40 Thesen zur Heiligen Schrift: „Die historisch-kritische Exegese sucht die Schrift als historisch gewordene Erzählliteratur zu dekonstruieren. Die Argumente der historischen Kritik sind poietische Möglichkeitsersinnungen der Gegenwart und können daher trotz aller Plausibilität im Hinblick auf die Vergangenheit nicht zu historischen Fakten werden.“

Sowohl in meiner Disserationsschrift „Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung zur gelesenen SCHRIFT“ (Peter Lang, 2000) … Mehr

Geschichten, Historik und die Theologie (2005): „Die Tatsächlichkeit des biblischen Erzählgeschehens lässt sich weder historisch beweisen noch argumentativ widerlegen. Was daher erforderlich ist, ist die fides historica, der Glaube, der dem biblischen Erzählgeschehen als „heilige Geschichte“ (sacra historia) geschenkt wird. Dieser Glaube, der das Erzählgeschehen einfach gelten lässt, sucht die Bibel nicht auf eine vermeintliche geschichtlich-natür­liche Realität zu hintergehen und verzichtet damit auf einen fiktionalen Realitätsabgleich.“

Geschichten, Historik und die Theologie[1] Dr. Jochen Teuffel, Lutheran Theological Seminary, 50 To Fung Shan Road, Shatin, N.T.,Hong Kong Auch … Mehr

Schöne Aussicht in Wasserburg am Inn. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14: „Gott hat in dieser Welt einen definitiven Platz eingenommen, wo sich die lebensdramatische Umkehrung vollzieht: Nicht länger ist unser Leben mit all seinen Vereinnahmungen ein schleichender Fortgang in den Tod. Vielmehr wird unser eigenes Dasein von Christus selbst in seinem Tod vereinnahmt und durch seine Auferstehung zum Leben in ihm gebracht. Was wir draußen vor dem Tor, außerhalb des Lebensweltlich-Vertrauten finden, ist die völlige Umkehrung unseres Daseins: Vom Tod zum Leben.“

Schöne Aussicht. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14 in Wasserburg am Inn „Schöne Aussicht“ heißt die Stelle auf der Innleiten, … Mehr

Warum Predigen in Hongkong sprachmächtiger sein kann: „Ohne christliche Sprachresonanz bei den Zuhörern steht jede Predigt, die sich eines überkommenen Vokabulars bedient, in der Gefahr, leblos und belehrend zu sein. Damit entsteht jedoch ein Teufelskreis: Die Predigt in Europa kann nicht mehr in ansprechender Weise Lehre für das Leben sein, wie das früher (z.B. in der Zeit Luthers) der Fall gewesen ist und heute in außereuropäischen Ländern ohne weiteres möglich ist. Ohne solche ‚Belehrung‘ verarmt der christliche Sprachschatz weiter, und man muss sich mit immer mehr ‚Übertragungen‘ behelfen.“

Warum Predigen in Hongkong sprachmächtiger sein kann Vielleicht ist es ja nur subjektiv. Mir kommt jedenfalls das eigene Predigen hier … Mehr