„Was ist Wahrheit?“ Vom geschichtlichen Begriff der Wahrheit Von Hans Freiherr von Soden In einem Buch, das vor einigen Jahren … Mehr
Kategorie: Theologie
Heinrich Fries über John Henry Newman (1801-1890): „Wenn wir, so meint Newman, warten wollten, bis wir für unser Handeln und unsere Entscheidungen einen logisch evidenten Beweis haben, so würden wir nie zum Handeln kommen: ‚Life is for action.‘ Diese Grunderfahrung wendet Newman auch für den Bereich des Glaubens an Gott und seine Selbsterschließung in der Offenbarung an. Der Glaube ist kein Schluß aus evidenten Prämissen, keine Folgerung auf Grund strikter Beweise, sondern ein spezifischer Akt, der sich auf Realität bezieht, er ist reale Zustimmung.“
John Henry Newman (1801-1890) Von Heinrich Fries „John Henry Newman war Ungezählten ein Bringer des geistigen Lebens, ein geistlicher Führer, … Mehr
Karl Barth über die theologische Fakultät und das Studium der Theologie (1962): „Was den Beruf des Pfarrers betrifft, so ist zu bedenken: Er ist weder ein einträglicher, noch ein bequemer, noch ein glanzvoller Beruf. Ohne die Bereitschaft, ein Leben lang in Geduld energisch zu bleiben, ohne eine ehrliche Aufgeschlossenheit für den Nächsten jeden Standes und jeder Charakterart, ohne eine ebenso ehrliche Dienstwilligkeit, ohne eine weitgehende Freiheit von egozentrischen und besonders auch von ideologischen Voreingenommenheiten und ohne die Entschlossenheit zur Hingabe an eine Sache, deren Ehre und Lohn nur selten und nur spärlich sichtbar werden können, ist das Amt eines Pfarrers weder freudig noch nützlich durchzuführen.“
Theologische Fakultät Von Karl Barth I. 1. Die theologische Wissenschaft bezieht sich in ähnlicher Weise auf den christlichen Auftrag der … Mehr
Gisbert Greshake über Ewigkeit und ewiges Leben: „Wer im Glauben und in der Nachfolge Christi steht, darf wissen, dass nicht nur seine Zeit und das, was in ihr geschieht, gerettet und bewahrt wird, sondern dass er schon jetzt einen ersten anfanghaften und dann einmal den vollendeten Anteil besitzt am ewigen Leben, das heißt an der alles umfassenden Seinsfülle Gottes.“
Ewigkeit/Ewiges Leben Von Gisbert Greshake 1. Die „Zeit“ Gottes Ewigkeit, ewiges Leben sind in der Hl. Schrift und in der … Mehr
Paul Althaus über Werner Elerts theologisches Werk (1955): „Wir danken Gott dafür, dass wir, die Fakultät, die Universität, Werner Elert durch mehr als ein Menschenalter gehabt haben. Wir sind stolz darauf, dass dieser große Theologe und Lehrer der unsere war, dass sein Name mit dem unseres Erlangen für immer verbunden ist. Sein Werk wird seinen Dienst in Wissenschaft und Kirche auf lange hinaus weiter tun. Gott der Herr wolle es dazu segnen! Er schenke unserer Fakultät und Universität, der theologischen Wissenschaft und der Christenheit auch hinfort immer wieder Forscher und Lehrer voll Geist und Kraft!“
Werner Elerts theologisches Werk Von Paul Althaus Eine Gedenkfeier wie diese, zu der die Theologische Fakultät eingeladen hat, ist in … Mehr
Fortschritt am Ende?! Wenn sich Gesellschaft auf der Verliererseite wiederfindet – Studientag des Prackenfelser Kreises am 25. Januar 2025 in der Zentrale des kda Bayern Nürnberg
Fortschritt am Ende?! Wenn sich Gesellschaft auf der Verliererseite wiederfindet.Studientag des Prackenfelser Kreises am 25. Januar 2025 in der Zentrale … Mehr
Karl Barth über das ewige Leben: „Das «ewige» Leben ist kein anderes, zweites hinter unsrem jetzigen Leben, sondern eben dieses, aber in seiner uns jetzt und hier verborgenen Kehrseite, so wie Gott es sieht: in seinem Verhältnis zu dem, was er in Jesus Christus für die ganze Welt und so auch für uns getan hat. Wir warten und hoffen also — auch im Blick auf unsern Tod — darauf, mit Ihm (dem von den Toten auferstandenen Jesus Christus) offenbar zu werden in der Herrlichkeit des Gerichtes, aber auch der Gnade Gottes.“
Brief an Werner Rüegg, Hombrechtikon (Kanton Zürich), 1961 Von Karl Barth Basel, 6. Juli 1961 Sehr geehrter Herr Rüegg! Sie … Mehr
Eberhard Jüngel, Der Geist der Hoffnung und des Trostes. Zur Begründung des eschatologischen Lehrstücks vom Reich der Freiheit: „Der Geist der Hoffnung und des Trostes bejaht die Begrenzung des menschlichen Daseins durch Anfang und Ende, indem er dem so begrenzten Menschenleben ewige Zukunft verheißt, und identifiziert den Zwang zum Drang des Menschen in die Verhältnislosigkeit als die das Nichts über Gottes gute Schöpfung heraufbeschwörende Sünde. Nicht die Grenzen des Menschseins machen das menschliche Dasein nichtig, sondern der grenzenlose Drang des Menschen zur Selbstverwirklichung, der als solcher das menschliche Dasein verhältnislos und beziehungslos macht, ist der Grund der Nichtigkeit des menschlichen Daseins.“
Der Geist der Hoffnung und des Trostes. Zur Begründung des eschatologischen Lehrstücks vom Reich der Freiheit[1] Von Eberhard Jüngel 1.1 … Mehr
Ernst Wolf, Was wollte Luther eigentlich? (1966): „Darin, dass Christus sich des Sünders annimmt, dass er um seinetwillen sich erniedrigt, dass er für ihn eintritt, sich mit ihm solidarisch macht und ihn so den Mächten der Sünde und des Todes, der Herrschaft des Teufels entreißt, so den Menschen seiner eigenen, auch seiner religiösen Selbst-Sucht entnimmt, darin erweist sich Christus als «Herr des Lebens». Alles steht auf diesem «Artikel» des Glaubens an Christus: «Und wenn dieser Artikel wankt, so sind wir verloren».“
Was wollte Luther eigentlich? Von Ernst Wolf 1. Schrittweises theologisches Werden des Reformators Wenn die Lutherforschung den entscheidenden Durchbruch der … Mehr