Robert A. Kolb, Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“: „Das Thema ist vor einem mittelalterlichen deutschen Hintergrund (im Gemälde) mit einer Burg, die über einer Stadt mit Kirchtürmen thront, inmitten typischer zeitgenössischer Gebäude angesiedelt. Cranach betonte damit, dass die Botschaft, die von den historischen Ereignissen der Vergangenheit ausgeht, seine eigenen Zeitgenossen mit Gottes Aufruf zur Umkehr und seinem Geschenk der Befreiung von Sünde, Tod und Teufel anspricht.“

Lukas Cranach, Verkündiger des Evangeliums in visueller Form. Eine Reflexion über dessen Holzschnitt bzw. Gemälde „Gesetz und Evangelium“ Von Robert … Mehr

Martin Luther, Sermon über die zweifache Gerechtigkeit : „Du bist deshalb mächtig, damit du die Schwachen nicht durch Unterdrückung noch schwächer, sondern durch Erhöhung und Verteidigung mächtig machst. Und deshalb bist du weise, nicht damit du die Narren verspottest und sie so noch närrischer machst, sondern damit du dich ihrer annimmst, wie du es bei dir selbst willst, und sie unterweist. Dazu bist du gerecht, dass du den Ungerechten rechtfertigst und entschuldigst, nicht dass du ihn nur verdammst, ihm Böses nachredest, ihn richtest und bestrafst.“

Sermon über die zweifache Gerechtigkeit (1518) Von Martin Luther Von Martin Luther Liebe Brüder! »Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus … Mehr

Martin Luther in seiner Pfingstpredigt 1534 über Johannes 3,16-21: „Dieses Evangelium ist eine der herrlichsten Predigten, die man im ganzen Neuen Testament finden kann, sodass es wohl billig wäre, wenn es möglich wäre, es mit goldenen Buchstaben ins Herz zu schreiben. Jeder Christ sollte diesen tröstlichen Text wenigstens auswendig können und ihn sich täglich einmal vorsprechen, damit solche Worte uns geläufig werden und wir lernen, sie zum Trost und zur Stärkung des Glaubens zu gebrauchen.“

Dies ist wohl eine der besten Evangeliumspredigten Luthers: Predigt über Johannes 3,16-21 (Pfingstmontag 1534) Von Martin Luther Dieses Evangelium ist … Mehr

Martin Luther, Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530): „Aus diesem Buch sehen wir also, dass die Religion und die Zeremonien der Türken, ja, ich könnte fast sagen, ihre Sitten, viel ansehnlicher sind als die unserer eigenen, auch derjenigen, die sich religiös nennen, und aller Geistlichen. Denn jene Bescheidenheit und Einfachheit in Lebensweise, Kleidung, Wohnverhältnissen und allen Dingen, wie dieses Buch es beschreibt, ebenso Fasten und Gebete, allgemeine Versammlungen des Volkes, sind bei uns nirgendwo zu sehen. Es ist sogar unmöglich, unser Volk dazu zu bewegen.“

Vorwort zu dem Libellus de ritu et moribus Turcorum (Büchlein über den Ritus und die Sitten der Türken, 1530) Martin … Mehr

Martin Luther, Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524): „So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott eine solche Freiheit gegeben und eingesetzt wurde, dass er sich auf kein Werk oder äußeres Ding verlassen darf, sondern allein sein Vertrauen auf die Gnade Gottes durch den Glauben setzen soll. Alles Äußerliche, das Ort, Zeit oder Person betrifft, bleibt frei und soll von niemandem mit Gesetzen gebunden werden, um das Gewissen zu binden. Wer jedoch wagt, dies zu tun, der kämpft gegen Gott, der dies alles frei haben will.“

Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524) Von Martin Luther So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott … Mehr

Georg Frölich, Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht hat, in Glaubenssachen mit dem Schwert zu handeln (März 1530): „Da im Reich Christi ‚Sekten und Spaltungen notwendig sein müssen‘, um das Gute zu fördern, nämlich ‚damit die Bewährten offenbar werden‘, warum sollte dann eine Obrigkeit versuchen, durch das Schwert etwas aus dem Reich Christi zu vertreiben, das die Schrift als notwendig bezeichnet? Dies würde dem Wort Gottes widersprechen und versuchen, durch das Schwert das zu erzwingen, was Gottes Wort im geistlichen Reich hervorbringen sollte.“

Georg Frölich Schrift „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ war … Mehr

Martin Luthers Predigt zur Einweihung der Torgauer Schlosskirche am 5. Oktober 1544: „Auch ihr sollt gleichzeitig den Sprengwedel und das Rauch­fass anfassen, damit dieses neue Haus darauf ausgerichtet wird, dass nichts ande­res darin geschehe, als dass unser lieber Herr Jesus selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir umgekehrt mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang, da­mit es recht und christlich eingeweiht und gesegnet werde.“

Predigt zur Einweihung der Torgauer Schlosskirche am 5. Oktober 1544 Von Martin Luther Und es begab sich, daß er kam … Mehr