfalls Sprechenderes als jene Freiheit. Es ist dann auf dem Plan, wenn der vollen musikalischen Freiheit gegenüber das nicht aufzuarbeitende und auch durch kein irdisches Spiel aufzuhebende Rätsel der menschlichen Existenz wieder sichtbar wird und wenn dann das Spiel der ganz Ton gewordenen, der ganz humanisierten Klänge, wie das Meer an ein Felsenufer zu branden scheint, immer noch das Meer, aber nun das Meer nicht in einer letztlich doch nur scheinbaren Unendlichkeit, sondern in seiner wirklichen Endlichkeit.“
Über die Komponisten des 18. Jahrhunderts und deren Musik Von Karl Barth Und nun schließen wir unseren Überblick über die…
Tagesgebet zum vorletzten Sonntag im Kirchenjahr, 19. November 2023
Herr Jesus Christus,Wenn Du kommst,hältst Du Gericht über die Welt.Mit unseren Worten und Tatenkönnen wir vor Dir nicht bestehen.So schau…
Oskar Söhngen, Luthers Theologie der Musik: „Jedes Geschöpf, jedes geschaffene Ding hat den Zweck, Gott auf seine eigene Art und Weise zu preisen. Das gilt auch für die Musik. Musik erfüllt ihren Zweck nur dann, wenn sie vollständig und ausschließlich Musik ist. Beschränkungen des Gebrauchs von Musik (z. B. sie nur im Gottesdienst zuzulassen) sind ungerechtfertigte Eingriffe in Gottes Schöpfung. Wenn Musik Gottes Schöpfung ist, sind wir nicht befugt, sie in „gute“ und „schlechte“ oder „heilige“ und „weltliche“ Musik zu unterteilen.“
Luthers Theologie der Musik (Luther’s Theology of Music) Von Oskar Söhngen 1. Es sollte nicht nötig sein, zu beweisen, dass…
Julius Schniewind über das Weltgericht nach Matthäus 25,31-46 (NTD, 1936): „Das Weltgericht geht allenthalben nach den Werken. Dabei wird ausdrücklich überall gesagt, daß alle Christen in dies Gericht eingeschlossen werden. Weder kann der Christ sich über den Juden, noch der Jude sich über den Heiden erheben, noch ein Frommer über die Unfrommen, noch ein Apostel über die einfachen Christen.“
Das Weltgericht Matthäus 25,31-46 Von Julius Schniewind 31 Wenn aber „der Menschensohn kommen wird“ in feiner Herrlichkeit und „alle Engel…
Johannes Brenzs Luther-Lob in der Vorrede seines Kommentars zum Galaterbrief (1546): „Ich wollte hier öffentlich bezeugen, daß ich diesen Mann als Gottes Werkzeug anerkenne und zugleich als meinen Lehrer und an seiner Lehre festhalte.“
Über Martin Luther Von Johannes Brenz Es ist der christlichen Kirche bekannt, daß Gott den verehrten Vater Dr. Martin Luther…
Welche Sterbehilfe ist für Christen angebracht? Zwölf Thesen: „Sich einen vermeintlich guten Tod ertöten zu wollen gibt dem Tod als lebensvernichtende Macht Recht und findet damit nicht den Glauben an die leibliche Auferstehung von den Toten mit Christus. Im Mich-selbst-töten(-lassen) kann ich mich vor Gott nicht ins Gebet nehmen und sprechen: ‚Dein Wille geschehe.'“
Beim heutigen t-Gespräch in unserem Gemeindehaus zur Frage „Welche Sterbehilfe ist für Christen angebracht“ habe ich folgende Thesen entfaltet: Hier…
Hans Joachim Iwand zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945: „Eigentlich müsste man denken, dass wir Überlebenden jedes Glied dieses so hart getroffenen Volkes, wenn es zurückkehrt oder unter uns lebt, in ganz besonderer Weise ehren müssen. Es sind ja die letzten Lebenden, an denen wir noch etwas gutmachen können, nicht gutmachen im ewigen, aber doch im zeitlichen Sinn. Ich sehe es immer als eine besondere Gnade an, wenn einer von ihnen, der dies überstanden hat, unser Haus betritt.“
Zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945[1] Von Hans Joachim Iwand Als die Judenverfolgung in Deutschland begann, haben wir…