Was für ein Gebet: „Protect me from what I want“ (Jenny Holzer, Times Square, New York, 1985). Die Bitte lässt sich an die Gebetsworte aus dem Vaterunser anschließen: „Dein Wille geschehe …“ Sie ist nicht nur eine Bitte wider einen seelenlosen Konsumismus, sondern steht auch Menschen in Führungs- und Herrschaftspositionen gut zu Gesicht. Aber wer ist in der Lage, dieses Gebet in unserer Zeit von ganzem Herzen zu beten …

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Sören Kierkegaard, Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844): „Wurde der Be­ter verändert? Ja, das ist nicht schwer einzusehen; denn er ist der rechte Beter geworden, und der rechte Beter siegt immer, da dies ein und dasselbe ist. Auf unvollkommene Weise war er schon da­von überzeugt, denn während er genug Innerlich­keit hatte um zu beten, war er zugleich überzeugt, dass der Wunsch erfüllt würde, wenn er recht bäte; recht bäte im Verhältnis zum Wunsche, so ver­stand er es. Nun ist er verändert, aber es ist noch wahr, ja nun ist es wahr geworden, dass wenn er richtig betet, er dann siegt.“

Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844) Von Sören Kierkegaard Wer würde in einen Streit gehen, wenn er keine Hoffnung … Mehr

Walter Rest, Sören Kierkegaards Stärke im Gebet: „Den Gebeten Kier­kegaards ist daher eigen, dass sie von einer kind­lichen Innerlichkeit und von einer Hingabe erfüllt sind, wie sie nur Kinder haben können, zugleich aber spricht aus ihnen der reife Mensch, der reflek­tierende, seine Bitten sehr wohlprüfende und verant­wortende Beter. Beten heißt also, zu Gott in kind­licher Innerlichkeit, nicht aber »kindisch« sprechen! Darum ringt der Mensch im Gebet aufrichtig mit Gott, durchaus auf ein Ziel hin, das er mit Gotte Hilfe erreichen möchte.“

Sören Kierkegaards Stärke im Gebet Von Walter Rest Es gibt viele Möglichkeiten, ein guter Christ zu sein. Ein jeder ist … Mehr