Über Bekehrung Schon mal jemanden bekehrt? Ich auch nicht. Ein aktiver bzw. transitiver Gebrauch des Wortes „bekehren“ (epistrephein) findet sich … Mehr
Kategorie: Mission
Mission übersetzt. Warum christliche Mission keine Indoktrination ist: „Unbeschadet von paternalistischen Einstellungen und kolonialherrlicher Komplizenschaft hat sich die neuzeitliche christliche Mission in außereuropäischen Kulturen als translationale Mission ausgewirkt. Wo dem eigensprachlichen Evangelium Glauben geschenkt wurde und indigene Kirchen entstanden, haben westliche Missionare auf Dauer ihren genuinen Deutungsanspruch in Sachen christlicher Lehre gegenüber Menschen indigener Kulturen verloren.“
Ein Auszug aus meinem Buch „Mission als Namenszeugnis“ ist unter dem Titel „Mission übersetzt“ in „blick in die welt“, Heft … Mehr
F. Max Müller und Samuel Isaac Joseph Schereschewsky in der Kontroverse über den ‚richtigen‘ chinesischen Namen für Gott: „Es wird Ihnen sicher nicht unbekannt sein, dass eine Kontroverse unter chinesischen Gelehrten darüber besteht, wer oder was mit dem Begriff oder Titel Shang-ti gemeint ist. Einige vertreten die Auffassung, dass er den Gott der christlichen Schriften bezeichnet, während andere sich völlig unfähig fühlen, dies in diesem Sinne zu akzeptieren. Was auch immer die Rechte in dieser Frage sind, die Kontroverse ist ein bedeutendes Thema und sollte nicht unbeachtet bleiben.“
Wie soll man „Gott“ in das Chinesische übersetzen? Diese Frage hat protestantische Missionare seit Mitte des 19. Jahrhunderts intensiv bewegt. … Mehr
Christentum und Frauenemanzipation: „Trotz solcher patriarchaler Vorbehalte hat sich die Frauenemanzipation jedoch innerhalb einer christlichen Kultur und nicht gegen etwa diese vollzogen. Es hat in der christlichen Tradition Leitsätze wie die gottgewollte Schöpfungsgleichheit der Geschlechter gegeben, die letztendlich weibliche Ansprüche auf Gleichberechtigung gesellschaftliche Geltung verschafft haben. Eine Pauschalverurteilung des Christentums als frauenfeindlich ignoriert hingegen die Kulturbedingtheit der Frauenemanzipation in Europa. Die Gleichberechtigung der Geschlechter in der europäischen Kultur des 21. Jahrhunderts scheint ein allzu selbstverständlicher Anspruch sein, als dass man sich dessen Unmöglichkeit in anderen Kulturen wie der islamischen bewusst ist.“
Christentum und Frauenemanzipation Das weiß Frau ganz einfach: Das Christentum ist eine patriarchale Angelegenheit, die der religiösen Bevormundung, wenn nicht … Mehr
Lesslie Newbigins Missionstheologie: „Wenn ich vom Evangelium rede, meine ich natürlich die Aussage, dass die gesamte Menschheit in dem Geschehen um das Leben, den Dienst, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi verändert und daher jede menschliche Kultur in Frage gestellt wird.“
Lesslie Newbigins Missionstheologie Der britische Missionstheologe Lesslie Newbigin (1909-1998) ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt. Bedauerlicherweise, muss man sagen, denn … Mehr
Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen (2002): „Ich sehe unternehmerisches Handeln in unserer Kirche als die Herausforderung für die Zukunft, ein Handeln wohlgemerkt, das sich in den Dienst der Heilsökonomie Gottes stellt, indem es Menschen für das Evangelium Christi zu gewinnen sucht und dabei auf das Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Dem unternehmerischen Handeln als Aktion geht die Kontemplation, die sich auf die Verheißung Gottes in Jesus Christus ausrichtet, voraus.“
Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen Begriffe sind keine neutrale Worthülsen. Sie stammen aus bestimmten lebensweltlichen … Mehr
Zum Ethos des Missionarseins: „Ein Missionar, der das Evangelium Jesu Christi in einem anderen Kulturkreis zu bezeugen hat, muss diese Botschaft noch einmal neu erlernen.“
Zum Ethos des Missionarseins Ein Missionar, der das Evangelium Jesu Christi in einem anderen Kulturkreis zu bezeugen hat, muss diese … Mehr
Ich bin Missionar. Richtet die Verbreitung der christlichen Botschaft Unheil an? „Europäer, die die christliche Mission in Frage stellen, projizieren ihre neuheidnischen Vorbehalte in andere Kulturen: ‚Was für uns nicht (mehr) von Bedeutung ist, kann für Euch auch nicht gut sein.‘ Nicht die Mission sondern deren Ablehnung stellt gegenwärtig einen eurozentristischen Versuch dar, andere Völker zu paternalisieren.“
In der Süddeutschen Zeitung vom 17. Oktober 2007 ist mein „missionsapologetischer“ Artikel Ich bin Missionar erschienen. Hier ist meine Urfassung: … Mehr
Pfingstkirchen als Befreiungsbewegungen
Dass Pfingstkirchen nicht unbedingt ein nordamerikanisches Mittelschichtsgesicht haben müssen, wird in Hongkong deutlich, wenn man eine Assembly of God besucht, … Mehr