Über die Fiktion Von Albrecht Grözinger „Fiktion“ ist in den Wochen um Weihnachten wieder verstärkt ein Thema in den digitalen … Mehr
Kategorie: Theologie
Michael Welker, Gott ist keine Zaubermacht. Über die Todesflut, falsche Allmachtsvorstellungen und eine unzerstörbare Hoffnung: „Die Kraft des Glaubens liegt nicht in der illusorischen Hoffnung, Gott könnte auf der Welt in Zukunft Seebeben verhindern. Sie liegt in dem Vertrauen, dass das unsägliche Leid, das über die betroffenen Menschen hereingebrochen ist, nicht in bloße Erfahrungen der Sinnlosigkeit, der Resignation und Verzweiflung treibt.“
Nach der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2024 schrieb der Systematiker Michael Welker in Sachen Theodizee: Gott ist keine Zaubermacht. Über … Mehr
Odo Casel, Das Mysterium der Menschwerdung: „Dringen wir gehorsam durch das Halbdunkel des Glaubens vor, dann erschließt sich uns schon jetzt das Licht Gottes. Dann erkennen wir in diesem mit Elend geschlagenen Menschen, dem Kinde von Bethlehem, dem Gekreuzigten von Golgotha, den König der Herrlichkeit, das göttliche Licht der Weisheit, die die Welt besiegende Macht Gottes.“
Das Mysterium der Menschwerdung Von Odo Casel Weihnachten ist nicht ein Fest edler Menschlichkeit, nicht eine Hingabe an Kindheitserinnerungen und … Mehr
Odo Casel, Krippe und Kreuz: „Das Fleisch Jesu Christi, seine Menschheit, ist der notwendige Durchgang zum Vater. Seine Krippe, sein Kreuz führen zur Herrlichkeit. Je mehr wir im Glauben seine Niedrigkeit umfassen, desto mehr wird sie transparent und lässt seine Herrlichkeit durchstrahlen, bis schließlich die volle Entschleierung seines Lichtes kommt.“
Krippe und Kreuz Von Odo Casel Im Mysterienglanz der heiligen Geburtsnacht unseres Herrn singt die Kirche: »Der Logos wurde Fleisch … Mehr
Karl Barth, Selbstdarstellung (1962): „Ich mag schwerhörig geworden sein, aber das diesen Bedingungen entsprechende, dem Herrn zu singende neue Lied hat meine Ohren bis jetzt nicht erreicht. Und so darf ich mich in aller Bescheidenheit vorläufig noch nicht für überholt und abgelöst halten. Aber wie dem auch sei: Dominus providebit. Mir bleibt nur übrig, der systematischen Theologie zu wünschen, dass sie (was auch aus meinem Beitrag werde) in der nächsten und in aller ferneren Zukunft die bescheidene, aber freie, kritische aber fröhliche Wissenschaft bleiben oder eben wieder werden möge, als die sie mir durch alle Peripetien und Anfechtungen hindurch lieb geworden und der Mühe wert gewesen ist.“
Der folgende Text von Karl Barth ist wohl zu nicht zu dessen Lebzeiten veröffentlicht worden: Selbstdarstellung (Juni 1962) Von Karl … Mehr
Kirsten Huxel über Jonathan Edwards‘ A Treatise Concerning Religious Affections (1756): „Die Affekte des Gnadenstandes zeichnen sich für Edwards dadurch aus, dass sie in einer geistgewirkten Erleuchtung des Herzens, einer neuen spirituellen Einsicht, Gotteserkenntnis und -liebe gründen, mit einem vollständigen Wandel der menschlichen Natur einhergehen, einen christusförmigen Charakter hervorbringen und sich in christlicher Praxis manifestieren.“
A Treatise Concerning Religious Affections, In Three Parts (amer.; Abhandlung über religiöse Affekte, in drei Teilen), Jonathan Edwards; EA Boston … Mehr
Karl Rahner, Gnade in den Abgründen (1962): „Wenn man ein Christ ist, hat man erst recht die Pflicht, sich über diesen Weihnachtszauber nichts vorzumachen. Denn ein Christ darf nicht ein Mensch sein, der mit frommen Sprüchen die erbärmliche Wirklichkeit des Menschenlebens zudeckt. Bei Gott nicht. Denn er hängt ja als Zeichen seines Glaubens ein Kreuz, einen Galgen, an dem ein Mensch angenagelt stirbt, an die Wände, die sein Dasein beengen. Und also kann für ihn Weihnachten auch nur den Anfang des Lebens bedeuten, das in dieser Welt an diesem Kreuz endet.“
Gnade in den Abgründen Von Karl Rahner Es ist kein Vergnügen, einen Leitartikel zu Weihnachten zu schreiben. Mit dem Lesen … Mehr
Hans von Soden, „Was ist Wahrheit?“ Vom geschichtlichen Begriff der Wahrheit (1927): „Wenn im Alten Testament immer wieder von Gott ausgesagt wird, dass er Wahrheit tue, wirke, bringe, so ist unter der Wahrheit Gottes zunächst nicht verstanden, dass er wirklich, tatsächlich Gott ist, also das ist, wofür er gehalten, und nicht irrig dafür gehalten wird, sondern dass er erfüllt, was man von ihm als Gott, weil er Gott ist, erwartet, dass er sich als mächtig, gütig, gerecht erweist, dass er die Zukunft bestimmt.“
„Was ist Wahrheit?“ Vom geschichtlichen Begriff der Wahrheit Von Hans Freiherr von Soden In einem Buch, das vor einigen Jahren … Mehr
Heinrich Fries über John Henry Newman (1801-1890): „Wenn wir, so meint Newman, warten wollten, bis wir für unser Handeln und unsere Entscheidungen einen logisch evidenten Beweis haben, so würden wir nie zum Handeln kommen: ‚Life is for action.‘ Diese Grunderfahrung wendet Newman auch für den Bereich des Glaubens an Gott und seine Selbsterschließung in der Offenbarung an. Der Glaube ist kein Schluß aus evidenten Prämissen, keine Folgerung auf Grund strikter Beweise, sondern ein spezifischer Akt, der sich auf Realität bezieht, er ist reale Zustimmung.“
John Henry Newman (1801-1890) Von Heinrich Fries „John Henry Newman war Ungezählten ein Bringer des geistigen Lebens, ein geistlicher Führer, … Mehr