Gott und die Ökonomie des Heiligen Geistes Von M. Douglas Meeks Sobald die Irrelevanz des Christentums öffentlich kritisiert wird, denkt … Mehr
Kategorie: Theologie
Martin Buber, Der Glaube des Judentums (1928): „Die Umkehr ist die größte Gestalt des ‚Anfangens‘. Wenn Gott zum Menschen spricht: ‚Öffne mir die Pforte der Umkehr so schmal wie eine Nadelspitze, und ich will sie so weit öffnen, daß Wagen einziehen können‘, oder wenn Gott zu Israel spricht: ‚Kehret um, und ich werde euch zu einer neuen Schöpfung umschaffen‘, zeigt sich uns in großer Klarheit der Sinn des menschlichen Anfangens. In der Umkehr ersteht der Mensch neu als Gottes Kind.“
Der Glaube des Judentums Von Martin Buber 1. Der Weg des Glaubens Es ist nicht die Religion, sondern nur der … Mehr
Gunda Schneider-Flume, Meditation zu Römer 8,28-30 in Sachen Prädestination: „Doch Gott hat längst gewählt, / als er aus Liebe in den Tod sich gab. / Das Kreuz ist seine Wahl. / Dort steht er, an dem Ort, / wo Menschen alles Beste / zerstört / durch Lebensfeindschaft, Schuld und Tod.“
Meditation zu Römer 8,28-30 Von Gunda Schneider-Flume „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, … Mehr
Helmut Traub, Antichrist in der Bibel: „Die Bedeutung der Verkündigung vom Antichrist ist der Trost für die Gemeinde, dass das Leiden, das durch den Antichrist über sie kommt, Gottes Wille ist und ihre Bewährung und Reinigung bedeutet, vor allem ihr aber die Teilhabe an Christi Leiden und damit ihre Vollendung schenkt. Deshalb heißt es in der Mitte der Beschreibung des antichristlichen Reiches: hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.“
Antichrist in der Bibel Von Hellmut Traub Das Wort ist von Luther übersetzt mit Widerchrist (anti — entgegen), vielleicht wegen … Mehr
Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“
Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr
Bertrand Russell im Interview über Gott: „Nehmen wir an, Sir, dass Sie sich, nachdem Sie dieses traurige Tal verlassen haben, tatsächlich im Himmel befinden und vor dem Thron stehen. Dort, in all seiner Herrlichkeit, saß der Herr – Gott.“ Russell zuckte zusammen. „Was würden Sie denken?“ „Ich würde denken, ich träume.“ „Aber angenommen, Sie merken, dass Sie es nicht sind? Angenommen, vor Ihren Augen, ohne den Schatten eines Zweifels, wäre Gott. Was würden Sie sagen?“ „Ich würde wahrscheinlich fragen: ‚Sir, warum haben Sie mir keine besseren Beweise geliefert?‘“
Bertrand Russell und Gott. Eine Erinnerung Wenn er mit dem Allmächtigen konfrontiert würde, würde er fragen: „Sir, warum haben Sie … Mehr
Heinrich Vogel, Wir glauben an den einen Gott. Auslegung des ersten Glaubensartikels (Das nicaenische Glaubensbekenntnis, 1963): „In dem Sätzlein: ‚ich glaube‘, bzw. ‚wir glauben an Gott‘, geht es nicht darum, dass wir so gut oder so klug wären, ihm eine Existenz zuzubilligen, die er von Gnaden unserer Beweiskünste hätte, sondern um eine Anerkenntnis und eine Anbetung, die von seinen Gnaden ist, und die seine ewige Priorität zur Voraussetzung hat. Wenn das ‚an Gott‘ ein Zu-Gott-hin besagt, so ist dieses ‚Zu-hin‘ gegründet in einem „Von-her“, von Gott her, der den Glauben ermöglicht und schafft, wie er die Wahrheit des Glaubens ist und bleibt. Der Glaube ist nicht seine eigene Wahrheit. Er kann die Wahrheit darum auch nicht in einer Selbstbesinnung und in einem Selbstverständnis erschließen. Gott ist Gott in der ewigen Priorität seines Gottseins vor allem unserem Glauben und Bekennen.“
Wir glauben an den einen Gott. Auslegung des ersten Glaubensartikels des nizänischen Glaubensbekenntnisses Von Heinrich Vogel Πιστεύομεν εις ενα θεόνCredo … Mehr
Gerhard Sauter, ‚Sinn‘ und ‚Wahrheit‘. Die ‚Sinnfrage‘ in religionstheoretischer und theologischer Sicht (1977): „Wenn nun gesagt wird, die Sinnfrage sei eine heidnische Frage, dann soll dies nicht nur heißen, daß die Theologie für die Beantwortung dieser Frage nicht zuständig sei, sondern die Frage selber wird als illegitim behandelt. Die Theologie hat nicht nur keine Antwort darauf zu geben, sondern die Frage selbst in Zweifel zu ziehen.“
„Sinn“ und „Wahrheit“. Die „Sinnfrage“ in religionstheoretischer und theologischer Sicht Von Gerhard Sauter Das Wort „Sinn“ ist aufklärungsbedürftig geworden. Es … Mehr
Martin Heideggers Todtnauberg-Orakel über die Gott-Notwendigkeit (SPIEGEL-Gespräch 1966): „Nur noch ein Gott kann uns retten. Wir können ihn nicht herbeidenken, wir vermögen höchstens die Bereitschaft der Erwartung zu wecken.“
Nur noch ein Gott kann uns retten Von Martin Heidegger Die Philosophie wird keine unmittelbare Veränderung des jetzigen Weltzustandes bewirken … Mehr