Huub Oosterhuis über das Singen im Gottesdienst (1968): „Singen heißt: sich in ein größeres Ganzes einfügen, einstimmen mit vielen anderen; mit Worten, die man selbst nicht bewahrheiten kann, die man nur gemeinsam mit anderen zu sagen wagt. In einer singenden Gemeinde bin ich mit all meinen Zweifeln dennoch am richtigen Ort.“

Über das Singen im Gottesdienst (De tent van samenkomst) Von Huub Oosterhuis Weiter als das gesprochene Wort reicht alles, was … Mehr

Claus Westermann, Vom Segen: „Der Segen ist ein stilles, stetiges Wirken Gottes. Er hat sich in der Entwicklung der Menschheit trotz aller Wandlungen der Technik und der Naturwissenschaften nicht geändert. Die Sonne geht noch jeden Morgen auf und jeden Abend unter, und Gott lässt seine Sonne schei­nen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Un­gerechte. Unsere Lieder sagen und singen davon, und wenn wir sie laut oder leise singen, dann halten wir uns an dieses Segenswirken über alle Grenzen der Zeit und des Raumes hinweg. Die verborgene Kraft, die das Saatkorn reifen und die Wüste heilen lässt, wirkt auch heute noch, wie es das Verheißungswort am Ende der Flut sagt, und an dem Rhythmus von Morgen und Abend, von Sommer und Winter hat jeder von uns teil, das spiegelt sich in den Liedern »Abend und Morgen sind seine Sorgen …«; und unser aller Lebensbogen von der Geburt bis zum Tod, auch das Fördern und Gelingen unserer Arbeit, unserer Familie und unserer Gemeinden, hat teil an dieser Kraft des Segens. Wenn am Ende des Gottesdienstes der Segen erteilt und empfangen wird, können wir darauf vertrauen, dass das stetige, stille Wirken Gottes auch über uns waltet.“

Vom Segen Von Claus Westermann »In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde«. Dieser Segen geht weiter im Strom … Mehr