O Gott, du Schöpfer des Himmels und der Erde,du hast deinen Sohn Jesus Christus für mich in die Welt gesandt,dass … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Hermann Sasse, Luthers Glaube an die Eine Heilige Kirche (1943): „Wie die Welt gibt, das sehen wir an den zerstörten Städten Deutschlands, an den zertrümmerten Domen am Rhein, den tausendjährigen Gotteshäusern, an den rauchgeschwärzten Ruinen der alten Kirchen von Hamburg, Lübeck und Rostock. Aber durch den namenlosen Jammer dieser Zeit, durch Sterbensnot und tiefste menschliche Verzweiflung hören wir die Stimme dessen, der da zu seiner Gemeinde spricht: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Und wir sprechen mit dem Apostel: Ja, er ist unser Friede. Und wir beten mit der Kirche aller Zeiten: Amen, ja komm Herr Jesu! Und wir bekennen mit Herz und Mund, mit der ganzen Christenheit: Ich glaube an den Heiligen Geist, Eine Heilige Christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen. Amen.“
Luthers Glaube an die Eine Heilige Kirche (1943) Von Hermann Sasse Fast drei Jahrhunderte lang hat die evangelische Kirche Augsburgs … Mehr
Dietrich Korsch, Das Wort Gottes und die Musik bei Luther. Re-Lektüre von Luthers Rhau-Vorrede von 1538: „Wenn wir das Wirken des Wortes Gottes in Analogie zur Musik näher betrachten, stellen wir fest, dass es in der Mitte der menschlichen Seele einen inneren Wendepunkt gibt: Durch die Berührung mit dem Wort Gottes in ihrer unmittelbaren affektiven Existenz wird die Seele bewegt, sich auszudrücken. Das Ausdrucksmittel der Seele ist auch die Musik, aber die Musik erhält in diesem Moment ihren präzisesten Sinn: Sie dient als Ausdruck des Lobes des Herrn.“
Das Wort Gottes und die Musik bei Luther. Re-Lektüre von Luthers Rhau-Vorrede von 1538 Von Dietrich Korsch „Das Thema ist … Mehr
Martin Luther über das Wort der Wahrheit (Sermo praescriptus praeposito in Litzka, 1512): „Mag einer noch so keusch sein, so menschlich, so gelehrt, mag er Erfolge haben mit Rücktritten zur Kirche, mag er Häuser bauen, seine Gewalt ausbreiten, ja mag er Wunder tun, Tote auferwecken, Dämonen austreiben: Jener allein ist ein Priester und Pastor, der ein Bote des Herrn der Heerscharen ist, d.h. ein Bote Gottes, der mit dem Worte Gottes dem Volke vorangeht, ihm dient zu dieser göttlichen Geburt.“
Über das Wort der Wahrheit (Sermo praescriptus praeposito in Litzka, 1512) Anlässlich einer Bezirkssynode des Bistums Brandenburg zum 22. Juni … Mehr
Martin Luther, Das schöne Confitemini. Auslegung zu Psalm 118 (1530): „Es heißt: ‚Ich rief den Herrn an‘. Rufen mußt du lernen – das hörst du wohl! – und nicht selbstversunken dasitzen oder auf der Bank liegen, den Kopf hängen lassen und ihn schütteln und in deinen Gedanken dich martern und verzehren, dich sorgen und suchen, wie du es loswirst, und nichts anderes vor Augen haben, als wie übel es dir geht, wie weh dir ist, ein wie unglücklicher Mensch du bist.“
Das schöne Confitemini. Auslegung zu Psalm 118 Von Martin Luther Widmungsschreiben An den ehrwürdigen Herrn Friedrich,Abt zu St. Ilgen in … Mehr
Martin Luther, To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523: „Whoever does not want the cross must also lack the word. It is true that there is nothing lovelier in heaven and on earth than the word without the cross. But pleasure would not last long; for nature is not able to bear joy and pleasure for so long; as it is said: man can suffer all things without good days; and there must be strong legs to bear good days.“
To the Christians of Augsburg, letter of consolation in adversity for the sake of the Gospel, December 11, 1523 By … Mehr
Martin Luther, Trostbrief an die Christen zu Augsburg (1523): „Wer das Kreuz nicht will, der muss des Wortes auch mangeln. Wahr ist’s, nichts Lieblicheres wäre im Himmel und auf Erden, denn das Wort ohne Kreuz. Aber es würde die Lust nicht lange bleiben; sintemal die Natur nicht vermag eitel Freude und Lust zu tragen die Länge; wie man spricht: der Mensch kann alles wohl erleiden ohne gute Tage; und müssen starke Beine sein, die gute Tage ertragen sollen.“
An die Christen zu Augsburg, Trostbrief in Widerwärtigkeiten um des Evangeliums willen vom 11. Dezember 1523 Den auserwählten Lieben Gottes, … Mehr
Martin Luther, Predigten über das 2. Buch Mose, Kapitel 16 (Juni 1525): „Zerstoßen und gering ist das Evangelium anzusehen, es wird von der Welt verachtet, gelästert und geschändet. Dennoch so hat das evangelische Wort, so wir predigen, so große Kraft, dass es selig macht; es hat eine göttliche Kraft bei sich. Solch Wort Gottes, so aus des Menschen Munde geredet wird und erschallt, das wird mit der Vernunft nicht empfangen, es hat keinen äußerlichen Schmuck noch Ansehen; noch bringt es mit sich den Sieg wider den Tod und Teufel, Hölle und Verdammnis, auch Vergebung der Sünden, und macht zu Gottes Kindern, zu Herren über Himmel und Erde.“
Predigten über das 2. Buch Mose, Kapitel 16 Von Martin Luther Kap. 15,27. Und sie kamen in Elim, da waren … Mehr
Martin Luther, Auslegungen zu den Seligpreisungen (Matthäus 5,1-6): „Siehe, solche tolle Heiligen straft hier Christus, die da meinen, ein jeglicher sei Herr in der ganzen Welt, und habe Recht dazu, dass er nichts leide, sondern nur poltern und rumoren, und mit Gewalt fahren, das Ihre zu schützen; und lehrt uns, dass, wer da will das Seine, Gut, Haus und Hof usw. mit Frieden regieren und besitzen, der müsse sanftmütig sein, dass er könne versehen und mit Vernunft fahren und leiden, was er immer leiden kann.“
Auslegungen zu den Seligpreisungen (Matthäus 5,1-6) Von Martin Luther Da er das Volk sah, ging er auf einen Berg und … Mehr