Die Zukunft Israels (Römer 11, 11-32) Von Christoph Ernst Luthardt „Ich sage nun: doch nicht gestrauchelt sind sie, damit sie … Mehr
Kategorie: Theologie
Hans-Georg Gadamers Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925): „Menschlich hat Tillich es eigentlich besser gemacht als wir. Meine Reserve gegenüber Tillich bezog sich auf seine intellektuelle »Leichtfüßigkeit«, auf seine Schnelligkeit, mit der er Positionen variierte; er war ja ungeheuer schlagfertig, hatte eine hohe dialektische Gewandtheit, aber der ganze Stil seines Denkens war in meinen Augen formal.“
Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925) Von Hans-Georg Gadamer Tillich kam als Extraordinarius nach Marburg, das war wohl … Mehr
Gerhard Friedrich, Zion in der Bibel: „Christus ist der Eckstein in Zion. Wer auf ihn gegründet ist, wird im Gericht nicht zuschanden. War Sinai der unnahbare Berg der Furcht und des Zitterns, so ist der Berg Zions der Ort der Gnade und der festlichen Freude.“
Zion in der Bibel Von Gerhard Friedrich Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Zion kann die Burg, vielleicht aber auch … Mehr
Werner Schmauch über die Kirche für die Welt. Zehn Thesen zur Bergpredigt (1957): „Im Gehorsam gegenüber diesem Ruf werden Menschen aus der selbstherrlichen Existenz befreit zur Proexistenz für den Anderen, für Erde und Welt. Diese Existenz ist kein Status, sondern als konkrete Annahme des Evangeliums eschatologisches Ereignis. Auch die Jüngergemeinde existiert nur im Vollzug dieses Gehorsams, in der Proexistenz, in der Überwindung der Welt durch Hingabe an sie.“
Kirche für die Welt. Zehn Thesen zur Bergpredigt Von Werner Schmauch 1. Die Bergpredigt ist nicht ethisches Gesetz unter einer … Mehr
Hans W. Frei, Die „wörtliche Lesung“ der biblischen Erzählung in der christlichen Tradition: Dehnt sie sich oder bricht sie? (The „Literal Reading“ of Biblical Narrative in the Christian Tradition. Does it Stretch or Will it Break?): „Wie sieht es mit der Zukunft der ‚wörtlichen Lesung‘ aus? Je weniger sie in der Theorie verstrickt ist und je fester sie nicht in einer narrativen (literarischen) Tradition, sondern in ihrem primären und ursprünglichen Kontext verwurzelt ist, d. h. in der ‚Regel‘ einer religiösen Gemeinschaft für eine getreue Lektüre, desto deutlicher wird sie wahrscheinlich in Erscheinung treten und desto stärker, aber auch flexibler und geschmeidiger wird sie wahrscheinlich sein.“
Hans Frei (1922-1988) ist als Theologe in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl er in den USA äußerst einflussreich gewesen ist. Hier … Mehr
Blaise Pascals Memorial (1654): „Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht. Feuer »Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs«, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewißheit, Gewißheit, Empfinden: Freude, Friede. Gott Jesu Christi Deum meum et Deum vestrum.“
Memorial Von Blaise Pascal Jahr der Gnade 1654 Montag, den 23. November, Tag des heiligen Klemens, Papst und Märtyrer, und … Mehr
Martin Kähler, Der sogenannte historische Jesus und der geschichtliche, biblische Christus (1892): „Die erste Tugend echter Geschichtsforschung ist die Bescheidenheit; Bescheidenheit kommt von Bescheid wissen; und wer Bescheid weiß mit geschichtlichen Tatsachen und Quellen, der lernt Bescheidenheit, sowohl im Wissen als auch im Verstehen. Wir besitzen keine Quellen für ein Leben Jesu, welche ein Geschichtsforscher als zuverlässige und ausreichende gelten lassen kann. Ich betone: für eine Biographie Jesu von Nazareth von dem Maßstabe heutiger geschichtlicher Wissenschaft.“
Der sogenannte historische Jesus und der geschichtliche, biblische Christus Von Martin Kähler Der sogenannte historische Jesus Meinen Mahnruf kann und … Mehr
Johann Baptist Metz, Theologie als Biographie. Eine These und ein Paradigma: „Biographisch soll eine solche Theologie heißen, weil die mystische Biographie der religiösen Erfahrung, der Lebensgeschichte vor dem verhüllten Antlitz Gottes, in die Doxographie des Glaubens eingeschrieben wird. Biographisch ist sie auch, insofern sie nicht eine monomane Ableitungstheologie ist, die sich ihre Stimmigkeit und Unwiderleglichkeit letztlich um den Preis der Tautologie erkauft, sondern begrifflich abgekürzte und verdichtete Erzählung der Lebensgeschichte vor Gott.“
Theologie als Biographie. Eine These und ein Paradigma[1] Von Johann Baptist Metz I. Die These Die katholische Theologie in der … Mehr
Albrecht Grözinger, Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit: „Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir ihn den Menschen nicht als eine wie auch immer geartete Notwendigkeit andienen. Ins Positive gewendet: Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir in einer Sprache der Anmutung sein Ankommen erwarten. Dies ist der unverfügbare Sinn, von Gott zu sprechen.“
Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit Von Albrecht Grözinger I. Die homiletische Diskussion der letzten fünfzig Jahre … Mehr