Odo Casel Von Viktor Warnach Odo Casel, geboren am 27. September 1886 in Koblenz-Lützel. Nach kurzem Studium in Bonn 1905 … Mehr
Kategorie: Gottesdienste und Liturgie
Adrian Kavanagh, Liturgische Theologie: „Die liturgische Veränderung ist jedoch eindeutig keine ästhetische, denn das, was eine solche Veränderung auslöst, ist nicht nur ein künstlerischer Akt. Es ist etwas mehr, und es geschieht auf unvorhersehbare Weise, so oft wie möglich trotz der Kunst oder der Kunstlosigkeit des jeweiligen liturgischen Ereignisses. Ich habe erlebt, dass es mitten in einer durch und durch schlechten Predigt und am Ende einer guten Predigt passiert, in barocken Pontifikalmessen und bei überstürzten Taufen in Kellern.“
Liturgische Theologie Von Adrian Kavanagh Zwei Fragen drängen sich demjenigen auf, der sich auf die Suche nach der liturgischen Theologie … Mehr
Arno Schilson über Odo Casel (1886-1948) und dessen Mysterientheologie: „Die »Mysteriengegenwart« des Heilswerkes Christi in Liturgie und Sakrament wird für Casel zu jener Mitte christlicher Glaubenswirklichkeit und vor allem gelebten Christseins, aus dem mitten in der Krise von Zeit und Kultur die wahren Maßstäbe, neue Perspektiven und zuverlässige Orientierung zu gewinnen sind.“
Über Odo Casel und dessen Mysterientheologie Von Arno Schilson Name und Gestalt des Benediktinermönchs Odo Casel (1886-1948) aus der Abtei … Mehr
Wilfried Joest, Amt und Ordination – unüberholbare Strukturen? (1971): „Das neutestamentliche Vorbild der Gemeinde ist nicht das einseitige Gegenüber eines in irgendeinem Sinne exklusiven Amtes zu ‚Laien‘, sondern das Zusammenwirken und die gegenseitige Dienstbarkeit besonderer Dienste untereinander, und wiederum der besonderen Dienste und des sie umgebenden und mitwirkend begleitenden allgemeinen Priestertums aller Glaubenden.“
Amt und Ordination — unüberholbare Strukturen? Von Wilfried Joest Dieses Referat muß sich darauf beschränken, einige Thesen zu entfalten, zu … Mehr
Eberhard Jüngel, Zur Kritik des sakramentalen Verständnisses der Taufe. Thesen (1969): „Das Besondere der Taufe besteht darin, dass sich der Täufling in der Taufe auf seinen Glauben und damit auf Jesus Christus als den Gegenstand und Grund des Glaubens so festlegen lässt, dass er mit der taufenden Gemeinde unwiderruflich zu dem einen Leib Christi geeint ist.“
Zur Kritik des sakramentalen Verständnisses der Taufe. Thesen Von Eberhard Jüngel I. Was hat die Taufe mit dem Begriff Sakrament … Mehr
Martin Luthers Gebet zu den Sakramenten: „An diese deine Sakramente hast du uns Christen gebunden, du hast dich darin offenbart und uns befohlen, dich dort zu ergreifen.“
O Gott, du Schöpfer des Himmels und der Erde,du hast deinen Sohn Jesus Christus für mich in die Welt gesandt,dass … Mehr
Peter Brunner über die Christus-Anamnese im Wortgottesdienst (Leiturgia, 1954): „Der lebendige erhöhte Herr ist in dem von seinem Wort und Werk kündenden Wort gerade als Jesus, gerade in seinem geschichtlichen und jetzt verklärten Menschsein real präsent.“
Über die Christus-Anamnese im Wortgottesdienst Von Peter Brunner 1. Das innergemeindliche Wort als Christus-Anamnese Die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde ist … Mehr
Jürgen Roloff, Abendmahl in der Bibel: „Jesus gibt sich selbst mit der Ganzheit seines Lebens in den Tod. So wie die Jünger in der Mahlhandlung das Brot und den Kelch aus seiner Hand empfangen, eignet er ihnen sein Sterben zu.“
Abendmahl in der Bibel Von Jürgen Roloff 1. Bezeichnung Unter »Abendmahl« versteht man (im Anschluß an Luther) die besondere sakrale … Mehr
Arnold Angenendt, Reine Hände und Zölibat im Mittelalter: „Das mittelalterliche Motiv für den Zölibat, für das enthaltsame Leben bei allen direkt an der Bereitung der Eucharistie Beteiligten, kann, weil nicht neutestamentlich, nur religionsgeschichtlich sein: Es war das Prinzip der rituellen Reinheit. Für das mittelalterliche Ringen des Christentums mit allgemein-religiösen Vorstellungen weist dieses Kapitel eindeutig den Sieg der letzteren aus.“
Reine Hände und Zölibat im Mittelalter Von Arnold Angenendt In einem speziellen Punkt ist das Konzept der reinen Werkzeuglichkeit wenigstens … Mehr