In einem Artikel in der WELT vom 19. April 2012 wird der Frage nachgegangen, warum so wenige Ostdeutsche an einen … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
„Wir können Gott nicht einfach abschreiben“ – Martin Walser
Martin Walser lässt Karl Barth nicht los, genauer gesagt dessen Römerbriefkommentar von 1922. In einem Interview in The European mit … Mehr
Der Geist des frühen Christentums
Bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft ist immer noch das Buch „Der Geist des frühen Christentums“ von Robert L. Wilken lieferbar. Es … Mehr
Gebetsautismus im Evangelischen Gesangbuch im Gefolge Immanuel Kants: „Da überdem Menschen alles, was eigentlich nur auf ihre eigene moralische Besserung Beziehung hat, bei der Stimmung ihres Gemüts zur Religion, gern in Hofdienst verwandeln, wo die Demütigung und Lobpreisungen gemeiniglich desto weniger moralisch empfunden werden, jemehr sie wortreich sind: so ist vielmehr nötig, selbst bei der frühesten mit Kindern, die des Buchstabens noch bedürfen, angestellten Gebetsübung, sorgfältig einzuschärfen, dass die Rede (selbst innerlich ausgesprochen, ja sogar die Versuche, das Gemüt zur Fassung der Idee von Gott, die sich einer Anschauung nähern soll, zu stimmen) hier nicht an sich etwas gelte, sondern es nur um die Belebung der Gesinnung zu einem Gott wohlgefälligen Lebenswandel zu tun sei, wozu jene Rede nur ein Mittel für die Einbildungskraft ist; weil sonst alle jene devote Ehrfurchtsbezeugungen Gefahr bringen, nichts als erheuchelte Gottesverehrung statt eines praktischen Dienstes desselben, der nicht in bloßen Gefühlen besteht, zu bewirken.“
Gebetsautismus im Evangelischen Gesangbuch im Gefolge Immanuel Kants Im Evangelischen Gesangbuch Ausgabe Bayern/Thüringen finden sich unter den Nummern 896, 897 … Mehr
Martin Walsers Gottvermissen („Über Rechtfertigung. Eine Versuchung“): „Wenn ich von einem Atheisten, und sei es von einem „bekennenden“, höre, dass es Gott nicht gebe, fällt mir ein: Aber er fehlt. Mir. Wenn ich gefragt werde, wie das bei mir sei mit dem Schreiben, sage ich meistens: Mir fällt ein, was mir fehlt. Oder ich sage: Meine Muse ist der Mangel. Allerdings sage ich gern dazu: Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr. Dieser Satz ruht sich, wenn er gesagt ist, aus. Zu sehr.“
Zugegeben, da ist verletzte Eitelkeit im Spiel, was Martin Walser in seiner Rede „Über Rechtfertigung. Eine Versuchung“ an der Harvard … Mehr
Scheidender Landesbischof übergibt Kirche in „sehr gutem Zustand“
So lautet die Schlagzeile einer Meldung des epd – Landesdienst Bayern vom 23.9. In der Tat nimmt man da Bezug … Mehr
Elie Wiesel, Wer bist Du, mein Gott? (Auszug aus Die Nacht zu begraben, Elischa): „Gepriesen sei der Name des Ewigen! Warum, warum soll ich ihn preisen? Jede Faser meines Wesens sträubte sich dagegen. Nur weil er Tausende seiner Kinder in Gräben verbrennen ließ?“
Die Theodizeefrage ist akademisch. Wer sie stellt, ist mit seinem Leben auf der sicheren Seite. Wo das eigene Leben auf … Mehr
Von der Traumspiritualität und der Autistenparty: „Wo viel Träume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede.“
Gegenwärtig ist in unserer Gesellschaft die Traumspiritualität angesagt: Menschen haben ihre ganz eigenen Lebensträume, die es zu verwirklichen gilt. Jeder … Mehr
Spielarten religiöser Erfahrung – John Updikes literarisch-theologische Verarbeitung des September 11
„Spielarten religiöser Erfahrung (Varieties of Religious Experience)“ – unter diesem William-James-Titel hat John Updike die September-11-Ereignisse literarisch und theologisch verarbeitet. … Mehr