Von der Zukunft Jesu Christi. Predigt über Lukas 18,1-8 (1886) Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Peter Brown, Der Schatz im Himmel (The Ransom of The Soul): „Dieses Beharren auf der täglichen Buße für die tägliche Sünde hatte eine konkrete, finanzielle Konsequenz. Wie alle anderen christlichen Prediger seiner Generation bezweifelte Augustinus nie, dass das Gebet um Vergebung von Almosen begleitet werden sollte. Die Almosen waren die ‚Flügel‘, die das Vaterunser in den Himmel trugen. Ohne solche Flügel konnte kein Gebet fliegen.“
Der Schatz im Himmel Der heilige Augustinus und andere frühe Christen stellten die römische Vorstellung von Nächstenliebe in Frage, indem … Mehr
Ruth Benedict über Schuld- und Schamkulturen (Guilt Cultures versus Shame Cultures, The Chrysanthemum and the Sword): „Wo Scham die wichtigste Sanktion ist, erfährt ein Mensch keine Erleichterung, wenn er seine Schuld öffentlich macht, auch nicht gegenüber einem Beichtvater. Solange sein schlechtes Verhalten nicht ‚in die Welt hinausgeht‘, braucht er nicht beunruhigt zu sein, und die Beichte erscheint ihm lediglich als ein Weg, Ärger zu provozieren.“
Höchst einflussreich wurde die Unterscheidung zwischen „guilt cultures“ versus „shame cultures“, die die amerikanische Anthropologin Ruth Benedict 1946 in ihrer … Mehr
Reinhold Schneider, Das Friedensreich der Toten. Zu Allerheiligen – Allerseelen (1945): „Es dunkelt früh, und die verlassene Trümmermasse baut sich zusammen zur Totenstadt, über die der Turm gebietet. Und wieder ist ein Tag über den Garten gegangen, und es ist nichts geschehen, als daß der Teppich der Blätter noch dichter wurde und die Zweige sich ein wenig mehr gelichtet haben. Die Stunden glitten hin wie der Flug der Vögel, der keine Spuren läßt.“
Das Friedensreich der Toten. Zu Allerheiligen – Allerseelen Von Reinhold Schneider In der Nacht, gegen Morgen, breitete sich der Nebel … Mehr
Ernst Lange, Die Seligpreisungen (Matthäus 5,1-12) paraphrasiert: „Glücklich sind die, die sich nicht einengen lassen durch die Eisernen Vorhänge dieser Welt, sondern sie aufreißen mit den Taten des Friedens. Glücklich sind die, die den Mut haben, zwischen den Stühlen zu sitzen: denn das ist der Platz neben Jesus …“
Die Seligpreisungen (Matthäus 5,1-12) paraphrasiert Von Ernst Lange Was Jesus über seine Brüder sagt Glücklich sind die,die Gott brauchen, wie … Mehr
Gerhard Sauter über Altern und das Sterbenmüssen: „Im Handeln Gottes geborgen sind Alternde, weil sie in der Geschichte, die er mit ihnen eingegangen ist, aufgehoben sind, auch mit allen Einbußen, die sich beim Altern einstellen, und mit allem, was ihnen entnommen und genommen wird. In besonderer Weise sind sie aufgehoben in dem, was Gott für sie vorgesehen hat.“
Im wahrsten Sinn des Wortes ist es ein „Alterswerk“, das Gerhard Sauter mit seinem Buch Beseeltes Alter. Über Hoffnung und … Mehr
Mitleid allein begründet keine Ethik – Hans Jonas über Euthanasie und Ethik: „Öffentliches Recht und die viel persönlichere Sittlichkeit können nie zu vollkommener Deckung gebracht werden. Zuletzt und im Äußersten werden wir auf die einsamen Entscheidungen der Liebe zurückgeworfen, die selbst dem Gesetz zu trotzen wagt, aber hoffen darf, daß auch das verletzte Recht so gnädig urteilt, wie es der Bestand der Rechtsordnung erlaubt. Mit diesem ungelösten und unauflöslichen Rest in der Euthanasie-Frage – dem Verzicht also auf eine eindeutig regelnde ethische Antwort – müssen wir uns, so glaube ich, in Demut abfinden.“
Mitleid allein begründet keine Ethik. Ein ZEIT-Gespräch mit dem Moralphilosophen Hans Jonas über Euthanasie und Ethik Darf das Leiden eines … Mehr
Eberhard Jüngel, Glauben und Freiheit. Mensch, wo bist Du? (2009): „Nützlich ist der Glaube an Gott nur, wenn er nicht auf seinen Nutzen reduziert wird. Ein guter Therapeut ist Gott nur, wenn man ihn nicht auf seinen therapeutischen Nutzwert reduziert. Denn Gott ist um seiner selbst willen interessant. Deshalb feiern die Glaubenden Gottesdienst.“
Glauben und Freiheit. Mensch, wo bist Du? Von Eberhard Jüngel I. Adam – zu Deutsch: Mensch, wo bist Du? Unter … Mehr
Arnold Angenendt, Was hat das Christentum Gutes gebracht?: „Aller Gottesdienst ist immer auch Nächstendienst. Weder in Griechenland noch in Rom hatte die Antike eine allgemeine Armen-Fürsorge ausgebildet, ganz anders die Christen. Paul Veyne: ‚Die jüdische Pflicht der Almosen gelangt auch in die alte Kirche, die mit Hospitälern, Hospiz- und Armenhäusern die organisierte Wohltätigkeit erfand, welche in säkularisierter Form im heutigen Sozialstaat weiterlebt‘.“
Was hat das Christentum Gutes gebracht? Von Arnold Angenendt Zurzeit wird jede Art von Verfehlungen, die sich die Kirchen geleistet … Mehr