Konfirmationsrede am 31. März 1831 in der Dreifaltigkeitskirche zu Berlin bei der Einsegnung des Fürsten Bismarck gehalten von D. Friedrich … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“
Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr
Albert Schweitzer, Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi (Die Mystik des Apostles Paulus, 1930): „In seinem vollen Glanze erstrahlt Jesu großes Gebot der Liebe in Pauli Hymnus von der Liebe, die größer ist als Glaube und Hoffnung, und in Geboten, die er für das alltägliche Leben ausgibt. Das Feuer des urchristlichen Glaubens schlägt aus ihm in den unsrigen hinein. Ein Erleben mit Christo als dem Herrn des Reiches Gottes spricht aus ihm, das uns in die Bahn gleichen Erlebens reißt. Paulus führt uns auf den sachlichen Weg der Erlösung. Er liefert uns Christo aus.“
Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi Von Albert Schweitzer Lebendige Wahrheit wird das Christentum den aufeinanderfolgenden Geschlechtern werden, wenn … Mehr
T. S. Eliot, Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946): „Vor dem Hintergrund des Christentums ist unser gesamtes Denken von Bedeutung. Ein einzelner Europäer mag nicht glauben, dass der christliche Glaube wahr ist, und doch entspringt alles, was er sagt, macht und tut, aus seinem Erbe der christlichen Kultur und hängt in seiner Bedeutung von dieser Kultur ab. Nur eine christliche Kultur konnte einen Voltaire oder einen Nietzsche hervorbringen. Ich glaube nicht, dass die Kultur Europas das vollständige Verschwinden des christlichen Glaubens überleben könnte.“
Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946) Von T. S. Eliot I Dies ist das erste Mal, dass ich … Mehr
Wilhelm Gräb, Lebenssinn und die Frage nach Gott: „Das mit dem Wort ‚Gott‘ Gemeinte kann überhaupt nur als etwas gedacht werden, das die Welt als Ganze und unser eigenes Dasein in ihr mit einschließt und begründet. Das Wissen und die Wissenschaften sind immer auf etwas in der Welt, auf Teile der Welt, auf Vorgänge mit der Welt, und seien es die Ursprünge des uns bekannten Universums oder die genetischen Informationen des Lebens, ausgerichtet.“
Die Sinnfrage hat mich theologisch nie wirklich berührt, hatte ich schon vor meinem Theologiestudium Gerhard Sauters Traktat „Was heißt: nach … Mehr
Karl Barth über Hermann Friedrich Kohlbrügge (Die Protestantische Theologie im 19. Jahrhundert): „Kohlbrügge mußte für die Theologie seiner Zeit, die ja weithin auch noch unsere Zeit ist, in weit höherem Maße als der geräuschvollere Vilmar ein Ärgernis bilden. Er hat eine Sache vertreten, mit der man nur dann etwas hätte anfangen können, wenn man über die Aufklärung hinaus auch die Voraussetzung der Aufklärung, nämlich das pietistische Verständnis der Reformation zur Diskussion gestellt hätte: Nicht von der Aufklärung aus, wie nachher A. Ritschl, sondern von der Reformation selber aus!“
Über Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875) Von Karl Barth Kohlbrügge ist in keinem einzigen der mir bekannten Werke über Theologiegeschichte auch … Mehr
Paul Tillichs Kriegspredigt über Matthäus 5,14 (1917): „‚Ihr seid das Licht der Welt!‘ Lieben Kameraden! Es treibt mich, dies Wort zuerst und vor allem euch zuzurufen, die auf vorderster Wacht steht gegen Not und Tod. Was ihr tut, was ihr leidet, was ihr kämpft, was ihr siegt (was ihr auch in dem letzten Kampfe wieder an Heldenmut gezeigt habt), das leuchtet heller als die Großtaten eurer Väter, als die Heldentaten irgendeines Geschlechtes vor euch.“
Predigt über Matthäus 5,14: „Ihr seid das Licht der Welt!“ (1917) Von Paul Tillich Was Paul Tillich in seinen Autobiographical … Mehr
Hans-Georg Gadamers Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925): „Menschlich hat Tillich es eigentlich besser gemacht als wir. Meine Reserve gegenüber Tillich bezog sich auf seine intellektuelle »Leichtfüßigkeit«, auf seine Schnelligkeit, mit der er Positionen variierte; er war ja ungeheuer schlagfertig, hatte eine hohe dialektische Gewandtheit, aber der ganze Stil seines Denkens war in meinen Augen formal.“
Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925) Von Hans-Georg Gadamer Tillich kam als Extraordinarius nach Marburg, das war wohl … Mehr
Friedrich Wilhelm Graf über Paul Tillich in der ZIG: „der aus einem deutschnationalen Pfarrhaus in der preußischen Provinz stammende, seit 1900 in Berlin aufgewachsene Pfarrer, Marburger Extraordinarius der Systematischen Theologie, Dresdner Ordinarius für Religionswissenschaften, Frankfurter Ordinarius für Philosophie und Soziologie einschließlich Sozialpädagogik, Professor of Philosophical Theology in New York, University Professor in Harvard und Nuveen Professor of Theology in Chicago dürfte unter den deutschen Intellektuellen im «Jahrhundert der Extreme» die Ehrentitel eines Genies der Ambivalenz und Heroen der Ambiguitätstoleranz verdient haben.“
In der Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG), Heft VIII/2 Sommer 2014 (1914), schreibt Friedrich Wilhelm Graf zu „Tillichs Durchbruch“ in der … Mehr