Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 10: „Ich glaube an die Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das … Mehr
Kategorie: Theologie
Karl Barth, Warum führt man den Kampf nicht auf der ganzen Linie? Der Fall Dehn und die ‚dialektische‘ Theologie (1932): „Dürfte es nicht möglich sein, dass man auch zur Fortführung des Falles Dehn nun allseitig an die theologische Arbeit ginge und daß dabei aus der Fortführung eine Erledigung werden könnte? Dürfte nicht sogar der in dieser Sache offenbar besonders grimmige Kollege Hirsch in Göttingen mit mir einig darin werden, dass es an der Zeit wäre, diesen Streit aus dem Bereich der Straße auf ein unser aller und vor allem der evangelischen Theologie würdiges Niveau zu erheben? Ich fürchte, daß er und ich uns weder theologisch noch politisch je verständigen werden. Ich hoffe aber, dass sein und mein primäres Interesse der Theologie und nicht der Politik gehört.“
Warum führt man den Kampf nicht auf der ganzen Linie? Der Fall Dehn und die ‚dialektische‘ Theologie Von Karl Barth … Mehr
Fridolin Stier im Gebet: „aber du bist mir größer / erhaben darüber / dein Leben durchpulst das All der Dinge / aber du trägst es in Händen …“
5. April 1980 Ostersamstag Mein Gott! DU bist du mir,DU ruf ich dich –Person zu PersonIch – Dusprech ich zu … Mehr
Hans Joachim Iwand, Über den Verlust der theologischen Existenz heute (1953): „Wir haben nach 1945 nichts Eiligeres zu tun gehabt (und zwar unter dem Segen der liberalen, der sogenannten ‚freien Wissenschaft‘), als unsere Häuser noch mal mit demselben Stroh zu decken, das uns eben über dem Kopf in Flammen aufging, denn wir sind offenbar nicht gewillt (als Wissenschaftler nicht willens) zu sehen, dass das längst fällige Gericht über den modernen Wissenschaftsbegriff, der kein Wahrheitszeugnis mehr abgibt, von Gott her, d. h. notwendig und nicht durch Zufall erfolgt ist. Gott muß abreißen, ehe er aufbaut. Von ihm her sollten wir begreifen, was durch seine Gerichte niedergelegt worden ist. Wir sollten bereit sein, uns mit dem 19. Jahrhundert kritisch auseinanderzusetzen, und nicht die Sünden unserer Väter, über die ein solches Gericht ergangen ist, wiederholen.“
Über den Verlust der theologischen Existenz heute Von Hans Joachim Iwand I. Es sind zwei Fragen, oder sagen wir lieber, … Mehr
Karl Barth über Systematische Theologie (1960): „Im übrigen lebt sie von der Wahrheit der Botschaft, an die sie sich selbst und die Kirche dauernd zu erinnern hat. Sie kann die Wahrheit des Wortes Gottes weder direkt noch indirekt beweisen wollen. Sein Sieg und Triumph intra et extra muros ecclesiae kann nicht ihr Werk sein. Sie hat seine Wahrheit nur eben in ihrer besonderen Weise – indem sie sich selbst daran hält – zu bezeugen. Sie hat nur eben auf deren Selbstbeweis zu vertrauen. Dieses Vertrauen ist ihre (‚apologetische‘) Kraft im Verhältnis zu den sämtlichen christlichen und nichtchristlichen Denkformen, Ideologien, Mythen, Weltanschauungen und Religionen. In diesem Vertrauen kann und darf sie ihnen allen, ihrer eigenen Sache gewiss und gerade darum offen, verständnisvoll und geduldig, in großer Hoffnung im Blick auf die noch in ihnen befangenen Menschen begegnen. In diesem Vertrauen bemüht sie sich, inmitten der übrigen Wissenschaften ihrem eigenen Gesetz getreu, womöglich gleich gründliche und saubere intellektuelle Arbeit zu tun.“
Systematische Theologie Von Karl Barth Wenn ich mir Rechenschaft darüber zu geben versuche, wie ich eigentlich gerade auf die systematische … Mehr
Karl Barth, Die Theologische Fakultät (500 Jahre Universität Basel): „Die Bibel redet — der Name ist unvermeidlich, weil er die Sache selbst ist — von Jesus Christus. Dieser Ursprung der Theologie (man kann auch sagen: das «Evangelium») ist wie der Ursprung so auch der Gegenstand der Theologie. In der selbstverständlichen Bindung an ihn ist sie aber nach allen Seiten freie Forschung und Lehre — «über meiner Mütze nur die Sterne» —, nimmt sie keine Vorschriften und Weisungen von keiner Seite entgegen, dient sie auch der Kirche in der Unabhängigkeit ihrer eigenen Verantwortlichkeit. Und weil der «Gott», von dem sie ihren Namen hat, kein Diktator ist, kann sie sich auch ihrerseits nicht diktatorisch gebärden. Nur durch seinen Gegenstand gebunden, aber auch befreit, kann und will der theologische Lehrer nur im selben Sinn freie Schüler erziehen und haben.“
Die Theologische Fakultät Von Karl Barth Man hat mich eingeladen, an dieser Stelle etwas von der Theologischen Fakultät unserer nun … Mehr
Karl Barth über die Freude und Schönheit der Theologie (Kirchliche Dogmatik): „Man kann nur gerne, mit Freuden Theologe sein oder man ist es im Grund gar nicht. Grämliche Gesichter, verdrießliche Gedanken und langweilige Redensarten können gerade in dieser Wissenschaft unmöglich geduldet werden.“
Über die Freude und Schönheit der Theologie Von Karl Barth Es darf hier gewiß einmal hingewiesen werden auf die Tatsache, … Mehr
Karl Rahner, Gott meines Lebens: „Aber was sage ich denn, wenn ich dich meinen Gott, den Gott meines Lebens nenne? Sinn meines Lebens? Ziel meiner Wege? Weihe meiner Taten? Gericht meiner Sünden? Die Bitterkeit meiner bitteren Stunden und mein geheimstes Glück? Kraft, die meine Kraft mit Ohnmacht schlägt?“
Gott meines Lebens Von Karl Rahner Mit dir will ich reden, und was kann ich da anderes reden als von … Mehr
Karl Barth über das Oberlicht in der Theologie (Einführung in die evangelische Theologie): „Rechte, brauchbare theologische Arbeit ist dadurch ausgezeichnet, dass sie in einem Raum geschieht, der nicht nur offene Fenster zu dem sie umgebenden Leben der Kirche und der Welt hin, sondern vor allem und entscheidend Oberlicht hat, will sagen: offen ist vom Himmel, von Gottes Werk und Wort her, und offen zum Himmel, zu Gottes Werk und Wort hin.“
Über das Oberlicht in der Theologie Von Karl Barth Rechte, brauchbare theologische Arbeit ist dadurch ausgezeichnet, dass sie in einem … Mehr