Heinrich Assel über Hans Joachim Iwands ‚Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre‘ (1941): „Das Gesetz hat Heilsbedeutung, weil der Glaube nur durch das gepredigte Gesetz die Kondeszendenz des Wortes Gottes und seine eigene Zeitlich­keit erlernt. Unfrei zur Endlichkeit fragt er über die Verheißung hi­naus nach dem verborgenen Gott der Erwählung, um in seiner ei­genen Gerechtigkeit vor diesem zu bestehen. Das Gesetz klagt die be­ständige Rückkehr zum offenba­ren Gott ein.“

Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre, Hans Joachim Iwand; Erstausgabe München 1941. Von Heinrich Assel Gewidmet dem im Konzentrati­onslager inhaftierten Begründer des … Mehr

Martin Luther, Eine Auslegung von Psalm 62 (1526): „Wenn euch auch mit Recht und von Gott Reichtum zufiele, so verlasst euch doch auch nicht darauf und macht den Mammon nicht zum Gott. Denn Gut wird nicht dazu gegeben, dass man darauf bauen und trotzen soll, welches auch nichts und eitel ist, sondern dass man es gebrauchen und genießen und anderen mitteilen soll. Aber die Menschen lassen es nicht, sie bauen und trotzen auf Fürsten und Gut, das heißt, allenthalben auf nichts und handeln auf nichts.“

Eine Auslegung von Psalm 62 (1526) Von Martin Luther 1 Ein Psalm Davids für Jedutun, hoch zu singenDieser Psalm wurde … Mehr

Robert A. Kolb, Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“: „Das Thema ist vor einem mittelalterlichen deutschen Hintergrund (im Gemälde) mit einer Burg, die über einer Stadt mit Kirchtürmen thront, inmitten typischer zeitgenössischer Gebäude angesiedelt. Cranach betonte damit, dass die Botschaft, die von den historischen Ereignissen der Vergangenheit ausgeht, seine eigenen Zeitgenossen mit Gottes Aufruf zur Umkehr und seinem Geschenk der Befreiung von Sünde, Tod und Teufel anspricht.“

Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“ Von Robert … Mehr

Martin Luther, Sermon über die zweifache Gerechtigkeit : „Du bist deshalb mächtig, damit du die Schwachen nicht durch Unterdrückung noch schwächer, sondern durch Erhöhung und Verteidigung mächtig machst. Und deshalb bist du weise, nicht damit du die Narren verspottest und sie so noch närrischer machst, sondern damit du dich ihrer annimmst, wie du es bei dir selbst willst, und sie unterweist. Dazu bist du gerecht, dass du den Ungerechten rechtfertigst und entschuldigst, nicht dass du ihn nur verdammst, ihm Böses nachredest, ihn richtest und bestrafst.“

Sermon über die zweifache Gerechtigkeit (1518) Von Martin Luther Von Martin Luther Liebe Brüder! »Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus … Mehr

Martin Luther in seiner Pfingstpredigt 1534 über Johannes 3,16-21: „Dieses Evangelium ist eine der herrlichsten Predigten, die man im ganzen Neuen Testament finden kann, sodass es wohl billig wäre, wenn es möglich wäre, es mit goldenen Buchstaben ins Herz zu schreiben. Jeder Christ sollte diesen tröstlichen Text wenigstens auswendig können und ihn sich täglich einmal vorsprechen, damit solche Worte uns geläufig werden und wir lernen, sie zum Trost und zur Stärkung des Glaubens zu gebrauchen.“

Dies ist wohl eine der besten Evangeliumspredigten Luthers: Predigt über Johannes 3,16-21 (Pfingstmontag 1534) Von Martin Luther Dieses Evangelium ist … Mehr

Martin Luther, Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530): „Aus diesem Buch sehen wir also, dass die Religion und die Zeremonien der Türken, ja, ich könnte fast sagen, ihre Sitten, viel ansehnlicher sind als die unserer eigenen, auch derjenigen, die sich religiös nennen, und aller Geistlichen. Denn jene Bescheidenheit und Einfachheit in Lebensweise, Kleidung, Wohnverhältnissen und allen Dingen, wie dieses Buch es beschreibt, ebenso Fasten und Gebete, allgemeine Versammlungen des Volkes, sind bei uns nirgendwo zu sehen. Es ist sogar unmöglich, unser Volk dazu zu bewegen.“

Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530) Martin … Mehr

Martin Luther, Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524): „So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott eine solche Freiheit gegeben und eingesetzt wurde, dass er sich auf kein Werk oder äußeres Ding verlassen darf, sondern allein sein Vertrauen auf die Gnade Gottes durch den Glauben setzen soll. Alles Äußerliche, das Ort, Zeit oder Person betrifft, bleibt frei und soll von niemandem mit Gesetzen gebunden werden, um das Gewissen zu binden. Wer jedoch wagt, dies zu tun, der kämpft gegen Gott, der dies alles frei haben will.“

Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524) Von Martin Luther So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott … Mehr